Am Samstag, 19.06.10, ist es wieder so weit, die Greyhound Luschis werden wieder am Voest Platz – Lunzerstraße, jedoch als Neuseeland, zu bewundern sein. Das von Fußballklub-Kollege Alexander Oppolzer mit seinem Team Medasi organisierte Turnier unter dem Namen „WM für Afrika“, spricht für viel brisant. Es wird deto wie die WM in Südafrika ablaufen (bis auf den Loser´s Cup – für alle Teams als Zusatzspiele, die in der Vorrunde nur dritter oder vierter werden). Die Einnahmen werden allesamt für einen guten Zweck (Kindergarten in Ghana) genommen. Spenden sind daher ebenfalls jederzeit möglich und werden dankend angenommen!

Die Neuseeländischen Greyhounds werden mit folgender Formation anwesend sein:

Bärli Lambauer – der goldene Plöchl – Fingi Fingolf – da weiße Mihi – Tom „the Cat“ Pöcksteiner (danke das du uns aushilfst) – Benny Lääämprecht – Baldini Baldauf und Andi B. aus Linz/China

Fraglich: Hakan Amu Amoniak

Absagen mussten: Wolfi (beruflich), Mili (verletzt), Reini (urlaubsantritt), Gerard (urlaubt) und Vladi (spielt anderswertig)

Unser erstes Spiel findet um 11.36 Uhr statt (Gruppe F). Treffpunkt SPÄTESTENS 11.15 Uhr am Platz! Auf ein super Turnier freut sich euer Manager „Fingi“!

Spiel Uhrzeit Austragungsort

GRUPPE A

1 09:00 Johannesburg Südafrika : Mexiko :

2 09:00 Kapstadt Uruguay : Frankreich :

9 09:48 Johannesburg Südafrika : Uruguay :

10 09:48 Kapstadt Frankreich : Mexiko :

17 10:36 Johannesburg Mexiko : Uruguay :

18 10:36 Kapstadt Frankreich : Südafrika :

GRUPPE B

3 09:12 Johannesburg Argentinien : Nigeria :

4 09:12 Kapstadt Südkorea : Griechenland :

11 10:00 Johannesburg Griechenland : Nigeria :

12 10:00 Kapstadt Argentinien : Südkorea :

19 10:48 Johannesburg Nigeria : Südkorea :

20 10:48 Kapstadt Griechenland : Argentinien :

GRUPPE C

5 09:24 Johannesburg England : USA :

6 09:24 Kapstadt Algerien : Slow enien :

13 10:12 Johannesburg Slow enien : USA :

14 10:12 Kapstadt England : Algerien :

21 11:00 Johannesburg Slow enien : England :

22 11:00 Kapstadt USA : Algerien :

GRUPPE D

7 09:36 Johannesburg Deutschland : Australien :

8 09:36 Kapstadt Serbien : Ghana :

15 10:24 Johannesburg Deutschland : Serbien :

16 10:24 Kapstadt Ghana : Australien :

23 11:12 Johannesburg Ghana : Deutschland :

24 11:12 Kapstadt Australien : Serbien :

GRUPPE E

25 11:24 Johannesburg Niederlande : Dänemark :

26 11:24 Kapstadt Japan : Kamerun :

33 12:12 Johannesburg Niederlande : Japan :

34 12:12 Kapstadt Kamerun : Dänemark :

41 13:00 Johannesburg Dänemark : Japan :

42 13:00 Kapstadt Kamerun : Niederlande :

GRUPPE F

27 11:36 Johannesburg Italien : Paraguay :

28 11:36 Kapstadt Neuseeland : Slow akei :

35 12:24 Johannesburg Slow akei : Paraguay :

36 12:24 Kapstadt Italien : Neuseeland :

43 13:12 Johannesburg Slow akei : Italien :

44 13:12 Kapstadt Paraguay : Neuseeland :

GRUPPE G

29 11:48 Johannesburg Elfenbeinküste : Portugal :

30 11:48 Kapstadt Brasilien : Nordkorea :

37 12:36 Johannesburg Brasilien : Elfenbeinküste :

38 12:36 Kapstadt Portugal : Nordkorea :

45 13:24 Johannesburg Portugal : Brasilien :

46 13:24 Kapstadt Nordkorea : Elfenbeinküste :

GRUPPE H

31 12:00 Johannesburg Honduras : Chile :

32 12:00 Kapstadt Spanien : Schw eiz :

39 12:48 Johannesburg Chile : Schw eiz :

40 12:48 Kapstadt Spanien : Honduras :

47 13:36 Johannesburg Chile : Spanien :

48 13:36 Kapstadt Schw eiz : Honduras :

ENDRUNDE

Spiel Uhrzeit Austragungsort

ACHTELFINALE

49 14:00 Johannesburg Sieger Gruppe A : Zw eiter Gruppe B

50 14:12 Johannesburg Sieger Gruppe C : Zw eiter Gruppe D

51 14:24 Johannesburg Sieger Gruppe D : Zw eiter Gruppe C

52 14:36 Johannesburg Sieger Gruppe B : Zw eiter Gruppe A

53 14:48 Johannesburg Sieger Gruppe E : Zw eiter Gruppe F

54 15:00 Johannesburg Sieger Gruppe G : Zw eiter Gruppe H

55 15:12 Johannesburg Sieger Gruppe F : Zw eiter Gruppe E

56 15:24 Johannesburg Sieger Gruppe H : Zw eiter Gruppe G

VIERTELFINALE

57 15:36 Johannesburg Sieger Spiel 53 : Sieger Spiel 54

58 15:48 Johannesburg Sieger Spiel 49 : Sieger Spiel 50

59 16:00 Johannesburg Sieger Spiel 52 : Sieger Spiel 51

60 16:12 Johannesburg Sieger Spiel 55 : Sieger Spiel 56

HALBFINALE

61 16:24 Johannesburg Sieger Spiel 58 : Sieger Spiel 57

62 16:36 Johannesburg Sieger Spiel 59 : Sieger Spiel 60

SPIEL UM PLATZ 3

63 17:00 Johannesburg Verlierer Spiel 61 : Verlierer Spiel 62

FINALE

64 17:40 Johannesburg Sieger Spiel 61 : Sieger Spiel 62

LOSERS

ENDRUNDE

Spiel Uhrzeit Austragungsort

ACHTELFINALE

49 14:00 Kapstadt Dritter Gruppe A Vierter Gruppe B

50 14:12 Kapstadt Dritter Gruppe C Vierter Gruppe D

51 14:24 Kapstadt Dritter Gruppe D Vierter Gruppe C

52 14:36 Kapstadt Dritter Gruppe B Vierter Gruppe A

53 14:48 Kapstadt Dritter Gruppe E Vierter Gruppe F

54 15:00 Kapstadt Dritter Gruppe G Vierter Gruppe H

55 15:12 Kapstadt Dritter Gruppe F Vierter Gruppe E

56 15:24 Kapstadt Dritter Gruppe H Vierter Gruppe G

VIERTELFINALE

57 15:36 Kapstadt Sieger Spiel 53 Sieger Spiel 54

58 15:48 Kapstadt Sieger Spiel 49 Sieger Spiel 50

59 16:00 Kapstadt Sieger Spiel 52 Sieger Spiel 51

60 16:12 Kapstadt Sieger Spiel 55 Sieger Spiel 56

HALBFINALE

61 16:24 Kapstadt Sieger Spiel 58 Sieger Spiel 57

62 16:36 Kapstadt Sieger Spiel 59 Sieger Spiel 60

SPIEL UM PLATZ 3

63 17:00 Kapstadt Verlierer Spiel 61 Verlierer Spiel 62

FINALE

64 17:20 Johannesburg Sieger Spiel 61 Sieger Spiel 62

Der lang erwartete Transferknaller ist endlich eingetroffen. Thomas Hinum ist Rapidler!

Nach langen und zähen Verhandlungen unterschrieb das 22-Jährige Riesentalent endlich den von Sportdirektor und Fingi Fingolf Doppelgänger Ali Alfred Hörtnagl sorgfältig ausgearbeiteten Vertrag für drei Jahre. Hinum durchlief bisher so gut wie alle Nachwuchs-Nationalmannschaften Österreichs. Ebenso war er ein Teil des erfolgreichen U20-Kaders, der im Jahr 2007 bei der WM in Kanada den vierten Platz belegen konnte.

Sportdirektor Alfred Hörtnagl meinte zu seinem Coup: „Er ist ein Spieler, der vom Potenzial im defensiven Bereich eine Führungsposition erreichen kann.“

Samstag, 12.06.10, das letzte Meisterschaftsspiel dieser langen Saison stand an, Gegner war auswärts der Tabellenvorletzte Union Leonding. Obwohl sich jeder bereits sehr auf die wohl verdiente, jedoch kurze Sommerpause freute, forderte Trainer Mayr nochmals alle auf, die letzten Kräfte zu mobilisieren.

Und das wurde auch umgesetzt. Westbahn nahm von Beginn an das Spielgeschehen an sich und kam so zu einigen Chancen, doch Leitner, Pollak, Beganovic und Dzafic vergaben jeweils knapp. Unser Tormann, Reini Pfann, wurde nur äußerst selten geprüft. Dann die ominöse uns sensationelle 20. Spielminute: Thomas Plöchl, auch gerne Hammerl genannt, eroberte sich mit einem tackling in der eigenen Hälfte den Ball. Sofort spielte er mit Dzafic einen Doppelpass…und jetzt ging seine Reise los…er lief, lief und lief, erinnerte uns sogar an „Forest Gump“ 😉 , kein Leondinger konnte ihn stoppen, so überlief er fast die gesamte Abwehr, was macht er jetzt knapp vorm Tor? Jaaa, er gab dem Tormann noch ein Gurkerl, und drinn war das Ding…1-0 für Westbahn, was für ein Tor!!! Herrlicher Sololauf unseres Abwehrhühnes McPlöchl. Alle Mitspieler gratulierten ihm sofort und auch Trainer Mayr konnte sich ein schmunzeln nicht verkneifen. Doch gewonnen ist noch lange nichts. Wir fielen nun etwas ab. Es entwickelte sich ein Mittelfeldgeplänkel mit wenigen Chancen. Das vermeintliche 1-1 wurde wohl zurecht wegen Abseits nicht gegeben, der eigene Linienrichter hob sofort die Fahne. Wir, die Fans, forderten nun lautstark „Plöchl in den Sturm“ und auch mit der von Michi Weiß mitgebrachten Vuvuzela wurde, wenn wir es schafften, gehörig Wirbel gemacht. Diese Tröten sind echt anstrengend um einen Ton raus zu bringen. Es blieb jedoch bei der durchaus verdienten 1-0 Führung für unser Team!

Die zweite Halbzeit begann. Leonding machte nun auf und riskierte mehr, unsere Abwehr, rund um dem heutigen Libero Alex Oppolzer, musste nun mehr und mehr ins Spielgeschehen eingreifen. Wir verlagerten unser Spiel nun immer mehr ins kontern. Fast wäre dabei auch Oppolzer, der einmal mit vor gerückt ist, das 2-0 geglückt, doch er verfehlte freistehend per Kopf knapp das Tor. Ohhh, was ist denn da los? Was bereits der Wetterbericht vorhersagte, trat nun ein. Es fing leicht zu tröpfeln an, und keine fünf Minuten später musste Schiedsrichter Ezekiel das Spiel unterbrechen (75. Minute), es blitze gefährlich nahe und der Himmel ergoss sich wie ein Wasserfall…! Da sich das Wetter nicht besserte, pfiff der Schiri die Partie ab. Da bereits die erforderlichen 75. Minuten absolviert waren, wurde das Spiel auch mit 1-0 für uns beglaubigt und Thomas „Hammerl“ Plöchl konnte zum ersten Mal in seiner Karriere ein Goldtor bejubeln…gratuliere an Thomas und an die gesamte Mannschaft zu diesem versöhnlichen Meisterschaftsausklang mit drei Punkten!!!

Fazit vom Spiel: Wie jeder einzelne weiß, muss an der Fitness und Kondition im Sommer hart gearbeitet werden. Nur so wird man nächstes Jahr in der Tabelle weiter oben stehen können (dieses Jahr schaute „nur“ der zehnte Endrang heraus…)!

Pechvogel: Mili Beganovic erlitt leider im letzten Spiel vor der Sommerpause einen Ermüdungsbruch (Mittelfußknochen) und muss nun mehrere Wochen einen Gips tragen. Was dies für ihn bedeutet finde ich echt sehr traurig, er musste bereits seinen Urlaub (Ghana) und ein Hobbyturnier absagen. Mili, im Namen der gesamten Mannschaft wünschen wir dir gute Genesung, sodass du uns im Herbst wieder mit dem gewohnten Einsatz und Elan wieder zur Verfügung stehst!

Aufstellung: Pfann – „der goldene “ Plöchl – Pöcksteiner T. – Herrmann – Demiri – Haslhofer – Dzafic – Beganovic (62. Min. Shahin) – Pollak – Leitner – Oppolzer

Die Reserve konnte ebenfalls die Saison erfolgreich abschließen und gewann hochverdient mit 2-1. Torschützen des ESV: Weiss und Edinger.

Der gestrige Gegner St. Martin war sicherlich ein Gegner, wo wir uns durchaus drei Punkte zugetraut hätten. Leider wurde es nur einer. Trainer Mayr musste wiederum umstellen, Stammlibero Andreas Bindreiter verweilt zur Zeit beruflich in China, so musste Christoph Pollak dieses Amt als letzter Mann übernehmen. Auch Thomas Pöcksteiner fehlte berufsbedingt. Neu in die Mannschaft kam der Juniorenspieler Miradz Demiri.

Sonntag, 17.00 Uhr, Schiedsrichter Badic (machte seine Aufgabe gut) pfiff die Partie vor rund 80 – 100 Zuschauern an. Unter den Zuschauern wurden auch u.a. Pepi Schicklgruber, Christian Mayrleb und der Ex- St. Martin Trainer / + ehemaliger Westbahn Akteur Peter Engler gesichtet. Das schöne Wetter machte eben vielen Zuschauern Freude und sie erschienen, für unsere Verhältnisse, diesesmal recht zahlreich. So sollte es auch im nächstem Jahr sein, wenn die ESV hoffentlich um einen besseren Tabellenplatz kämpft!

Leider kamen wir bei der gestrigen Partie, auch wahrscheinlich aufgrund der einigen Umstellungen, wieder schwer ins Spiel und St. Martin war uns feldüberlegen, ohne wirklich Gefahr auszustrahlen. Dann die 24. Minute, beim Herausspielen des Balles blieb dieser beim Trauner Mittelfeldspieler hängen, dieser schickte sofort seinen pfeilschnellen Stürmerkollegen ins Loch,  und er konnte alleine vor Tormann Pfann zum 1-0 für Gäste verwandeln. Die Abwehr sah hier nicht gut aus. Kurz darauf die nächste Schrecksekunde für die Eisenbahner, ein Weitschuss vom Gegner streifte die Latte und ging zum Glück knapp übers Tor. Danach kamen wir etwas besser in Fahrt und konnten durch Reinald Leitner den gefährlichsten Schuss unsrerseits in der ersten Halbzeit abgeben, jedoch war der Tormann aufmerksam und entschärfte diese Situation. Es schien so, als ob sich alle Beteiligten aufgrund der Hitze ab Minute 35 nur mehr auf die Pause freuten, denn es passierte auf beiden Seiten, kurz gesagt, nichts mehr. Halbzeitstand daher 1-0 für unsere Gäste aus Traun.

Anscheinend hatte Trainer Mayr in der Halbzeit die richtigen Worte gefunden, denn sofort nach Wiederanpfiff drückten wir endlich auf die Puste. Und diese wurde sofort mit dem Ausgleich belohnt. Eckball durch Leitner, der kopfballstarke Alexander Oppolzer stieg am höchsten, erwischte den Ball super mit der Stirn, Tooor, unhaltbar zappelte der Ball im gegnerischem Netz, 46. Spielminute, 1-1 Unentschieden. Wir versuchten nun das Tempo hoch zu halten und legten nach. Doch St. Martin stand hinten gut drinnen und besonders ihr Libero digtierte seine Abwehrreihe mit bravour. So war ein Durchkommen nur schwer möglich. Im Laufe der zweiten Halbzeit entwickelte sich dann ein eher langweiliges Spiel, obwohl wir Zuschauer lange dachten, ein Tor liege noch in der Luft — und beinahe hätten wir in der 80. Minute noch einmal jubeln dürfen, doch der eingewechselte Kevin Elazaj vergab sehr unglücklich (stieg auf den Ball) den vermeintlichen Matchball alleine vorm Trauner Tormann und scheiterte nochmals kurz darauf mit einem Schuss über das Tor. Daher täuschten wir uns leider und es blieb beim, ich denke, gerechtem 1-1 Unentschieden.

Fazit vom Spiel: Ab der 70. Minute merkte man beiden Teams den Kräfteverschleiß der langen Saison an. Trainer Mayr nutzt auch bereits die Spiele für die Vorbereitung aufs nächste Jahr, so spielen einige bereits auf eher ungewohnten Positionen zwecks Testzwecken.

Aufstellung: Pfann – Plöchl – Demiri (72. Min. Magauer) – Herrmann – Oppolzer – Haslhofer – Dzafic – Beganovic – Pollak – Shahin (60. Min. Elazaj) – Leitner

Erfreuliche Nachrichten von unserer Reserve! Endlich konnte wieder gewonnen werden. Nach dem zuletzt deutlichen Leistungsanstieg gewann man das Spiel mit 5-3 (1-0). Torschützen: 2 x Buchkar, 2 x Gregar, 1 x Magauer (mit einem herlichen Weitschusstor!!!)

Sensationeller Punktegewinn gegen den Tabellenführer Kirchberg/Thening. Sogar drei Punkte wären möglich gewesen, doch leider kassierte man kurz vor Schluss den ärgerlichen Ausgleich.

Man merkte heute von Anfang an, dass sich die Mannschaft viel vornahm. Das Team von Trainer Mayr ging hochmotiviert und hunderprozentig auf das Spiel fokussiert ins Match und verschlief dieses Mal keineswegs die Anfangsphase, wahrscheinlich auch deshalb, weil man sich vor dem Anstoß noch einmal gegenseitig richtig heiß machte. Mir gefiel diese Einstellung! Kirchberg war zwar klarerweise feldüberlegen (umsonst ist man nicht an der Tabellenspitze), doch wir hielten tapfer dagegen. Man ließ Kirchberg nur zu wenigen Chancen kommen, bzw. wir hatten sogar die besseren Chancen aus immer wieder schön vorgetragenen Kontern. Auch das Glück des tüchtigen hatte man gepachtet, so hob der Kirchberger Linienrichter beim vermeintlichen 1-0 die Fahne – Abseits! Respekt vor dieser Entscheidung. Dann lief die 24. Minute, wieder einmal ein schön vorgetragener Konter der Eisenbahner, Alexander Oppolzer schickte mit einem langen Ball Nedim Dzafic auf die Reise, dieser düpierte seinen Gegenspieler sowie den Tormann und konnte so einen hervorragenden Konter sensationell zum 0-1 abschließen!Was für eine toll gespielte Halbzeit des ESV´s. Man hatte, man sehe und staune, gegen den Tabellenführer tatsächlich die besseren Chancen als die Heimischen selbst. Es ging verdientermaßen mit einem 0-1 in die Halbzeit, es roch bereits jetzt, aufgrund der starken Leistung, nach einer möglichen Sensation!

Die zweite Halbzeit begann, und Kirchberg kam mit vollem Tatendrang aus der Kabine. Sie machten nun gehörlich Dampf nach vorne. Doch unsere Abwehr rund um Libero Andreas Bindreiter, hielt super dagegen. Man konnte nun nicht mehr so viele Konterangriffe starten wie in der ersten Halbzeit, doch das lag auch wahrscheinlich daran, das die Pässe aufgrund des aufgezogenem starken Gewitters (+ es schüttete wie aus Eimern) nicht mehr so genau ankamen bzw. vom starken Wind verblasen wurden. Doch nichts desto trotz, wir führten nach wie vor, und Kirchberg musste kommen. Torhüter Reinhard Pfann konnnte die wenigen brenzligen Situationen heute gekonnt entschärfen und so passierte stellenweise nicht viel, und die heimischen Zuschauer zitterten bereits um die immer wahrscheinlicher werdende Möglichkeit, die Tabellenführung verlieren zu können. Es lief nun bereits die Schlussphase. In der 87. Spielminute ein Abschlag vom Tormann der Kirchberger, unsere Abwehr erwischte den langen Ball nicht, dieser sprang auf und genau einen Kirchberger Stürmer vor die Füße, dieser zog alleine auf Tormann Pfann zu und ließ sich die Chance nicht nehmen, was für ein Pech so kurz vor Schluss, 1-1! Kurz danach pfiff der heute gute Schiedsrichter das Spiel ab. Es endete, wahrscheinlich gerechterweise, mit einem 1-1 Unentschieden. Kirchberg konnte damit die Tabellenführung erfolgreich verteidigen, und wir waren, trotz des spät erhaltenen Ausgleiches, auch mit diesem einen Punkt zufrieden.

Fazit vom Spiel: Klare Leistungssteigerung erkennbar. Der Zusammenhalt ist wieder da!!! Jeder kämpfte für jeden. Für die zahlreich erschienenen Zuschauer ein unterhaltsames Match. Wenn man so weiter arbeitet, braucht man sich um die Zukunft der Eisenbahner keine Sorgen zu machen. Ich gratuliere jedenfalls!

Aufstellung: Pfann – Bindreiter A. – Plöchl – Pöcksteiner T. – Herrmann – Haslhofer – Leitner – Beganovic – Pollak – Dzafic (90. Min. Magauer) – Oppolzer (82. Min. Demiri) 

Auch die Reserve gab trotz einer 6-3 Niederlage ein kräftiges Lebenszeichen. Gegen den ebenfalls in der 1b Tabellenführer Kirchberg führte man sogar kurz vor Schluss mit 3-2, doch ein Elfmeter zum 3-3 brachte dann doch noch die Wende zugunsten des Tabellenführers. Man vergab beim Stand von 3-2 die große Chance auf das 4-2, und selbst bei 3-3 hatten wir noch bei einem Lattenschuss Pech. Auch bei 4-3 und 5-3 (bereits für Kirchberg) vergaben wir noch etliche hochprozentige Chancen (2x alleine vorm Tor + wiederum Lattentreffer). Also, obwohl auch bei diesem Match Kirchberg feldüberlgen war, ist diese Niederlage als sehr unglücklich einzustufen, da wir kämpferisch toll dagegen hielten. Positiv ist außerdem zu erwähnen, das wir mit vielen Jungspunden und nur einem Ersatzspieler diese gute Leistung abrufen konnten. Torschützen: Nakic (Elfer), Bahjat u. Magauer

Morgen Freitag, 28.05.10, geht es für uns Eisenbahner zum schwierigen Auswärtsmatch zu Kirchberg/Thening. Kirchberg führt sowohl in der Reserve, auch als in der Kampfmannschaft, die Tabelle an. Also, Westbahn kann im Endeffekt nur gewinnen und Kirchberg nur verlieren! Für Spannung ist daher in diesen Begegnungen gesorgt. Das erste Spiel konnte die KM der Westbahn überraschend gewinnen, und auch die Resi zeigte in der ersten Partie ein gutes Spiel und verlor erst in der Schlußphase.

Anstoßzeiten:

Resi: 17.30 Uhr

KM: 19.30 Uhr

Leider wurde es wieder nichts mit einem Derbysieg. Zöhrdorf gewann unterm Strich verdient das Spiel mit 4-2.

Die erste halbe Stunde wurde vollkommend verschlafen. Nach 33. Minuten stand es bereits 3-0 fürs ZDF. Bis dahin hatten wir keinen Torschuss zu verzeichnen und Zöhrdorf machte was sie wollten. 1-0, Flanke von rechts, hinten steht ein Stürmer der Gegner, und dieser konnte leicht einschießen. Nach nur fünf Minuten waren wir also mit 1-0 in Rückstand. 14. Minute, das 2-0. Der Spieler von Zöhrdorf wurde nur mäßig von unserer Hintermannschaft attackiert und konnte seinen trockenen Schuss ins Tor befördern, was war da nur heute los!? In der 25. Minute musste Petar Minic das Feld verlassen, für ihn kam Reinald Leitner ins Spiel – die erste Reaktion/Umstelung aufgrund des erschreckenden Starts des Teams von Trainer Mayr. Doch es änderte sich vorerst einmal nichts im Spiel der Eisenbahner. Nein, im Gegenteil, es kam noch dicker, 3-0, 33. Minute, der gleiche Spieler wie vom 2-0 konnte ein ähnliches Tor, in dem er wiederum nur gering gestört wurde, erzielen. Wer aber nun dachte, das Spiel sei gegessen, der irrte gewaltig. Endlich kamen auch wir zu unseren ersten Chancen im Spiel, und sofort die Erste konnte Christoph Pollak zum 3-1 Anschlusstor verwandeln. Sein Schuss aus rund 16 Metern fand den Ball ins Tor. Dann ein Freistoß in der 42. Spielminute, wieder Christoph Pollak am Ball, und dieser konnte die „Wuchtel“ wiederum im Tor der Heimmannschaft unterbringen, nur mehr 3-2 für Zöhrdorf und auch gleichzeitig der Pausenstand.

Die zweite Halbzeit konnte beginnen, doch leider verschliefen wir wieder die Anfangsminuten und mussten bereits in der 50. Minute das 4-2 einstecken. Ein Stanglpass wurde aus ein paar Metern verwertet. Nach dem Tor konnten wir wieder zusetzten und kamen auch zu einigen Chancen, jedoch leider wurden diese etwas unglücklich vergeben. Dann, die 65. Minute. Das vermeintliche 4-3 wurde aufgrund einer Abseitsposition nicht gegeben, doch wie war dies einzustufen bzw. war diese Entscheidung korrekt!? Der Ball ging wiederum nach einem Freistoß von Pollak ins Tor, doch der Schiedsrichter entschied, wahrscheinlich auch zu Recht (es gab fast keine Reklamationen), auf Abseits – der Tormann wurde von zwei Westbahnspielern, die wohl tatsächlich im Abseits standen, irritiert.  Es blieb beim 4-2. In der 78. Minute nahm Trainer Mayr nochmals volles Risiko und tauschte Libero Andreas Bindreiter aus und brachte für ihn den offensiv ausgerichteten Kevin Elazaj ins Spiel. Man „haute“ nun alles nach vorne. Doch die Abwehr von Zöhrdorf hielt unserer Schlussofensive stand und das Spiel endete mit 4-2.

Fazit vom Spiel: Man verschlief, wie bereits mehrmals in dieser Saison, jeweils die Anfangsphasen der beiden Halbzeiten. Warum das so ist, muss nun in aller Ruhe analysiert werden. Ansonsten konnten wir das Spiel offen halten und  gestalten. Aber leider reichte die heutige Leistung erhlicherweise und gerechterweise nicht einmal zu einem Derbypunkt. Aber nächste Saison gibt es Revanche!!!

Aufstellung: Pfann – Plöchl – Pöcksteiner T. – Herrmann – Bindreiter A. (78. Min. Elazaj) – Minic (25. Min. Leitner) – Haslhofer – Dzafic – Pollak – Oppolzer – Beganovic

Auch die Reserve enttäuschte und verlor nach zweimaliger Führung noch mit 6-3. Man hätte wieder in der ersten Halbzeit alles klar machen müssen, doch etliche Großchancen bleiben ungenützt. Auch die Abwehr war heute sehr löchrig. Toschützen des ESV: 2 x Buchkar / 1 x Pöcksteiner P.

Leider hat es irgendwas mit der Software und er nimmt mir keine Leerzeilen an!
Sorry.
– 
 Info vorab: In Zukunft, mit Beginn heute, gibt es aufgrund diverser Wünsche (u.a. hörte ich, es sei zuviel zu lesen / der Schiri soll im Bericht tabu sein / für irgendeine Westbahnzeitschrift sind kürzere Berichte von Vorteil), nur mehr kürzere Spielberichte! Naja, ich kann ja dann eh meinen Senf über Schiris und desto gleichen bei Kommentare abgeben, und Westbahn hat ihre gewünschten Berichte – alles kein Problem, wau wau 😉 – Spaßal! Ajo, und weniger Arbeit bedeutet es dann auch – bin eh froh hehe.
 Heutiger Gegner war die starke Mannschaft von Traun 1b. Trainer Mayr musste auf die drei gesperrten Spieler (Pollak, Beganovic und Dzafic) verzichten. Zurück gekommen in die Mannschaft ist Petar Minic, und auch zur Überaschung einiger, gab Abdallah Shahin ein Comeback in der Kampfmannschaft. Nun ja, die Personallage bei uns ist zur Zeit nicht gerade erfreulich, jedoch wird bereits fleißigst für die neue Saison geplant.
 Traun 1b war von Beginn weg stark überlegen. Wir konnten ihnen nur wenig entgegen setzen. So war es wahres Glück, das es nach einer halben Stunde immer noch 0-0 stand. Traun traf zweimal die Stange, und der heute sehr gut aufgelegte Tormann der Eisenbahner, Reinhard Pfann, konnte mit einigen Glanzparaden schlimmes verhindern. Auch unvermögen war da mehrmals bei den Angreifern der Nachbarstädtler dabei. Danach wurde es für uns Zuschauer, allesamt fast nur Westbahnfans, unterhaltsam, aber auf der richtigen Seite, nämlich auf unserer. Laufweltmeister Rony Haslhofer schickte Reinald Leitner am rechten Flügel auf die Reise, Leitner, der in den Anfangsminuten mit seinem Gegenspieler noch Probleme hatte, wurde im Verlauf der ersten Halbzeit immer stärker und stärker (das Blatt wendete sich völlig), konnte seinem Gegenspieler enteilen und eine Flanke auf Alex Oppolzer schlagen, dieser wuchtete mit einem enormen Satz per Kopf zum Ball, Stange, oh nein, doch der Ball sprang genau zurück und er konnte im Nachschuss trocken verwandeln, 33. Spielminute, völlig überaschend 1-0 für Westbahn. Traun war noch geschockt, da waren wieder Oppolzer und Leitner die umjubelten Helden unsrerseits. Diesesmal umgekehrt, Oppi Flanke auf Leitner, dieser nimmt sich den Ball ´alla Schweinsteiger´ (ähnlich wie sein Tor im Cupfinale gegen Bremen) mit der Brust mit, zieht aufs Tor, Abschluß mit links, wiederum Stange, der Ball springt wie im Spiegelbild zum ersten Tor  genau zurück, und Leitner schoss elegant am noch verkehrt zum Tor stehenden Tormann den Ball vorbei ins Tor, 43. Minute, sensationelles 2-0 für die Heimischischen aus Linz und sogleich der Pausenstand! Wer hätte sich das nach den ersten Minuten nur zu denken gewagt!?
 Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die Erste, Traun war wiederum feldüberlegen, dennoch  hatte ich  das Gefühl, das wir nun das Spiel ausgeglichenener gestalten könnten als die Erste. Es gab nicht mehr diese großen Chancen für Traun, trotzdem konnten sie kurzerhand in der 55. Minute auf 2-1 verkürzen, ein Schuss aus rund 20 Metern ging per Innenstange ins Tor, diesesmal Glück für die 1b Mannschaft. Wir hatten nun das Spiel ganz gut im Griff. Weiterhin nur wenige Chancen für Traun. Wir hätten sogar aus einem der Konter mehr Kapital schlagen können, doch das Glück der ersten Halbzeit war leider verblasen. So ging es gemächlich weiter, aber ab der 70. Minute legten die Gäste nochmals zu. Konnte Shahin noch kurz zuvor auf der Linie klären, war es Bindreiter Andreas, der unglücklich einen Gegenspieler im Strafraum zu Fall brachte (!!! der Gegenspieler spielte vorher den Ball mit der Hand, was jedoch ungeandet blieb !!!). Der Trauner ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte den verhängten Elfmeter in der 80. Minute zum 2-2. Um Gotteswillen, 88. Minute, nein, nicht das auch noch, doch es war so, Tor für Traun, die Nummer 14 der Gäste zog aus spitzem Winkel ab, und der Ball ging unhaltbar ins lange Eck. Zwei Minuten vor Ende, 3-2 für Traun, sie haben das Spiel gedreht. In der 90. Minute scheiterte Oppolzer noch einmal hauchdünn bei einem Freistoß, sein Schuss wurde noch abgefälscht und ging hauchdünn am Tor vorbei, nun hatten wir alles Pech der Welt…! Endstand: 3-2 für Traun.
 Fazit vom Spiel: Brav gekämpft, jedoch viel Glück und Dusel in der ersten Halbzeit. Obwohl es komisch klingt, die zweite Halbzeit war besser gespielt als die erste. Läuferisch waren uns die Gäste jedoch um einiges überlegen, was auch vielleicht daran lag, das sie sehr viele junge Kräfte im Aufgebot hatten. Wir mit der fast letzmöglichen Aufstellung das Spiel bis zum Schluß hin offen gehalten, was als sehr positiv anzusehen ist!
 Hr. Peter Gruber (ESV Präsident) gab mir noch folg. Statement:  „Wir haben das Spiel völlig verschlafen. Der Spielstand zwischendurch war sehr erfreulich. Am Schluss Pech für uns, aber Gesamt gesehen ein verdienter Sieg für Traun“.
Aufstellung: Pfann – Pöcksteiner T. – Herrmann – Bindreiter A. – Haslhofer – Shahin – Plöchl – Ansong (90. Min. Elezaj) – Minic – Leitner – Oppolzer
 Reservematch gab es diesesmal keines (aufgrund des 1b Teams aus Traun).
 ACHTUNG: Das nächste Spiel findet am Samstag, 22.05.10, bereits um 16.00 Uhr auf der Zöhrdorf Linz Anlage statt. Eine Stunde früher als normal! Die Resi startet um 14.00 Uhr. Grund ist, da wir nach dem Spiel einen Vereinsausflug nach Budweis absolvieren, und auch Zöhrdorf irgend ein Fest hat.

Vergangenen Samstag, 08.05.10, stand das Match gegen den Tabellenletzten Chemie Linz, auswärts, am Programm. Die Eisenbahner hatten viel Zuversicht, hier drei Punkte zu entführen, waren doch die letzten Partien sehr vielversprechend, doch leider muss ich es so schreiben, machte uns der Schiedsrichter einen Strich durch die Rechnung, obwohl nicht nur er alleine Schuld war am magerem Unentschieden.

17.00 Uhr, ein nicht unübersehbar in die Jahre gekommener Schiedsrichter (Hr. Holy Franz) pfiff die Partie an. Westbahn machte mit viel Selbstvertrauen von den letzten Partien sofort das Spiel. Chemie stand sehr tief. Man merkte ihnen an, das sie der Träger der „roten Laterne“ in der zweiten Klasse mitte sind. So war es bereits in der 11. Spielminute Ansong Owiredu, der einen platzierten Schuß abgab, und Schnick Schnack Schnuck (o-Ton Zlatko Junuzovic) landete der Ball auch schon in den Maschen der Chemiker, neuer Zwischenstand, 1-0 für Westbahn. Wir hatten dann auch in den darauffolgenden Minuten mehr vom Spiel, doch Leitner, Oppolzer und wiederum Ansong scheiterten jeweils am Tormann der Heimmannschaft oder der Ball verfehlte den erhofften Einschlag denkbar knapp. So blieb es eng und wir versäumten eine frühe Vorentscheidung. Schiedsrichter Holy fiel darüberhinaus als kleinlicher „Schiri“ auf, es gab drei gelbe Karten für unsere Mannschaft wegen kleineren Fauls bzw. jede kleinere Reklamation, was ich hier auf keinem Fall verteidigen möchte, wurde sofort und permanent mit gelb bestraft. Es lief die 42. Minute, Chemie hatte eine ihrer wenigen Chancen, Herrmann Daniel kam einmal zu spät und berührte den Gegenspieler im Strafraum unglücklich von hinten, klare Sache für alle Beteiligten am Feld, Elfmeter (wir Zuschauer dachten zuerst an eine Schwalbe, doch die Spieler gaben sich ehrlich und bestätigten mir/uns das Faul). Der Schütze konnte trocken verwandeln, Ausgleich, 1-1. Auch gleichzeitig der Halbzeitstand. Trotz des 1-1 war ich mir aufgrund unserer Überlegenheit sicher, das wir dieses Match gewinnen werden!!!

Die zweite Halbzeit begann. Eines vorweg, jetzt wurde es sehr sehr kurios, und auch für diese Spielklasse traurig mit anzusehen, welchen Einfluss ein Schiedsrichter auf ein Spiel haben kann, da wundert man sich wirklich nicht, das einige Herren bereits Probleme an diversen Sportplätzen bekommen haben! Es fing an. Erste sehr kuriose Tat von Schiedsrichter Holy: Freistoß für Chemie Linz am Sechzehnereck, Tormann Pfann richtet sich seine Mauer ein, der Pfiff ertönt, der Chemiespieler lief an, schoß, es ertönte ein weiterer Pfiff, der Ball wäre genau ins Tor gegangen, aber was tat Hr. Holy? Er gab Nedim Dzafic die gelb-rote Karte. Aber warum? Wir waren erstaunt über diese Entscheidung, und Chemie Linz reklamierte vergebens Tor. Lt. seiner Aussage zu den Spielern entschied er auf Faul in der Mauer!!!??? Sehr fragwürdig, denn in unsere Mauer hatte sich ein Gegenspieler gemogelt, und es wurde, wie bei jedem Freistoß üblich, ein wenig um den Platz gerangelt – unsrer aller Ansicht nach, auch der von Chemie, nie und nimmer Faul oder sonst was, normale Spielsituation. Glück und Pech für uns in einer Aktion, denn der zu wiederholende Freistoß ging am Tor vorbei. Den daraus herführenden Abstoß konnte Reini Leitner auf Alex Oppolzer verlängern, dieser wiederum setzte Mili Beganovic (lt. Stadionsprecher jedoch Pekanovic *gg*) gekonnt in Szene, Mili stürmte alleine auf den Tormann zu und konnte mit etwas Glück den Ball über die Torlinier puxieren, 51. Minute, wieder Führung für Westbahn, 2-1 (am Fußballbund wurde Oppolzer fälschlicherweise als Torschütze angeführt). Riesenjubel bei den vielen mitgereisten Fans der Eisenbahner! Danach war es ein eher trübes Spiel mit wenigen Highlights, nur die Kartenfestspiele gingen weiter. Wirklich, es war keineswegs ein gehässiges Spiel, trotzdem gab es weiterhin wegen den kleinsten Fauls eine Karte! Die nächste unfassbare Aktion stand auch schon an. Auf der Uhr leuchtete gerade die 74. Minute auf, wir hatten einen schönen Angriff zu verbuchen, Querpass von der Seite, nie ein Abseits, auch Linienrichter Lepschi ließ die Fahne unten, doch was ertönt von der Mitte des Feldes, natürlich, ein Pfiff, der „Schiri“ entschied zum Staunen aller auf Abseits 😉 ! Ein breites schmunzeln machte sich beim Chemie Anhang breit. Jetzt kommt es aber noch dicker. Direkt vor uns Zuschauer ein harmloser Angriff auf der Seite von Chemie, Beganovic eilte zur Seite, der Chemiespieler wollte gerade als Mili eingriff flanken, es entstand ein Pressball, der Gegenspieler kippte etwas um, uns was entscheidet Schiedsrichter Holy nach !!! längerer !!! Überlegung und kurzer Diskussion mit Beganovic zuckte er wieder gelb und schickte ihn mit gelb-rot vom Platz. Dieser konnte es gar nicht fassen. Mit lächerlichen, wenn man es überhaupt so nennen kann, zwei Fauls wurde er vorzeitig unter die Dusche geschickt. Nun waren die Gemüter der Westbahner endlos erregt, was mir auch verständlich erschien. Dennoch darf das nie passieren, was dann in der 85. Minute passierte. Es wurde weiterhin gemeckert und gesudert, Hrn. Holy wurde es nun zu bunt (gerechtfertigt oder nicht…?) und er gab Freistoß für Chemie direkt am 16er. Und natürlich, mit dem Pech des heutigen Spiels, passte der Ball genau, und es stand 2-2. Wir spielten bereits nur mehr mit neun Leuten, da musste Pollak Christoph wiederum einen Angriff abfangen, er erwischte den Gegenspieler im Mittelfeld leicht am Körper, dieser fiel theatralisch, dreimal dürft ihr raten was der Schiedsrichter entschied, gelb-rot für Charly Pollak!!! Haha – obwohl nicht lustig, wir nur mehr zu acht – wahnsinn diese ganzen Entscheidungen! Und trotz starker Unterlegenheit (elf gegen acht ) hatten wir noch eine riesen Chance aus einem Konter, doch Haslhofer Ronny konnte einen Pass alleine vorm Tormann der Heimmannschaft nicht verwerten, das wäre eine Riesengaudi gewesen, wenn man hier noch den Sieg einfahren hätte können. So endete dieses turbulente Spiel mit einem für uns trotz all mageren 2-2.

Fazit vom Spiel: Wieder gut angefangen und bald geführt. Danach die Vorentscheidung verabsäumt. Zweite Halbzeit von den vielen kuriosen Schiedsrichtereintscheiungen geprägt. Auch die Chemiespieler mussten über diesen Herrn in schwarz lachen, und sogar der heimische Linienrichter (übrigens ein sehr fairer Sportsmann) griff sich mehrmals auf den Kopf und wunderte sich über solche Entscheidungen. Trotzdem muss man sich den Ausgleich auf die eigene Schulter nehmen. Denn wenn der Schiedsrichter bereits so verwirrt ist, muss man sich halt noch kurz zusammen reißen und Ruhe bewahren, dann hätte es den Freistoß zum Ausgleich nie gegeben. Jedoch ist es leichter gesagt als getan, ich hätte mich auch, denke ich, lautstark aufregen müssen. Wirklich, so eine Leistung des Schiedsrichters habe ich noch nie bzw. selten gesehen. Schwierig wird es nächste Woche, wenn drei Stammspieler gegen Traun 1b fehlen werden.

Aufstellung: Pfann – Pöcksteiner T. – Herrmann – Leitner (75. Min. Plöchl – war noch angeschlagen) – Bindreiter A. – Haslhofer – Dzafic (50. Min gelb-rot) – Beganovic (83 Min. gelb-rot) – Pollak (86. Min. gelb-rot) – Ansong – Oppolzer

Die Reserve trennte sich ebenfalls mit einem Unentschieden, hier der Endstand 1-1 (0-1). Torschütze des ESV: Pöcksteiner Patrick

1. Mai, Treffpunkt bereits um 8.15 Uhr auf der Westbahnanlage. Man fuhr mit dem Bus in die Innenstadt, da man als roter Verein beim diesjährigen Maiaufmarsch teilnahm. Danach gab es ein gemeinsames Essen am Sportplatz. Erfreulich zu erwähnen ist noch, das fast die gesamte Mannschaft + viele Nachwuchsspieler daran teilnahmen.

Um 17.00 Uhr dann Start zum Meisterschaftsspiel gegen die SV Urfahr. Verletzungsbeding passen musste Plöchl Thomas (Schulterverletzung), Bindreiter Stefan (offene Schnittverletzung am Fuß) und Elezaj (Krank). Jedoch konnte Trainer Mayr wieder auf die letzte Woche urlaubsbedingt fehlenden vier Spieler (Bindreiter A., Haslhofer, Herrmann und Sir Pollak) zurück greifen. Erfreulich war auch, das Pöcksteiner Patrick bereits wieder auf der Bank Platz nehmen konnte und nach langer Verletzungspause in der Reserve sein Comeback gab.

Das Spiel konnte also beginnen, und so schnell wie diesesmal schossen wir noch nie ein Tor. Zum Glück hatte ich meine Augen bereits aufs Spielfeld gerichtet, denn Oppolzer Alex hatte es sehr eilig und schoß nach bereits 2. Minuten zum 1-0 für die Eisenbahner ein. Was für ein Auftakt! Der etwas übergewichtige Tormann der Gäste sah dabei nicht besonders gut aus, der Schuss war nicht scharf und aus ca. 16 Metern, lt. Aussagen hat Oppolzer den Ball sogar nur mit dem Schienbein erwischt. Uns wars egal, hauptsache Führung. Es ging in dieser Tonart weiter. Westbahn drückt, und drückt. Nur einmal musste unser Tormann Pfann Reini in einer brenzlichen Situation klären, als ein Gegenspieler auf ihn zulief. Dann die 18. Spielminute, Dzafic Nedim zog aufs Tor der überforderten Urfahraner zu, schießt, der Goalie konnte nur kurz klären, und Beganovic Mili war zur Stelle und es stand hochverdient 2-0. Was für ein Match! Kurz darauf hätte wiederum Beganovic auf 3-0 stellen können, nach schönen Lochpaß zog er alleine aufs Tor, doch sein Heber ging zwar über den kleingewachsenen Tormann, jedoch auch knapp übers Tor. Von Urfahr sah man immer noch nichts. Es war verwunderswert, denn Urfahr steht in der Tabelle immer noch vor uns. 27. Minute, Freistoß aus gut 20 Metern für uns, Sir Pollak Charly nimmt Maß, und brachte den Ball gefühlvoll rechts an der Mauer vorbei, der Tormann sah wiederum nur verdutzt zur Seite und konnte nicht mehr eingreifen, sensationelles 3-0 nach nicht einmal einer halben Stunde. Das war eine atemberaubende erste Halbzeit! Nach dem 3-0 schalteten wir etwas zurück und das Spiel plätscherte so vor sich hin, dennoch waren wir weiterhin stark überlegen und wir hofften für unseren Schlußmann, das er sich keine Verkühlung aufgrund von Unterbeschäftigung einholt 🙂 ! Pausenstand auf der Westbahnanlage, 3-0 für die Heimischen!

Die zweite Halbzeit konnte also beruhigt starten, doch der Schwung von der ersten Halbzeit war nun etwas weg, das merkte man sofort in den Anfangsminuten. Das hohe Tempo aus Hz. 1 konnte nicht ganz gehalten werden. Aber man tat das Wichtigste, denn Urfahr war weiterhin die unterlegene Mannschaft. Eine Riesenchance von Beganovic, der die Stange traf, war der erste Höhepunkt der zweiten Halbzeit (ca. 60 Minute). Dann die 65. Minute, Urfahr mit dem ersten wirklich gefährlichen Angriff, der Ball konnte zur Mitte gespielt werden, ein Stürmer der Gäste steht ganz alleine und konnte den Ball in die lange Ecke schieben, nur mehr 3-1. Aber wir ließen uns durch diese kleine Unachtsamkeit nicht aus der Ruhe bringen, und legten sofort wieder ein Schäufchen zu. So war es Oppolzer, der eine hundertprozentige Chance alleine vorm Urfahraner Tormann vorfand, dieser doch in dieser Szene stark reagierte und den Ball entschärfen konnte. Westbahn kontrollierte weiterhin das Geschehen, und immer wieder konnte man sich kleinere Chancen herausspielen, darunter auch ein Stangenkopfball nach Eckballvon Ansong Owiredu. In der 92. Minute kam Urfahr nochmals über die Flügel zu einem ihrer wenigen Angriffe, die Flanke konnte wieder der selbe Stürmer der Gäste verwandeln, dieses Tor war aber gut oder weniger nur mehr Ergebniskosmetik. Es blieb beim mehr als hochverdienten 3-2 Sieg der Eisenbahner!

Fazit vom Spiel: Super erste Halbzeit, zweite auch überlgen, jedoch nicht mehr ganz so eindeutig. Pech im Abschluß in Hz. 2. Hohes Tempo, viele Chancen, Abwehr meist sicher, einfach ein tolles flottes Spiel, schön anzusehen. Libero Bindreiter Andi hatte seine Abwehr gut im Griff. Die Stürmer trafen wieder (Oppolzer u. Beganovic), Pollak mit dem ersten Meisterschaftstor. Stark auf den Flügeln, insbesondere Leitner Reinald, der sich anscheinend nach seinen starken Auftritten einen Stammplatz erspielt hat und bei allen drei Toren wiederum beteiligt war. Haslhofer Ronny vielseitig einsetzbar, vertrat Hrn. Plöchl in der Abwehr großartig, auch Pöcksteiner Thomas mit aufsteigender Form. Herrmann und Dzafic wie immer laufstark. Ansong noch mit leichten Problemen auf der neuen Position (Vorstopper), ansonsten stark im Spiel nach vorne. Pfann Reini unterbeschäftigt und nun verkühlt 😉 ! Bei dem ersten Tor chancenlos, das Zweite in der Nachspielzeit habe ich nicht gesehen. Verdienter Sieg, mit 3-2 sogar etwas zu knapp.

Aufstellung: Pfann – Pöcksteiner T. – Herrmann – Leitner (85. Min. Greger) – Bindreiter A. – Haslhofer – Dzafic – Beganovic – Pollak (90. Min. Demiri) – Ansong – Oppolzer 

Die Reserve verlor mit dem letztem Aufgebot (es fehlten wieder extrem viele Spieler) mit 6-3 (1-1). Nach zwischenzeitlichen 3-3 ging man gegen den Tabellenzweiten Urfahr kurz gesagt — ein! Torschützen des ESV: Pöcksteiner P., Djokic u. Shahin.

Stark erstatzgeschwächt ging man in diese Partie, gleich vier Stammkräfte weilten an diesem Wochenende in Mailand, da vier Matchkarten von Inter Mailand gegen Atalanta Bergamo (Anm. Endstand 3-1) bei einem Gewinnspiel gewonnen wurden. Es fehlten Herrmann, Bindreiter A., Haslhofer und Pollak. Erfreut war natürlich keiner vom Verein, jedoch wenn ma so eine Chance auf so ein Ereignis hat, war es doch wieder für jeden verständlich und in Ordnung. Wenn es ernsthaft noch um etwas gegangen wäre, hätten sie die Reise nicht angetreten. So kamen mit Elezaj, Pöcksteiner T. (v. Verletzung retour), Leitner u. Edinger vier andere Kräfte von Anbeginn zum Zug. Man hoffte, das diese Spieler die Ausgefallenen gut vertreten werden.

Das Spiel begann. Man merkte am Anfang sofort in unserer Mannschaft die Umstellungen. Leonding konnte uns gleich von Beginn an ihr Spiel aufzwingen und kam zur einen oder anderen Chance. Doch nach dem wir die Anfangsoffensive von Askö Leonding (Anm. kämpfen noch um den Aufstieg) gut überwunden haben und sich unsere Mannschaft schön langsam eingespielt hatte, fiel auch das –  zu diesem Zeitpunkt glückliche – 1-0 für uns. Reinald Leitner konnte von links eine Flanke schlagen, der Ball kam mustergültig zu Nedim Dzafic, und dieser konnte konnte gekonnt den Ball im Tor unterbringen (22. Min.). Bahnt sich da sogar eine Überaschung wie letzte Woche an (3-0 Sieg gegen U. Haid)? Leonding machte nun noch mehr fürs Spiel, doch die Unsrigen um den heutigen Libero Oppolzer Alex, hielten das 1-0 bis zur Pause. Kurz zuvor musste noch verletzungsbedingt getauscht werden (40. Min.). Edinger Alfred musste nach einer rüden, jedoch unglücklichen Attacke mit blutigen Knöchel das Feld verlassen, für ihn kam der ebenfalls von der Reserve aufgerückte Ahmad „Aaaaachmed“ Buchkar ins Spiel.

Die zweite Halbzeit begann, und ich war noch in der Kantine, als auf der Anzeigentafel aufeinmal 2-1 für die Heimmannschaft aufleuchtete. Mich traf der Schlag – aber was war passiert? Ich konnte mir diese zwei Tore nur erzählen lassen. 1-1 – Elfmeter, angeblich eine Schwalbe und der Schiri fiel drauf rein. 2-1 – Flanke, Unstimmigkeit in der Abwehr, auch Tormann Pfann Reini schaute dabei unglücklich aus, Tor. Ich war echt paff. 58. Min., das 3-1. Torhüter Pfann konnte gerade noch rechtzeitig beim Herauslaufen klären, der Ball landete jedoch bei einem Gegenspieler, und dieser konnte aus rund 20 Metern die „Wuchtl“ ins leere Tor heben. Was für ein Pech ist uns in diesen paar Minuten wiederfahren…! Danach war etwas die Luft vom Spiel herausen. Es tat sich nicht mehr viel, obwohl ich sagen muss, es hätten noch einige Tore fallen können, denn Westbahn machte nun auf um zu versuchen, das Unmögliche noch möglich zu machen, doch der Tormann der Leondinger war meist der Herr der Lage und konnte unsere Chance entschärfen. Natürlich entstanden durch unsere Schlußoffensive einige Konterchancen für die Askö, die aber allesamt nicht erfolgreich abgschlossen werden konnten. In der 88. Minute ließ uns Mili Beganovic noch einmal hoffen, ein (Verzweiflungs)-Schuss „alla Milis“ fand den Weg in die Maschen, nur mehr 2-3 aus der Sicht der Eisenbahner. Es war ein wirklich schöner – harter Abschluss von der Strafraumlinie. Man versuchte noch einmal alles, auch Oppolzer schaltete sich immer wieder in den Sturm ein, doch es wollte nicht mehr sein, ESV Westbahn verlor trotz einiger Ausfälle äußerst knapp mit 3-2 !!! 

Fazit vom Spiel: Man gab alles und war, zumindest teilweise, ein ebenbürtiger Gegner gegen den Aufstiegsaspiranten aus Leonding. Die in die Mannschaft kamen, waren keineswegs nur Notnageln, sie gaben alles und fielen im Vergleich zu den Stammkräften überhaupt NICHT ab. Da kann Trainer Mayr in Zukunft ohne sich viel Sorgen zu machen, tauschen und lenken wie er mag…für die Zukunft sicher wichtig, wenn man weiß, das einige Position eins zu eins ersetzbar sind.

Aufstellung: Pfann – Plöchl – Pöcksteiner T. – Elezaj (66. Min. Ansong) – Bindreiter St. (85. Min. Greger) – Dzafic – Beganovic – Leitner – Minic – Oppolzer – Edinger (40. Min. Buchkar)

Die Resi verlor auch denkbar knapp – mit sehr vielen U16 Spielern – mit 5-4 (2-1). Man bewies Moral, konnte man  nach 5-2 Rückstand noch einmal ins Spiel zurück finden. Ein Remis wäre wohl mehr als verdient gewesen.

Tore der Resi von Westbahn:  Djokic – Fingerlos – Lambauer – Barbocz

Rotes Rindvieh – Rapid Wien 1:1 (0:0)
Rotes-Rindviech-Arena, 26.800 Zuschauer, SR Einwaller

Torfolge:
0:1 (56.) Hofmann
1:1 (83.) Afrolabi

Rindvieh: Arzberger – Schwegler, Afrolabi, Opdam, Ulmer – Schiemer – Tchoyi (86./Augustinussen), Cziommer (71./Wallner), Pokrivac, Svento (78./Vladavic) – Janko

Rapid: Hedl – Dober, Eder, Soma, Thonhofer – Kavlak (60./Pehlivan), Heikkinen, Hofmann (84./Patocka), Boskovic, Drazan (67./Trimmel) – Jelavic

Gelbe Karten: Schwegler, Janko bzw. Thonhofer, Heikkinen, Eder, Dober

Ein mieser Freitag Nachmittag erfuhr nach diesem Spiel die Krönung der Geschmacklosigkeit. Rapid konnte eine 1:0 Führung nicht über die Zeit bringen. Es passte in mein persönliches Bild dieses heutigen Tages.

Ich bekam die Einladung einer fussballbegeisterten Welser Familie (Zwei Brüder und eine Schwester) welche ich nicht ausschlagen konnte. Erstens konnte Rapid mit einem Sieg die Meisterschaft noch einmal spannend machen, und zweitens wollte ich diese Arena ohnehin einmal von innen sehen. So machte man sich auf den Weg nach Salzburg.

Mit 26.800 Zuschauern gab es eigentlich eine recht ordentliche Kulisse. In der ersten Halbzeit gab es für beide Mannschaften zahlreiche Einschussmöglichkeiten. Strittige Elfmetersituationen zu Gunsten von Rapid wurden von Schiedsrichter Einwaller nicht gegeben. Heute liess er sein Rapid Herz nicht sprechen. Das 1:0 für Rapid erfolgte für mich so überraschend dass ich wie paralyisert stehen blieb und das Glück nicht fassen konnte. Meine Befürchtungen bewahrheiteten aber sich als durch einen Kopfball das unverdiente 1:1 fiel. Das war es dann auch. Die Werkself des Roten Rindviechs liess in den letzten Minuten nichts mehr anbrennen und brachte das Remis sicher über die Runden.

Der Besuch dieses Spiels in Salzburg war teilweise sehr aufschlussreich. Ordner die penibel auf ein striktes Rauchverbot achten, und bei 25 brennenden Bengalfackeln im Rapidsektor stumm und achselzuckend in das Leere blicken. Ein Transparent im Rindviechsektor dass „10 Jahre Herzblut“ verkündet. 10 Jahre Herzblut für einen Verein den es erst 5 Jahre gibt. Erinnert mich irgendwie an die beliebten Chuck Norris Witze. Chuck Norris hat so viel Geld, dass er sich seine Lebensjahre verdoppeln kann. Besonders nervtötend war auch dieses 90 Minuten lange autistische Klappern der Rindvieh Fans mit einem Fächer, der vor dem Spiel auf jeden Platz ausgelegt wurde. Die „Ooooh wie seid ihr lächerlich“ Gesänge der Rapid Fans trafen da voll in das Schwarze.

Vor dem Spiel im Einkaufszentrum gleich neben der Arena: Salzburger Jugendliche die „einen drauf machen“.

„Willkommen im Irrenhaus“ ging mir beim Betreten der Arena durch den Kopf. Ob die „Jubelbullen“ für das „Stimmung machen“ bezahlt werden? Ausschliesslich darf man es nicht.

Ein Red Rindvieh Fan bei seiner Lieblingsbeschäftigung: Klappern bis die Hände glühen.

Erste Riesenmöglichkeit für Rapid. Hannes Eder kommt ungedeckt zum Abschluss.

Schiedsrichter Einwaller, auch bekannt als „der Mann mit der Trillerpfeife“, mit leichter Heimtendenz. Sein angeblich vorhandenes Rapid Herz liess er heute jedenfalls nicht sprechen.

Einer von heute vielen klaren aber nicht gegebenen Elfmeter für Rapid. Der Spieler des Roten Rindviechs nimmt beim Zweikampf im Strafraum ganz klar seine Hände zu Hilfe. Schiedsrichter Einwaller schliesst elegant die Augen und entscheidet auf weiterspielen. Weitere umstrittene Elfmeterszenen sollen folgen. Anscheinend durfte Rapid heute kein Elfmeter gewährt werden. Aus welchen Gründen auch immer.

Ein Chuck Norris Fanclub der roten Rindviecher mit einem bemerkenswerten Transparent. 10 Jahre Herzblut bei 5 Jahren Existenz. Der Salzburger Chuck Norris Fanclub ist so stark, dass jedes Jahr doppelt zählt. Oder hat sich Dietrich Mateschitz die fehlenden 5 Jahre zum 10 Jahre Jubiläum einfach bei der Bundesliga erkauft? Wie heisst es im Lotto? Alles ist möglich!

Zigarettenrauch streng verboten. Pyroauch aber erlaubt. Als sich mein Sitznachbar eine Zigarette anzünden wollte, wurde er von einem wild gestikulierenden Ordner sofort verwarnt und angegangen. Als die Rapidfans ihre Pyrotechnik zündeten, blickte der gleiche Ordnungshüter nur noch anteilslos in das Leere.

Der Rapid Sektor nach dem 1:0. So gehört sichs.

Eisern Hedl!

Das ist der FC Rotes Rindviech. Obwohl man gerade den wichtigen und vermutlich meisterschaftsentscheidenden 1:1 Ausgleich erzielte, verliessen die Anhänger bereits 5 Minuten vor Abschluss der Partie die Plätze. Beeindruckend mit welcher Leidenschaft der gemeine Rindvieh Anhänger zu seiner Mannschaft steht.

Diese liessen sich aber nicht beirren und blieben auf ihren Plätzen stehen. Das 90 Minuten lange monotone Fächerklappern wurde von einigen Fanatikern nach dem Abpfiff noch fortgesetzt. Das ist gelebte Fankultur!

Info: Torschützen + Wechsel sind auf der Fußball Oberösterreich Seite nicht richtig eingetragen, ich versuche es, richtig zu kommentieren.

Was für eine Rehabilitation der Leistung und Einstellung der Eisenbahner im Spiel gegen die Union Haid im Vergleich zu den vergangenen Spielen!!!

Der Trainer hat anscheinend die richtigen (aufbauenden) Worte in dieser Woche gefunden und schenkte darüber hinaus dem schon länger angeschlagenen Ansong eine Regenerationspause und es kam Bindreiter Stefan von Beginn an zum Zug (Aussendecker) – Haslhofer Ronny wurde daher wieder in das Mittelfeld, was auch aufgrund seiner läuferisch starken Darbietung seine beste Position darstellt, vorgezogen.

Bereits in der zweiten Spielminute ließ Oppolzer Alex seine Gefährlichkeit aufblitzen. Eine kurze Körpertäuschung, der Gegenspieler kam nicht zum Ball, Abschluß, leider an die Latte. Was für ein schwungvoller Auftakt der Heimischen. Nach etwa zehn Minuten kam auch die Union Haid besser ins Spiel und hatte auch einige Chancen, jedoch war stets der heute gut gelaunte Libero Bindreiter Andreas zur Stelle oder Tormann Pfann Reini, der auch wieder eine stark aufsteigende Form zeigte, war zum richtigen Zeitpunkt da, wo er auch sein sollte, stets erfolgreich am Ball – und auch die hohen Bälle, was in geringer Vergangenheit eine kleine Unsicherheit darstellte, war am heutigen Tag wie verblasen – ein echt starker Rückhalt unser Routinier. Es entstand ein richtig flottes Spiel, und Westbahn hielt echt toll mit dem Aufstiegsaspiranten mit. Es lief so die 30. Spielminute. Plöchl Thomas, der wieder als Aussendecker aufgestellt war, wollte endlich einmal seinen schnellen und quirligen Gegenspieler, mit dem er  in der Anfangsphase seine liebe Not hatte – (er fing sich aber zunehmend und zeigte wieder eine beachtliche Leistung) – zurück in seine eigene Hälfte drängen, und stürmte einmal mit nach vorne. Bis auf Libero Bindreiter waren nun alle vorgerückt. Plöchl, auch liebevoll nach seinem Vorbild Plöchlhüttl (Hasenhüttl) genannt, bekam auch den Ball, er zögerte nicht lange, schlug eine Flanke mit effet, Bindreiter Stefan verlängerte per Kopf weiter auf Beganovic Mili, der verkehrt zum Tor stehend den Ball mit der Brust runternahm, schnelle Drehung nach links, Tooor – was für ein Hammer, aus 16 Metern genau in Kreuzeck, Tor des Monats April!!! Riesengroßer Jubel unter den Spielern und auch bei uns Zuschauern. Mit diesem Tor und somit mit 1-0 ging es auch in die für beide Teams verdiente Pause – es war echt ein ansehnliches flottes und interessantes Match!

Die zweite Halbzeit konnte beginnen. Lokführer (Anm.: Kapitän) und Sir des ESV´s / Sektion Fußball – Pollak „Charles“ Christoph, motivierte nochmals lautstark seine Mitspieler. Und das half anscheindend. Denn noch besser, energischer und zielstrebiger kamen wir zurück auf Spielfeld. Sofort wurde das Kommando übernommen und es war auch unser Sir, der die Verantwortung übernahm und einen Freistoß gefühlvoll auf Oppolzer Alex brachte, der konnte wiederum seinen Gegenspieler schwindelig spielen und brachte den Ball, wie im Lehrbuch geschrieben, scharf und flach zur Mitte, Dzafic Nedim stand goldrichtig und brauchte den Ball nur mehr einzuschieben, neuer sensationeller Zwischenstand um die 55. Minute, 2-0 für die Westbahner. Einige Minuten darauf konnte dann auch Oppolzer seine starke Leistung mit einem sehenswerten Weitschußtor krönen. Der Ball passte genau ins lange Eck und wiederum hatte der heute allein gelassene Haider Tormann das Nachsehen. 60. Minute, 3-0 !!! Jetzt sollte doch alles entschieden sein. Die Union aus Haid, die unbedingt den Dreipunkter benötigt hätten (sie sind voll im Aufstiegsrennen), gaben nun nochmals alles und öffneten den Raum. Einmal eine haarige Aktion des Gegners, doch Tormann Pfann war wieder richtig heraus geeilt und konnte das Duell eins gegen eins als Gewinner für sich entscheiden, es blieb beim 3-0 Zwischenstand. Danach war nicht mehr wirklich viel los, einige Konter unsrerseits blieben knapp stecken, und Haid konnte nicht mehr wirklich entscheidend zusetzen, daher blieb es auch beim besagten Stand von 3-0. Das Spiel endete also mit einem nicht für möglich gehaltenen hohen Sieg gegen einen um den Aufstieg kämpfenden Gegner! Gratuliere an die Mannschaft!

Aufstellung: Pfann – Plöchl – Hermann – Bindreiter St. – Bindreiter A. – Haslhofer – Dzafic (83. Min. Edinger ) – Beganovic – Pollak (80. Min. Elazaj) – Mini – Oppolzer (85. Min. Lepschi)

Fazit vom Spiel: Endlich der erste Sieg in der Rückrunde, der mit viel Einsatz, der richtigen Einstellung, und auch mit dem nötigem Glück zustande kam. Jetzt nur weiter so!!!

Die Reserve konnte ebenfalls positiv abschneiden, es wurde mit vielen U16 Spielern ein eher sogar für uns schmeichelhaftes 2-2 errungen. Man merkt, die Jungen Spieler geben alles und machen bereits enorme Fortschritte. Eine suveräne Schiedsrichterleistung von Hrn. „Pumuckl“ muss ich hier ebenfalls erwähnen. Manche Entscheidungen, die er vor 35 Jahren erlernt hatte, hätte nicht jeder Schiedsrichter gepfiffen. Hut ab vor dieser Leistung!

Torschützen des ESV: Elazaj und Buchkar

FC Superfund – FC Wels 1:0 (1:0)
600 Zuschauer, Waldstadion Pasching

Tor:
1:0 (6.) Alexander Schriebl

Da war ja einiges los heute in Pasching. Am Nachmittag hatte die hochumstrittene Bundespräsidentskandidatin Barbara Rosenkranz ihren Auftritt in der Paschinger Plus City. Und nur wenige Stunden später war der Anstoss zum Schlagerspiel der Regionalliga Mitte im Paschinger Waldstadion FC Superfund gegen den FC Wels.

Da man neulich Gerüchte vernommen hatte dass der drittklassige Heuschreckenhedgefondverein am Saisonende seine Pforten für immer schliessen würde, hat man sich kurzerhand entschlossen dieses Spiel gegen den FC Wels als Zuschauer zu verfolgen.

8 Euro löhnte am an der Kassa für einen „selbst wählbaren Sitzplatz“. Bereits beim Eingang bemerkte man die grosse Tribüne hinter dem Tor, welche durch einen grossen Vorhang verhüllt war. Sehr kreativ.

Die verhangene Tribüne. Verpackungskünstler Christo, der ja schon einmal den Berliner Reichstag verhüllt hatte, würde vor Neid erblassen.

Trotz der 600 Zuschauer war eine sehr trostlose Stimmung auf den Rängen erkennbar. Am Besten zeigt die schmerzhafte Melancholie an einem frischen Freitag Fussball Abend im April folgendes Bild …

Einer der letzten Getreuen hält noch verzweifelt die Fahne hoch. Der Allerletzte macht dann das Licht aus.

Ein besonderes Lob verdienen allerdings die Organisationstalente des Heuschreckenvereins. Freie Sitzplatzwahl schön und gut, aber die Haupttribüne war bis auf den letzten Platz gefüllt, die grösste Tribüne wie bereits erwähnt verhüllt, und die Gegentribüne gesperrt. Toll! Was bleibt? Entweder ein Stehplatz in der dritten Reihe hinter den Sitzplätzen oder ein Platz hinter dem Tor auf der zweiten verhüllten Tribüne. Und zwar war diese Tribüne mit einem Netz verhüllt. Die Blickqualität auf das Spielfeld kann man sich in seiner Fantasie wohl ausmalen.

Im Blick: die volle Haupttribüne der Heuschreckenkicker. Da war so gut wie kein Sitzplatz mehr frei. Hinter den Sitzplätzen standen die Zuschauer am Gang in drei Reihen …

Im Blick: die gesperrte Tribüne. Echt genial! Hätte man diese Plätze nicht auch gleich verhüllen können? Das wäre doch eine gute Idee gewesen.

Das blieb … freie Sitzplatzwahl a la Superfund. Naja, besser als überhaupt keine Sicht, dachte man sich und konzentrierte sich auf das Spiel. Das 1:0 erfolgte nach einer gelungenen Flanke von rechts durch Kennedy Harrison auf den ehemaligen Bundesliga Zampano Alexander Schriebl (SV Wüstenrot Salzburg). Bei Superfund fand man übrigens viele Altstars aus der Bundesliga: Dennis Mimm, Boris Kovacevic, Marc Sand, Patrick Pircher, Kablar, und auch noch Marcel Ketelaer. Das ist also die in den Medien vielgepriesene Jugendarbeit des FC Superfund. Alles klar!

Hier eilt der ehemalige Rapid Spieler Marcel Ketelaer zum Eckball.

Der getretene Eckball bringt nichts ein. Linienrichter Zvonimir Balatinac beobachtet die Flugbahn des runden Leders.

Die Superfundler waren feldüberlegen und kombinierten zeitweise ganz gefällig. Abschlussschwäche und entschlossen agierende Welser verhinderten nach 45 Minuten einen höheren Spielstand für Superfund.

In der zweiten Halbzeit attackierten die Welser früher und die Gastgeber kamen fast nicht mehr vor das gegnerische Tor. Doch auch die Gäste kamen so gut wie nie vor das Tor der Superfundler und so spielte sich die Partie in der Mitte des Spielfeldes ab. Keine atemberaubende Partie, trotzdem ganz interessant wie sich die Superfundler mühten durch das spielerische Element vor das gegnerische Tor zu kommen und immer wieder scheiterten.

FC Superfund Trainer Georg Zellhofer: nach einer beeindruckenden Bundesligakarriere wieder zurück zu seinen Wurzeln. Er hatte heute viel zu brüllen. Zufrieden schien er mit der Leistung seiner Mannschaft nicht gewesen zu sein.

Im Endeffekt kam es dann so wie es kommen musste. Das Spiel endete so wie es nach 6 Minuten begonnen hatte: 1:0 für die Gastgeber.

Bitte ganz langsam und aufmerksam durchlesen!

Konzentriere dich!

Stell dir vor, ich hätte eine Rechnung zu bezahlen auf der Post in der Höhe von 450 EUR.

Ich habe aber kein Geld, also gehe ich zu zwei Kollegen und pumpe mir je 250 EUR, dann habe ich also 500 EUR.

Ich gehe auf die Post und bezahle die 450 EUR, dann habe ich noch 50 EUR.

Ich gehe nach Hause und lasse 30 EUR dort, 20 EUR nehme ich mit.

Ich gehe zu den zwei Kollegen und gebe jedem 10 EUR, dann schulde ich also jedem noch 240 EUR.

240 und 240 = 480 EUR, und zuhause habe ich noch 30 EUR, zusammen macht das 510 EUR ??????? Ich habe also 10 EUR plus?

Ich bin echt sprachlos als ich diese Rechnung via Mail bekam und tüftle nun herum. Wie ist das möglich? Das könnte ja eine neue Einnahmequelle werden 🙂 !

Auf eure Antworten und Lösungen bin ich gespannt (bitte unter Kommentare stellen)!!!

Viel Spaß beim Lösen.

Euer

FingoDiego

„1:2 oder 1:3, auch schon egal für Ried“, meinte ORF Kommentator Rainer Pariasek dazu. 🙂

Mit einer eher mäßigen Leistung und keinen Punkten mussten wir am Samstag die Heimreise vom Union Babenbergplatz antreten. Kamen wir doch mit einigem Selbstvertrauen, nach der guten zweiten Halbzeit vom Dionysen Spiel, zu dieser Begegnung, verließen wir diesen leider mit hängenden Köpfen. Aber wie kam es dazu?

16.30 Uhr, die Partie fing an. Westbahn übernahm vorest einmal von Beginn weg das Kommando und kam sofort zu zwei guten Chancen von Christoph „Sir Charles“  Pollak, der nach wochenlanger Verletztung sein Comeback gab, die jedoch knapp ungenützt blieben – der Tormann der Unioner konnte sich jeweils auszeichnen. Ein echt guter Auftackt der Eisenbahnerfraktion. Aber danach war einmal Feierabend und das Pulver verschossen. Doch auch Babenberg zeigte in dieser Phase nicht viel und es gab wenig zu berichten. Dann die omionöse 33. Minute. Ein, alle dachten, harmloser Freistoß für die Union, ca. 45-50 Meter und auch seitlich vom Tor entfernt  – der Spieler mit der Nummer zwei trat an, zirkelte denn Ball gefühlvoll und mit elan in den 16er … leider muss ich es schreiben … alle Spieler schliefen bei dieser Aktion, auch kein Gegenspieler kam an den Ball, so sprang dieser auf und direkt ins Tor. Wahnsinns Tor, was man aber auch oft in höheren Ligen sieht, wenn eine Flanke verpasst wird. Den Ball hätten wir mit einem Kopfball klären müssen. Aber so ist Fußball eben. Einige Minuten darauf hatten wir einen ähnlichen Freistoß von weit weg, jedoch traf Oppolzer Alex mit einem satten Weitschuß nur die Stange, das war keine fünf Minuten nach dem Gegentreffer – leider haben wir auch zur Zeit nicht das nötige Glück. Pausenstand daher 1-0 für Babenberg, eine eher glückliche Führung, denn ESV hatte mehr vom Spiel.

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste aufgehört hatte. Westbahn machte das Spiel, ohne jedoch richtig zwingend werden zu können. Bis auf einen Eckball – der knapp das Tor verfehlte und einigen Freistößen von Pollak, die leider allesamt das Tor verfehlten / in die Mauer gingen bzw. der Tormann wiederum mehrmals „auf der Hut“ war. Man probierte alles, aber es funktionierte nicht viel. Auch Babenberg, man hatte das Gefühl sie wollen nur den ein-Tor Vorsprung über die Zeit bringen, machte nicht viel und es entwickelte sich ein zum Gähnen verleitendes Fußballspiel. Immer wieder hatten wir in der Schlußphase ansatzweise Chancen, aber meist um die 20 Meter vorm Tor war es aus oder der letzte Pass kam nicht an . 72. Minute, ich bezeichne es als Draufgabe, kassierten wir noch das 2-0. Ein hoher Ball, Eisenbahner Tormann Pfann Reini verschätzte sich leider sehr unglücklich und ließ den Ball fallen, ein Stürmer des Gegners stand goldrichtig und verwertete den Abpraller mit Glück (Pfann hätte fast den Schuß noch parieren können). Das war auch, ich denke, die einzige Chance der Babenberger, die jedoch das Wort „Chance“ eigentlich gar nicht verdiente. Dann war die Luft herausen und es blieb beim 2-0 = Endstand!

Fazit vom Spiel: Im großen und ganzen eine unnötige Niederlage gegen einen Gegner, der einfach mehr Glück am heutigen Tag als wir hatte. Ein Punkt wäre auf jedenfall gerechtfertigt gewesen.

Aufstellung: Pfann – Plöchl – Herrmann – Bindreiter A. – Haslhofer – Dzafic (69. Min. Bindreiter St.) – Beganovic – Pollak (78. Min. Elezaj) – Minic – Ansong – Oppolzer

Die Reserveteams trennten sich 1-1. Viele Chancen unsrerseits wurden leichtfertig vergeben + ein Elfneter in der 88. Minute. Also zwei verlorene Punkte.

Achtung: Das nächste Spiel findet am SONNTAG, 18.04.10, gegen das Team der Union Haid auf der Westbahnanlage statt! (Resi: 14.30 / KM: 16.30 Uhr).

Samstag, 16.30 Uhr, wunderschönes Fußballwetter, das Spiel gegen den Tabellenzweiten ASKÖ Dionysen/Traun fand zuhause auf der Westbahnanlage statt. Westbahn Trainer Mayr musste wiederum zu den letzten Spielen einige Umstellungen vornehmen, weilte doch Nedim Dzafic in Kroatien auf Urlaub und Pöcksteiner Thomas musste wegen einer Verletzung ebenfalls absagen. Daher fehlten insgesamt fünf (zumeist) KM Stammspieler (Pollak – Rippenprellung / Eddinger – Zerrung / Pöcksteiner T. – Knöchelverletzung / Pöcksteiner P. – Knöchelverletzung / Dzafic – Urlaub). Also keine gute Vorzeichen auf Seiten der Westbahner. Neu im Spiel daher wieder Bindreiter Stefan und auch Reini Leitner schaffte wieder den Sprung zurück in die Kampfmannschaft.

Das Spiel begann und man merkte gleich von Beginn an weg, das Dionysen in der Tabelle einige Plätze vor uns rangiert und übernahm von Anfang an das Geschehen. Leider konnte man in der Anfangsphase nur wenig entgegen setzten. So geschah, was auch nach dem Spielverlauf her geschehen musste, Dionysen ging in der 14. Spielminute mit 1-0 in Führung. Der Trauner Stürmer konnte einen Freistoß, den wir leider nicht wegköpfeln konnten, aus kurzer Entfernung per Abstauber verwandeln. Der Ball fiel ihm genau vor die Füße. Ein sehr unglückliches Tor aus der Sicht des roten Vereines. Aber war das der Weckruf für Westbahn? Schien so, denn man kam nun besser in Fahrt, jedoch konnte man nicht wirklich zwingende Chancen heraus spielen. Das Spiel entwickelte sich nun mehr zum Mittelfeldgeplänkel und Chancen blieben mangelware. Dann die 30. Spielminute, und das 0-2. Der Ball kam in unseren 16er und wieder konnten wir nicht klären und der Trauner mit der Nummer 9 verwandelte aus kurzer Entfernung – ein gestocher Tor. Ähnlicher Gegentreffer wie das 0-1, nur kam diesesmal der Ball flach herein. Man sah jedoch wieder sehr unglücklich aus. Man ging mit diesem Resultat in die Pause. Ernüchterung herrschte über die beiden Torgeschenke, sie waren beiderlei unglücklich und sicherlich auch vermeidbar gewesen.

Trainer Mayr musste in der Pause den am Knie verletzten Minic Petar austauschen, statt ihm kam nun der Jungsporn Manuel Gregar ins Spiel. Wer nun dachte, Dionysen würde uns nun überrennen, wurde eines besseren belehrt. Die Eisenbahner kamen rund um Kapitän Oppolzer Alex frisch aus den Kabinen und probierten nun deutlich mehr. Es entwickelte sich nun ein flottes und ansehnliches Fußballspiel, mit mehr Anteilen auf Seiten des Heimteams. Westbahn wollte nun unbedingt den Anschlußtreffer erzielen, und das wäre auch fast geschehen. Super Stanglpaß des wieder aufopfernd kämpfenden Mili Beganovic auf Oppolzer Alex, leider zögerte er einen Moment zu lange und ein Trauner Verteidiger konnte noch rechtzeitig und in höchster Not klären. Was für ein Pech. Es ging in dieser Tonart weiter. ESV nun deutlich verbessert und auch mit einigen guten Chancen weiterhin. Leider war man nicht vom Glück verfolgt…dachte ich lange, bis die 70. Minute lief. Reini Leitner, der ebenfalls alles gab und in den letzten Minuten ziemlich abgekämpft aussah, brachte eine Flanke auf Oppolzer, dieser nahm, und jeder sah es – nur der Schiedsrichter nicht, die Hand zur Hilfe und überhob den Tormann der Gäste, Ansong Owiredu stand goldrichtich und musste den Ball nur mehr einschieben, neuer Spielstand, nur mehr 1-2. Leider ging nach dem Tor nicht mehr recht viel, das aufopfernde Spiel der Eisenbahner ging zu sehr auf die Substanz und man konnte einfach nicht mehr entscheidend zusetzten in den letzten Minuten. Den Schlußpunkt hätte dann fast der ex-Westbahner Vladimir Djukic, jetzt im Dreß des Trauner Klubs, gesetzt, doch sein Schuß vefehlte das Gehäuse von Pfann Reini sehr knapp. Es war sein erster Einsatz in der KM nach seiner schweren Verletzung (Kreuzbandriß).

Fazit vom Spiel: In der ersten Hälfte war Dionysen stärker als wir, in der zweiten Halbzeit dann ein offenes Spiel, wo mehr möglich gewesen wäre. Man merkte uns auch die Umstellungen an und es dauerte bis in die zweite Halbzeit, das man sich daran gewöhnen konnte und man deutlich ersichtbar besser in Spiel kam (Anm.: Herrmann vom Mittelfeld in die Verteidigung statt Pöcksteiner T., Bindreiter St. statt Dzafic, Leitner neu am Flügel usw.).

Danke auch an alle Spieler und Fans von Dionysen, die danach auch noch stimmgewaltig, gemütlich- und in Feierlaune im Westbahner „Pepi Weiß“ Heim blieben und man gemeinsam das eine oder andere Sportlergetränk genießen konnte.

Aufstellung: Pfann – Plöchl – Herrmann – Bindreiter A. – Bindreiter St. – Haslhofer – Leitner – Beganovic – Minic (46. Min. Greger) – Ansong – Oppolzer

Westbahn, nur weiter so, die zweite Halbzeit war echt toll von euch. Der erste Sieg dürfte nur mehr eine Frage der Zeit sein, und wird sicher nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Die Resi verlor mit 1-3 (1-3), wobei man auch mit einigen neuen und sehr sehr sehr Jungen Spielern spielen musste, da ja bekannterweise einige in der KM aushelfen mussten.

An einem windigen und regnerischen Samstag Nachmittag musste man zum schweren Auswärtsspiel nach Pucking reisen. ESV- Trainer Mayr Helmut musste auch einige Umänderungen in der Startformation machen, fiel nun auch nach dem langzeitverletzten Pöcksteiner Patrick auch Kapitän Pollak Christoph alias „Sir Charles von Westbahn“ für diese Partie aufgrund einer Rippenprellung aus. Daher von Beginn an neu im Team, Minic Petar…und auch Nedim Dzafic, der sich durch eine starke Trainingsleistung wieder vermehrt anbot, kam statt Bindreiter Stefan von Beginn an zum Zug. Auch hervorzuheben war, das Alex Oppolzer mit einem Turban, der an Carsten Jancker erinnerte, einlief (Anm.: bekam letzte Woche im Spiel gegen Neue Heimat ein stark blutendes Cut).

So, das Spiel konnte beginnen…und Westbahn war im Vergleich zu vergangener Woche nicht wieder erkennbar. Man machte von der ersten Minute Druck und kam sofort zu einigen guten Torchancen, die jedoch (noch) vergeben wurden. Es lief die 13. Minute, ein hoher Ball in den Puckinger 16er…und was ertönnt denn da, jaaa, es war ein Elferpfiff von Schiedsrichter Hofstädter. Wie er auf diese Entscheidung kam, war allen ein Rätsel, anscheinend sah er, aber nur er, ein Handspiel eines Puckingers…uns wars egal, Oppolzer Alex nahm sich den Ball und verwertete zum ersten Mal in dieser Saison einen Elfmeter für Westbahn zum verdienten 0-1. Es ging in dieser überlegenen Tonart weiter. Man hatte echt das Gefühl, das man hier sicher einen Dreier mit nach Hause nimmt. Einige Spieler spielten in Hochform und ich habe seit meiner Westbahnzeit noch nie eine so überlegene Halbzeit der Eisenbahner bewundern dürfen. Pucking hatte demnach in diesem Durchgang nur 2-3 harmlose Schüße auf unser Gehäuse. Tooor, 0-2, 33 Minute, der heute wie aufgezogen spielende Haslhofer Rony brachte eine Flancke in den fünfmeter Raum, da stand wieder „Turban“ Alex Oppolzer, und verwertete mit viel Gefühl diese wunderschöne Vorarbeit. Danach fast das 0-3, leider scheiterte Haslhofer allein stehend vorm Tormann der Seestadion Kicker aus Pucking. So ging es, für Pucking sogar schmeichelhaft, mit einem 0-2 in die Kabinen.

Ich traue mich wetten, kein Zuschauer, auch die von Pucking, keiner hätte nach dieser Überlegenheit nur einen Cent noch auf einen Punktezuwachs für Pucking gesetzt. Aber Fußball wäre nicht Fußball, wenn alles so läuft, wie man glaubt. Die zweite Halbzeit beginnt, und sofort nach einer Minute Spielzeit stands aufeinmal nur mehr 1-2. Was war passiert? Ein Lochpaß in unseren 16er, der Puckinger Stürmer war vor Tormann Pfann am Ball, und konnte glücklich verwerten. Aber war das kein Faul? Unsere Spieler reklamierten vergebens. Tatsache ist, das der Körperkontakt im fünfmeter Raum passierte, und da müsste eigentlich der Tormann tabu sein. Doch der heute durch seine vielen Fehlentscheidungen glänzende Schiedsrichter gab auch dieses Tor und glich seinen umstrittenen Elferpfiff von der ersten Halbzeit mit dieser Aktion praktisch aus. Sei es drumm, immer noch ein Tor Vorsprung für die Eisenbahner. Pucking wurde mit diesem Tor aus dem verlängerten Winterschlaf geweckt und wurde nun immer stärker bzw. wir fielen leider total zurück. Man konnte sich nun nur mehr sehr schwer befreien, und Pucking machte das, was in der ersten Halbzeit nur Westbahn gemacht hat, nämlich Druck Druck Druck. Ich/wir konnten uns diesen Rückfall nicht erklären. Es ist kurz gesagt das selbe Bild wie im ersten Durchgang, nur leider auf der falschen Seite. Ausgleich, 2-2, 59. Minute: Wieder ein sehr fragwürdiger Freistoß für Pucking, Flancke, und ein Spieler der Union war schneller am Ball als alle Westbahner, und es stand Unentschieden. Es handelte sich um ein Kopfballtor. Dann musste auch noch unser bester Mann, Oppolzer Alex, mit einer Zerrung raus (70. Min.), danach ging gar nichts mehr nach vorne. Mili Beganovic, der heute wieder stark verbessert auftrat wie vor sieben Tagen, versuchte nochmals die Mitspieler zu motivieren. Leider blieb dieses unterfangen ohne Erfolg und man musste mit dem geholten Punkt am Schluß noch zufrieden sein.

Fazit vom Spiel: Ein gerechtes Unentschieden. Erste Halbzeit top, zweite Halbzeit flop. Leider wurde ein 2-0 leichtsinnig verspielt. Der Fehler lag aber auch in Halbzeit eins, denn wenn wir mit einem 3 oder 4-0 in die Pause gehen, ist das Brot gegessen. Aber so ist Fußball und ich hoffe, das wir auf die starke Leistung der ersten Halbzeit aufbauen können und dieses Tempo bald über 90 Minuten gehen können.

Aufstellung: Pfann – Plöchl – Pöcksteiner T. – Herrmann – Bindreiter A. – Haslhofer – Dzafic (82. Min. Buchkar) – Beganovic – Minic (89. Min. Greger) – Ansong – Oppolzer (70. Min. Bindreiter St.)

Die ersatzgeschwächte Westbahn Reserve verlor ein ausgeglichenes Spiel denkbar unglücklich mit 2-0 (1-0). Pucking konnte !!! dreimal !!! auf der Linie retten und einige hochprozentige Chancen blieben unsrerseits stümperhaft ungenützt.

Das nächste Spiel findet kommenden Samstag auf der Sportanlage Seidlbastweg gegen Dionysen/Traun statt. Anpfiff: Resi 13.30 Uhr, KM 15.30 Uhr. Auf zahlreiches Kommen freut sich der ESV Westbahn !!!

Austria Kärnten – Rapid Wien 2:4 (1:2)
Hypo-Group-Arena, 5.600 Zuschauer, SR Brugger

Torfolge:
1:0 (12.) Kaufmann
1:1 (15.) Kavlak
1:2 Elfmeter (28.) Hofmann
2:2 (53.) Gramann
2:3 (71.) Trimmel
2:4 (82.) Jelavic

Austria Kärnten: Schranz – Sollbauer, Elsner, Gramann, Salvatore – Riedl (68./Pusztai) – Pucker (27./Hinum), Hierländer, Dollinger, Kaufmann – Pink (46./Sandro)

Rapid Wien: Hedl – H. Eder, Soma, Patocka, Kulovits – Hofmann (84./Pehlivan), Heikkinen, Boskovic (37./Trimmel), Kavlak (79./Drazan) – Gartler, Jelavic

Gelbe Karten: Gramann, Riedl bzw. Soma, Hofmann, Kulovits

Es war wieder einmal an der Zeit eine längere Auswärtsfahrt zu absolvieren. Die Klagenfurter „Hypo Group Arena“ bot sich da an und so ging es mit quietschenden Reifen über Hohentauern in das gelobte Land der ehemaligen Bienenzüchter.

Da das „Zuspätkommen“ beim Fussball für mich immer schon ein Fremdwort war, bin ich auch dieses mal der Erste am Stadionparkplatz gewesen. Nun, aber was musste ich auf einem Schild lesen? Parken verboten? Privatgrund? Und das am einzigen Stadionparkplatz? Ist das der Kärntner Humor?

Dann der nächste seltsame Vorfall. Ich hatte eine Karte für den Ostsektor. Geöffnet wurden aber nur die Tore für den Südsektor. Auf die Frage eines anderen Rapidfan zu einer blonden Politesse warum denn das Tor zum Ostsektor nicht geöffnet werde (es hatte sich bereits eine lange Schlange gebildet) bekam er zur Antwort: „No, dann gehens hold do“ und einen Fingerzeig in Richtung Südsektor. Na bravo! Bei soviel Organisationstalent verwundert es nicht dass dieser Verein am Ende der Saison fix absteigen muss.

Eine Stunde war noch Zeit bis zum Anpfiff und so erkundete ich diese sogenannte „Hypo Arena“. Auch die kulinarischen Köstlichkeiten wurden einer Probe unterzogen. Die Auswahl war überwältigend. Ein Paar Frankfurter mit Semmel oder ein einziges Frankfurter Würstel in einem weissen Wecken. Nach einem langen hin und her und alle Vor und Nachteile abwiegend, konnte ich mich nach extrem langer innerer Beratung für das Frankfurter Würstel in einem Wecken entscheiden. Das war bei einem Kiosk hinter dem Tor. Auf der Haupttribüne habens die kulinarische Auswahl um eine sogenannte „Riesenbratwurst“ erweitert. Diese sah aber extrem unappetitlich aus und konnte als Bereicherung für die üppige Speisekarte nicht wirklich überzeugen.

Vor dem Würstel und Getränkestand gab es schon eine halbe Stunde vor Anpfiff grossen Andrang. Vor einem Stand herrschte aber gähnende Leere. Es war der Fanshop. Balkenschals mit den Farben schwarz, grau, weiss oder Hemden mit der Aufschrift „Wir sind Kärntner und Ihr nicht!“ fanden nicht wirklich reissenden Absatz. Für mich immer wieder faszinierend wie man als Retortenverein mit gekaufter Lizenz überhaupt auf den Gedanken kommt Fanartikel zu produzieren. Das steht wahrscheinlich in irgendeinem Lehrbuch für Marketing für Fussballvereine. So wie in etwa „Fussballmarketing für Dummies“ oder „Erfolgreiches Fussballmarketing in 30 Tagen“.

Das Spiel konnte beginnen. Die Haupttribüne war in der Mitte relativ gut gefüllt. Ich würde sagen ein Drittel davon Rapidler. Neben mir sass ein älterer Herr mit hochrotem Kopf (kein Rapidler). Die Farbe seines Kopfes konnte ich mir rasch erklären. Er schimpfte 81 Minuten wie ein Rohrspatz. In der 82. Minute ging er. Eine Reihe unter mir war auch eine ganz markante Persönlichkeit zu beobachten. Ein junger Familienvater der Rick Astley zum verwechseln ähnlich sah und eine Lederjacke trug. Neben ihm sein Sohn (etwa 5 Jahre alt). Auch der Rick Astley Doppelgänger konnte seine Emotionen kaum im Zaum halten. Oft prügelte mit seinen Fäusten auf die Sitzlehne ein, wenn wieder einmal etwas nicht in seinem Sinn war. Nach dem 2:4 drehte er sich erschöpft und desillusioniert um, und meinte zu mir mit entgeistertem Gesichtsausdruck: „Im Ghaab haoumas aousse.“

Das Spiel selbst war eine Achterbahn der Gefühle. Nach dem 0:1 Rückstand fürchtete man schon das schlimmste. Der Ausgleich zum 1:1 liess wieder hoffen, und das Elfmetergeschenk zum 2:1 liess mich schmunzeln. Nicht nur weger der positiven Schiedsrichterleistung selbst, sondern auch auf Grund der Kommentare meiner Kärntner Sitznachbarn. Beispiele? „Ah Waouhnsinn iss doss“ oder „Aoufaouch Irrää“. Ja, es hat schon was wenn die Kärntner für ihren Verein solche Emotionen zeigen. Ich denke selbst wenn Jörg Haider den Verein „SK Kärnten zu Slowenien“ genannt hätte würde das an der herzergreifenden Liebe und den hingebungsvollen Emotionsausbrüchen der Kärntner zu ihrem Club überhaupt nichts ändern.

Nach dem 2:2 in der 2. Halbzeit war ich mir schon sicher hier nicht mehr voll zu punkten. Doch „Eisern Trimmel“ brach mit den lethargischen Angriffsversuchen seiner Mitspieler und traf mit einer sehenswerten Einzelleistung zum 3:2! Das 4:2 durch Jelavic war da nur mehr Draufgabe. Bester Mann bei Kärnten war übrigens Matthias Dollinger. Kärnten spielte überhaupt mit einer sehr jungen Mannschaft aus Eigenbauspielern, und das sehr gefällig. Ohne Schiedsrichterhilfe wüsste ich nicht ob Rapid die drei Punkte gemacht hätte. Jetzt wird es interessant wie man sich gegen die gleiche Mannschaft im gleichen Stadion im Cup tut.

Nach dem Spiel kam ich rasch weg, und in guten 3 Stunden war ich wieder zu Hause.


Zwei Radfahrer drehen einsam ihre Runden um das Stadion. Mit einem Automobil war allerdings ich der Erste!


Ackerfläche statt Stadionparkplätze rund um die Arena! Wer weiss ob sie noch benötigt werden um die Wirtschaftskrise bewältigen zu können.


Das Osterfest wirft auch schon in Klagenfurt seinen Schaden voraus.


Die Klagenfurter sassen an diesem Samstag lieber gemütlich in der Sonne als zum Fussball zu gehen.


Allgemeines Fahrverbot …


Warten und Zeitung lesen …


Der erste Blick in das Innere der Hypo Group Arena.


Die Osttribüne.


Leere Ränge, leere Kassen. So wird uns Austria Kärnten bald verlassen.


Für diese Tribüne hatte ich eine Karte.


Der Stadionparkplatz der Hypo Group Arena wo normal „das Parken verboten ist“.


Der gesangesfreudige Rapid Anhang.


Nur noch zwei Minuten bis zum Anpfiff.


Die Mannschaften sind am Feld. Jetzt geht es gleich los. Dann gaben die Batterien ihren Geist auf …

Samstag, 15.30 Uhr, endlich stand das erste Meisterschaftsspiel am Programm. Konnte man in der Vorbereitung nur bedingt überzeugen, wollte die Eisenbahner Kampfmannschaft mit viel Schwung in die Rückrunde starten. Die erste Partie konnte Neue Heimat mit 1-0 für sich entscheiden.

Es ging los, und Trainer Mayr überraschte gleich mal uns Zuschauer gewaltig, als wir sahen, das Nedim Dzafic auf die Ersatzbank musste und für ihm die Nachwuchshoffnung Bindreiter Stefan von Beginn an am Feld stand. Lt. späterer Nachfrage handelte er nach seinem Bauchgefühl. Wird diese taktische Änderung, die auf eine etwas defensivere Aufstellung vermuten lässt, auch Früchte tragen?

Neue Heimat kam etwas stärker aus den Startlöchern und hatte gleich mal zu Beginn einige kleinere Chancen, die jedoch jeweils vergeben wurden. Aber auch Westbahn versteckte sich nicht und es entwickelte sich ein flottes Spiel. In der 10. Spielminute dann schockzustand bei allen Beteiligten, unser Stürmer Oppolzer Alex musste mit einem stark blutenden Cut (mit dem Kopf oder Elbogen eines Gegenspielers zusammen gestossen) ausgetauscht werden und zum Nähen ins Spital gebracht werden. Es kam Nedim Dzafic ins Spiel. Es dauerte nun einige Minuten bis sich der Rote Klub aus Linz erfing. In dieser Zeit hatten wir einmal Riesenglück, als ein Neue Heimat Spieler alleine auf Tormann Pfann Reini zulief, dieser jedoch mit einer Glanztat diese Chance zunichte machen konnte. Recht viel war danach in der ersten Halbzeit nicht mehr los und es ging Torlos in die Halbzeitspause.

ESV begann mit der selben Mannschaft, wie sie die erste beendet hatte. Wir, die Zuschauer und wohl auch die Funktionäre, erhofften uns jetzt ein etwas spannendereres Spiel. Leider blieb unser Wunsch ungerhört. Wir waren zwar nun etwas stärker als vor der Pause, aber bis auf ein paar Weitschüße durch Owiredu und Beganovic war nicht viel los zwischen der 45 – 65 Minute. Leider konnte man in dieser Phase den Gegner nicht ernsthaft gefährden. Aber auch die Mannschaft von Neue Heimat konnte nicht  zusetzen und hatte nur mehr eine richtige Chance im Spiel, wobei jedoch wieder „Handschuh“ Pfann Reini seinen Mann stand und ausserhalb vom sechzehner parrieren konnte. Auch Schiri Eisterhuber meinte es gut mit uns und übersah bei diesem Rettungsversuch das Hánds (ausserhalb) vom Pfanni…hui, da hatten wir echt Glück! Das Spiel tropfte nun so dahin. Wirklich nennenswertes gab es nicht mehr zu berichten. Wir hofften jedoch noch auf einen „Lucky Punch“, und der wäre auch fast geschehen, leider konnte aber Mili Beganovic, der heute etwas unglücklich wirkte, eine schöne Hereingabe von der Seite knapp nicht verwerten. So war es aber, das es logischerweise mit einem torlosen Remis enden musste. Und ich finde, dieses Ergebnis ist auch als gerecht zu bewerten.

Fazit vom Spiel: Man merkte deutlich, dass das Spiel am tiefen Naturrasen sehr schwer zu gestalten war und uns sicherlich noch die Praxis fehlte. Hervorzuheben war, das die Abwehr um den neuen Libero Andreas Bindreiter meist gut stand und nur wenige Chancen zuließ. Im Sturm wird man sich sicherlich, auch wenn Alex Oppolzer nach seiner Verletzung zurückkehrt, sich noch steigern müssen. Da haben wir aber noch potenzial.

Aufstellung:

Pfann – Bindreiter A. – Plöchl – Pöcksteiner T. – Hermann – Bindreiter St. – Haslhofer – Pollak (62. Min. Minic) – Beganovic – Ansong – Oppolzer (10. Min. Dzafic)

Die Reserve konnte erfreulicher starten und gewann gegen die Neue Heimat 1b mit 6-1 (3-1).

Lg.

FingoDiego

Unser Greyhound Luschi Spieler und Star Benny „Hill-Ronaldo“ Lamprecht feiert heute seinen 22 Geburtstag!

Die Luschis gratulieren dir herzlich und freuen uns auf das eine oder andere Bier…! *gg*

Einige Daten des Superstars der Greyhounds:

Geboren: Am 16. März 1988 im Lentia 2000 neben Fritz Michi Bischof.

Eigenschaften:  Er hebt gerne am Handy ab und drückt einfach weg, bzw. er hebt gar nicht ab und behauptet ständig danach, er schlief.

Er bringt gerne die Freunde zuverlässig heim 😉 .

Er macht die besten und schönsten Ferserln beim Fussball.

Er tankt in Mamas Auto max. 10 Liter 🙂 . Naja – er ist ja auch ein armer Student. Hohoho.

Er kommt immer um die 12 Minuten absichtlich zu spät.

Er ißt jeden Montag auf der Uni Wiener Schnitzel.

Hobbys:

Fussball mit Freund und Vater Feizi beim SV Oftering und bei den Greyhounds als Antreiber…!

Pokern Pokern Pokern und nochmals Pokern, aber sein größtes Hobby ist Pokern. Wenn man ihm eine Post nach Hause schicken möchte, ist es besser, diese ans CCC zu schicken, denn da bekommt er sie sicherlich früher 😉 !

Außerdem ist sein Hobby Pokern.

Und Pokern tut er auch gerne.

Ajo, und falls ich es noch nicht erwähnt habe, er pokert gerne. 🙂

Benny, wir lieben dich…*gg* !!!

Baba und alles Gute nochmals…

…deine Luschi-Kollegas und Freunde !

Auch das letzte Aufbauspiel endete wie so viele in dieser Aufbauzeit mit einem Remis, 2-2 !

Leider konnte eine 2-0 Führung, wobei jeweils Mili „Milhouse“ erfolgreich war (einmal mit starker Mithilfe eines Gegenspielers), nicht über die gesamte Spielzeit gebracht werden und man musste sich wieder mit einem Untentschieden zufrieden geben. Egal, am Samstag wirds ernst gegen die Neue Heimat (Meisterschaftsauftakt).

Fazit der Aufbauspiele: Vier Untentschieden sowie vier (großteils) knappe Niederlagen. Jedoch standen Trainer Mayr nie alle Spieler zur Verfügung. Bester Torschütze dieser Spiele war Mili mit sechs Volltreffern…!

Das nächste Match und somit der Meisterschaftsauftakt erfolgt am Samstag, 20.03.10, um 15.30 Uhr gegen die Mannschaft der neuen Heimat. Nach der 1-0 Auswärtsniederlage ist Revanche angesagt. Die Resi startet bereits um 13.30 Uhr!

Lg.

Es war wieder einmal an der Zeit ein Rapid Spiel zu besuchen. Das Cup Achtelfinale gegen den FC Blau Weiss Linz im Linzer Stadion an einem Mittwoch Abend passte mir da perfekt in meinen Zeitplan. Viel besser als eine Meisterschaftspartie an einem Sonntag Abend gegen den LASKL.

So machte man sich direkt vom Arbeitsplatz auf nach Linz. Vor dem Stadion angekommen klingelte auch schon das Mobiltelefon. Rapid Old Boys „Old Star“ Hellwig Schwoch war in der Leitung. Euphorisch meldete er mir: „Ich habe Dich gerade vom Bus aus gesehen.“ Jetzt ist er tatsächlich mit dem Bus vom Bahnhof zum Stadion gefahren. Und ich hab mir gedacht der möchte die alten Zeiten aufleben lassen und marschiert zu Fuss auf die Gugl. Im Stechschritt natürlich. So kann man sich täuschen.

Karten zu bekommen war kein Problem. Eine stark geschminkte Dame überreichte sie mir für 20 Euro mit einem breiten Grinsen. 20 Euro Eintritt und nicht einmal einen Fetzen Papier mit der Aufstellung war drin. Von einem Programmheft ganz zu schweigen. Jeder Landesligist ist besser und kundenfreundlicher organisiert. Aber das ist eben Blau Weiss Linz …

Im Stadion traf man dann den Manager von GOL Wels und man wechselte einige Worte. Immerhin war es fast noch eine Stunde bis zum Anpfiff. Es war sehr kalt.

Kurz vor dem Stadion. Und das Mobiltelefon macht auf sich aufmerksam.

Da ich mutmasslich sehr elegant gekleidet war, durfte ich das Stadion ohne Grabscherei betreten. Auch ein Grund Sitzplatz zu wählen. Als Stehplatzbesucher wird man ja beim Eingang generell als Schwerverbrecher behandelt. Schnell die Stiege rauf und rein in das Vergnügen.

18:00. Es ist noch eine Stunde hin bis zum Anpfiff.

Einmal Platz gesucht und gemütlich gemacht.

Dunkel wirds. Die Lichter gehen an und das Spiel kann beginnen …

FC Blau Weiss Linz – SK Rapid Wien 1:2 (1:0)
Linzer Stadion, 6.500 Zuschauer, SR Dintar

Torfolge:
1:0 (35.) Nikolov
1:1 (46.) Drazan
1:2 (69.) Jelavic

Blau Weiss Linz: Wimleitner – Arapovic (28./Felkel), Knabel, Koll, Rabl – Gradascevic, Nikolov, T. Eder, Wawra – Tiffner (85./Duvnjak), Jelcic (46./Duru)

Rapid Wien: Hedl – Dober, H. Eder, Soma, Katzer – Hofmann, Pehlivan, Boskovic, Drazan (89./Trimmel) – Jelavic, Konrad (70./Salihi)

Gelbe Karten: Rabl bzw. Boskovic

Die Mannschaften betreten das Feld. Die Blau Weiss Fans sind entzückt.

Die Rapidler machen aber auch auf sich aufmerksam.

Rapid war am Anfang völlig feldüberlegen und spielte sich Chance um Chance heraus. Zum einen war Linz Torwart David Wimleitner in bestechender Form, zum anderen fehlte den Grün Weissen einfach das letzte Stückerl Glück zum Torerfolg. Das Ball wollte einfach nicht rein. Es war wie verhext, passte aber gut in das Bild der letzten Rapid Spiele.

In der ersten halben Stunde spielte sich das Geschehen eigentlich nur in der Hälfte von Blau Weiss Linz ab.

Immer wieder rannte Rapid gegen die Blau Weisse Abwehrmauer an. Blau Weiss Linz spielte so wie man gegen Rapid spielen muss. Alle 11 Mann standen hinten tief drinnen und machten die Räume eng. So tat sich Rapid extrem schwer zu kombinieren. Vor dem Tor fehlte dann das Glück und so sah Rapid irgendwie ziemlich arm aus.

In der 35. Minute dann die Katastrophe. Rapid spielte sich in der Abwehr etwas blöd. Der Linzer Nikolov kam irgendwie an den Ball und fackelte nicht lange herum. Sein Knaller schlug voll im Rapid Gehäuse ein. 1:0 für den Drittligisten.

Raimund Hedl: die Höchststrafe für einen Tormann. 45 Minuten lang nur ein Torschuss und der war im Netz. Bitter!

Zu Beginn der zweiten Halbzeit ging Blau Weiss Linz total motiviert aus den Kabinen. Das merkte man dadurch dass Blau Weiss Linz schon vollzählig am Feld erscheinen war und von Rapid noch überhaupt nichts zu sehen gewesen ist.

Doch trotzdem haben die Linzer den Beginn der zweiten Halbzeit vollkommen verschlafen. Drazan bricht durch und macht das 1:1. In der Folge spielte Blau Weiss Linz weiter gefällig mit und kam auch dem Rapid Tor relativ nahe. Doch das entscheidende Tor machte Rapid. Ein Linzer erkämpft sich vor dem eigenen 16er von Steffen Hofmann den Ball. Verliert ihn aber gleich wieder. Ein Geplänkel und die Linzer bekommen den Ball nicht weg. Das nützt Jelavic zum 2:1.

Grosse Freude bei den Rapid Fans!

Rapid spielte die Partie dann mehr oder weniger souverän nach Hause. Zeitweise sah man beim einen oder anderen Rapid Spieler schon die Klasse aufblitzen. Beispielsweise wenn zwei Linzer auf einmal überspielt wurden. Trotzdem stand Linz in letzter Konsequenz sehr kompakt und Rapid hatte kein passendes Mittel dagegen.

Alles in allem eine sehr starke Leistung des Drittligisten. Ein gutes Spiel war es zwar nicht, aber auf jeden Fall sehr interessant und spannend.

Das wars. Ein schöner aber extrem kalter Fussballabend geht zu Ende …

Leider wieder kein Erfolg für die Eisenbahner, diesesmal setzte es eine knappe 2-3 Niederlage gegen die Union aus Mühlbach. Kann (leider) wieder nicht mehr schreiben, habe dieses Match nicht live mitverfolgen können. Aber eines weiß ich, besser jetzt nie gewinnen und dann in der Meisterschaft zuschlagen 😉 ! HOFFENTLICH ! Also Hop Hop Hop !

Tore für die ESV: 1 x Eigentor zum 1-2 / 1 x Charly zum zwischenzeitlichen 2-2 !

Lg. Fingo

Leider konnte ich das Spiel nicht sehen. Es endete 2-2. Doppelter ESV Torschütze war Ansong. Spielverlauf: 0-1 / 1-1 / 2-1 / 2-2 ! Vielleicht kann uns ein Spieler oder Zuschauer mehr Infos zum Spiel geben. Danke.

Fingo

Schweres Spiel für die ESV! Es ging gegen die stärksten U17 Spieler des Landes, der AKA Linz U17, und es setzte eine 0-7 Niederlage. Westbahn war klar unterlegen, und man war schnell mit 0-3 in Rückstand geraten, auch vielleicht wegen der Tatsache, das fast nicht aufgewärmt werden konnte, da das Spiel bereits um 18.00 Uhr anfing und einige aufgrund der Arbeit ziemlich knapp erschienen und daher im wahrsten Sinne des Wortes „kalt erwischt“ wurden. Nichts desto trotz, der heutige Gegner war einige Nummern zu groß für unseren Verein, und auch die Höhe des Endstandes ging in Ordnung (muss man ehrlicherweise anmerken). Die Jungs der U17 liefen 90 Minuten im Sprinttempo auf und ab, und man merkte, das einige von ihnen noch ein großes Ziel haben, sprich Profifußball – Anm.: Normalerweise schafen den Sprung nur ein bzw. max. zwei Spieler pro Jahrgang – wenn überhaupt! Zum Ansehen war es aber ein tolles Match, sah man doch herrliche Lochpäße und ein atemberaubendes Pressing (wir wurden ab 20 Metern vorm eigenen Tor attackiert)! Das ist nur mit sehr viel Kraft möglich – und das haben sie. Zu unserer Verteidigung: Da es sich um die Akademie handelt, die nur das Ziel Fußball forcieren, darf man sich nichts vorwerfen. Gekämpft wurde allemal – jedoch gegen eine Truppe die fast täglich trainiert, ist man schlußendlich chancenlos gewesen. Auch ein Teil der Mannschaft fehlte weiterhin. Die einzige tolle Chance der Westbahn vergab Pöcksteiner Patrick knapp, als er einen Freistoß an die Oberkante der Latte setzte. Nichts desto trotz, das war nicht der Maßstab, an dem man sich messen muss – also, weiter gehts, Kopf hoch und durch!!!

Die nächste Chance zur Rehabilitation bietet sich bereits nächsten Sonntag, 14.00 Uhr, wieder am Seidelbastweg, Gegner ist die Mannschaft aus Kematen Piberbach – ein Team ebenfalls aus einer 2. Klasse!

Lg.

Fingi

Am Samstag fand das vierte Aufbauspiel der Eisenbahner Vereinigung statt. Es handelte sich „fast“ um ein Heimspiel, spielte man doch am Nachbarkunstrasenplatz Seidlbastweg. Umso enttäuschender war das Abschneiden der Mannschaft einzustufen (1-3 Niederlage).

Das Match begann und Aschach konnte bald mit 1-0 in Führung gehen, Tormann Lambauer brachte einen Aschacher zu Fall und dieser konnte den berechtigten Elfmeter verwandeln. Nun kam Westbahn besser in Fahrt und konnte über die Flügeln einige Flanken in den 16er bringen, leider scheiterte man immer wieder knapp und Großchancen blieben aufgrund des heute schlechten Abschlußes eher mangelware. Kurz vor der Pause dann noch das 0-2, ein Aschacher tankte sich auf der rechten Seite durch, versuchte einen Stanglpaß zum mitlaufenden Mitspieler in der Mitte, jedoch riß ihm der Ball völlig ab, und die runde Lederhaut kullerte direkt ins lange Eck – sehr unglückliches Tor. —Pausenstand 0-2—

Die zweite Halbzeit begann und wir wollten nun unbedingt den Anschlußtreffer schaffen, und den erreichten wir auch. Faul an ??? (ich weiß es nicht mehr) im Strafraum und Oppolzer Alex verwandelte den dafür verhängten Strafstoß zum 1-2 sicher. Ich glaube, das war der Erste verwandelte Elfmeter den ich seit meiner Westbahn Zeit bejubeln durfte (Anm.: im Herbst wurden einige Elfmeter leichterhand verjuxt…). Nun war es ein offener Schlagabtausch mit eher wenigen Chancen. Irgendwie konnte man an die vorherigen guten Partien gegen Vereine der ersten Klasse nicht anknüpfen, und so war es wieder Aschach, die das nächste Tor erzielen konnten. Ein Freistoß von der Seite, die gesamte Abwehr reagierte nicht richtig (einige Spieler machten den Schritt rauß, andere nicht…) und auch Tormann Lambauer schlug mit einer mißglückten Faustabwehr dem Gegenspieler genau den Ball vor die Füße, dieser brauchte nur mehr einschieben, = die Vorentscheidung, ca. 80 Minute, 1-3 aus der Sicht des roten Vereines. Danach passierte nicht mehr viel und es blieb bei der 1-3 Niederlage.

Fazit vom Spiel: Einige Westbahn Akteure konnten am Samstag nicht an die vorangegangenen guten Leistungen anschließen, und so war die Niederlage auch gerechtfertigt. Da es sich aber „nur“ um ein Aufbauspiel handelte und Trainer Mayr Helmut einige Stammspieler noch fehlten, darf man dieses Match nicht als Richtungsweisend betrachten.

Das nächste Spiel findet bereits am Mittwoch um 18.15 Uhr gegen die Aka Lask U17 statt, wieder der selbe Spielort, am Seidlbastweg.

Lg.

Fingodiego

Das Spiel ESV Westbahn gegen Blaue Elf (1. Klasse) endete wieder mit einem Unentschieden, 2-2. Zweifacher Eisenbahner-Torschütze war Mili Milhouse van Houten, der sein Torkonto damit in der Aufbauzeit auf vier erhöhen konnte. Westbahn bewies Moral, es wurde ein 0-2 Rückstand egalisiert.

Mehr kann ich dazu nicht schreiben, denn ich habe dieses Spiel leider nicht selber gesehen.

Lg.

Fingodiego

Sensation am Transfermarkt!

Nachdem der LASK gestern den unbedeutenden Stürmer Vujic unter Vertrag nahm, gelang P.M. Reichel gestern Abend der grosse Coup!

Er verpflichtete nach Gesprächen mit Scout Gerard Robbycop den in Europa noch unbekannten Mittelfeldmotor Wondoni Snail. Gerard entdeckte den knapp 40 jährigen untalentierten Rumsäufer und Dorfschnorrer eines Nachmittags beim Biertrinken in Manzanillo.

Nach einem kurzen Gespräch und 1,5 l Rum konnte der Rohdiamant Wondoni überzeugt werden, beim LASK anzuheuern und zu unterschreiben. Mit diesem Sensationstransfer dürften sich auch die Wogen bei den Fans wieder glätten. Wondoni Snail wird Mitte der Woche in Linz zu einem Probetrinken erwartet.

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