Am kommenden Freitag, 25.06.10, findet ab Nachmittag die ESV Westbahn, Sektion Fußball, Abschlußfeier statt.

Für Trank und Speis wird gesorgt! Mehr Infos habe ich leider nicht.

Lg.

Sensation beim ersten Turnier des Ghana-Hilfsteams www.medasi.org ! Die Mannschaft von Neusseland, die sicher nicht als Fussballgroßmacht anzusehen ist, schied erst denkbar knapp und unglücklich im Viertelfinale aus. Es wäre auch noch mehr möglich gewesen, doch einige Chancen blieben in diesem Spiel ungenützt.

Mit folgender Mannschaft spielten die Greyhounds gestern als Neusseland: Bärli – Ploch – Baldi – Fingi – da Weiße – Benny – Magauer Stefan – Andi B. aus Linz (Hakan fehlte nun doch krankheitsbedingt).

Vorrunde Gruppe F:

Neuseeland – Slowakei 2-1 / Tore: Baldi u. Benny

Neusseeland – Italien 1-0 / Tor: Baldi – Hands-Siebenmeter

Neuseelland – Paraguay 1-2 / Tor: Fingi

Mit Platz zwei stieg man schlußendlich auf. Im Achtelfinale ging es gegen die Jungwestbahner aus Japan. Diese Mannschaft wurde von Schmorndi Jürgen angeführt. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel, das 1-1 endete. Den Ausgleich bekamen wir Sekunden vor Schluß, doch im Siebenmeterschießen waren wir die Glücklicheren, Bärli Lambauer konnte den ersten Schuss halten, und wir trafen allesamt durch mich, Baldi und Weiß Mihi. So stand man bereits schon im Viertelfinale, wo der haushohe Favorit Spanien auf uns wartete. Das Spiel verlief sehr ausgeglichen, wobei wir sogar die besseren Chance vorfanden. Leider musste man sich trotzdem mit einem 0-1 aus der WM für Ghana verabschieden.

Ein super organisiertes WM- Turnier gewann am Ende USA vor Chile (3-2 Finalerfolg), dritter wurde Spanien.

Mehr zum Turnier und viele Fotos gibt es demnächst (hoffentlich) auf www.medasi.org !

Ich kann den Veranstaltern nur mehr zu diesem Erfolg des Turnieres gratulieren!

Lg.

Am Samstag, 19.06.10, ist es wieder so weit, die Greyhound Luschis werden wieder am Voest Platz – Lunzerstraße, jedoch als Neuseeland, zu bewundern sein. Das von Fußballklub-Kollege Alexander Oppolzer mit seinem Team Medasi organisierte Turnier unter dem Namen “WM für Afrika”, spricht für viel brisant. Es wird deto wie die WM in Südafrika ablaufen (bis auf den Loser´s Cup – für alle Teams als Zusatzspiele, die in der Vorrunde nur dritter oder vierter werden). Die Einnahmen werden allesamt für einen guten Zweck (Kindergarten in Ghana) genommen. Spenden sind daher ebenfalls jederzeit möglich und werden dankend angenommen!

Die Neuseeländischen Greyhounds werden mit folgender Formation anwesend sein:

Bärli Lambauer – der goldene Plöchl – Fingi Fingolf – da weiße Mihi – Tom “the Cat” Pöcksteiner (danke das du uns aushilfst) - Benny Lääämprecht – Baldini Baldauf und Andi B. aus Linz/China

Fraglich: Hakan Amu Amoniak

Absagen mussten: Wolfi (beruflich), Mili (verletzt), Reini (urlaubsantritt), Gerard (urlaubt) und Vladi (spielt anderswertig)

Unser erstes Spiel findet um 11.36 Uhr statt (Gruppe F). Treffpunkt SPÄTESTENS 11.15 Uhr am Platz! Auf ein super Turnier freut sich euer Manager “Fingi”!

Spiel Uhrzeit Austragungsort

GRUPPE A

1 09:00 Johannesburg Südafrika : Mexiko :

2 09:00 Kapstadt Uruguay : Frankreich :

9 09:48 Johannesburg Südafrika : Uruguay :

10 09:48 Kapstadt Frankreich : Mexiko :

17 10:36 Johannesburg Mexiko : Uruguay :

18 10:36 Kapstadt Frankreich : Südafrika :

GRUPPE B

3 09:12 Johannesburg Argentinien : Nigeria :

4 09:12 Kapstadt Südkorea : Griechenland :

11 10:00 Johannesburg Griechenland : Nigeria :

12 10:00 Kapstadt Argentinien : Südkorea :

19 10:48 Johannesburg Nigeria : Südkorea :

20 10:48 Kapstadt Griechenland : Argentinien :

GRUPPE C

5 09:24 Johannesburg England : USA :

6 09:24 Kapstadt Algerien : Slow enien :

13 10:12 Johannesburg Slow enien : USA :

14 10:12 Kapstadt England : Algerien :

21 11:00 Johannesburg Slow enien : England :

22 11:00 Kapstadt USA : Algerien :

GRUPPE D

7 09:36 Johannesburg Deutschland : Australien :

8 09:36 Kapstadt Serbien : Ghana :

15 10:24 Johannesburg Deutschland : Serbien :

16 10:24 Kapstadt Ghana : Australien :

23 11:12 Johannesburg Ghana : Deutschland :

24 11:12 Kapstadt Australien : Serbien :

GRUPPE E

25 11:24 Johannesburg Niederlande : Dänemark :

26 11:24 Kapstadt Japan : Kamerun :

33 12:12 Johannesburg Niederlande : Japan :

34 12:12 Kapstadt Kamerun : Dänemark :

41 13:00 Johannesburg Dänemark : Japan :

42 13:00 Kapstadt Kamerun : Niederlande :

GRUPPE F

27 11:36 Johannesburg Italien : Paraguay :

28 11:36 Kapstadt Neuseeland : Slow akei :

35 12:24 Johannesburg Slow akei : Paraguay :

36 12:24 Kapstadt Italien : Neuseeland :

43 13:12 Johannesburg Slow akei : Italien :

44 13:12 Kapstadt Paraguay : Neuseeland :

GRUPPE G

29 11:48 Johannesburg Elfenbeinküste : Portugal :

30 11:48 Kapstadt Brasilien : Nordkorea :

37 12:36 Johannesburg Brasilien : Elfenbeinküste :

38 12:36 Kapstadt Portugal : Nordkorea :

45 13:24 Johannesburg Portugal : Brasilien :

46 13:24 Kapstadt Nordkorea : Elfenbeinküste :

GRUPPE H

31 12:00 Johannesburg Honduras : Chile :

32 12:00 Kapstadt Spanien : Schw eiz :

39 12:48 Johannesburg Chile : Schw eiz :

40 12:48 Kapstadt Spanien : Honduras :

47 13:36 Johannesburg Chile : Spanien :

48 13:36 Kapstadt Schw eiz : Honduras :

ENDRUNDE

Spiel Uhrzeit Austragungsort

ACHTELFINALE

49 14:00 Johannesburg Sieger Gruppe A : Zw eiter Gruppe B

50 14:12 Johannesburg Sieger Gruppe C : Zw eiter Gruppe D

51 14:24 Johannesburg Sieger Gruppe D : Zw eiter Gruppe C

52 14:36 Johannesburg Sieger Gruppe B : Zw eiter Gruppe A

53 14:48 Johannesburg Sieger Gruppe E : Zw eiter Gruppe F

54 15:00 Johannesburg Sieger Gruppe G : Zw eiter Gruppe H

55 15:12 Johannesburg Sieger Gruppe F : Zw eiter Gruppe E

56 15:24 Johannesburg Sieger Gruppe H : Zw eiter Gruppe G

VIERTELFINALE

57 15:36 Johannesburg Sieger Spiel 53 : Sieger Spiel 54

58 15:48 Johannesburg Sieger Spiel 49 : Sieger Spiel 50

59 16:00 Johannesburg Sieger Spiel 52 : Sieger Spiel 51

60 16:12 Johannesburg Sieger Spiel 55 : Sieger Spiel 56

HALBFINALE

61 16:24 Johannesburg Sieger Spiel 58 : Sieger Spiel 57

62 16:36 Johannesburg Sieger Spiel 59 : Sieger Spiel 60

SPIEL UM PLATZ 3

63 17:00 Johannesburg Verlierer Spiel 61 : Verlierer Spiel 62

FINALE

64 17:40 Johannesburg Sieger Spiel 61 : Sieger Spiel 62

LOSERS

ENDRUNDE

Spiel Uhrzeit Austragungsort

ACHTELFINALE

49 14:00 Kapstadt Dritter Gruppe A Vierter Gruppe B

50 14:12 Kapstadt Dritter Gruppe C Vierter Gruppe D

51 14:24 Kapstadt Dritter Gruppe D Vierter Gruppe C

52 14:36 Kapstadt Dritter Gruppe B Vierter Gruppe A

53 14:48 Kapstadt Dritter Gruppe E Vierter Gruppe F

54 15:00 Kapstadt Dritter Gruppe G Vierter Gruppe H

55 15:12 Kapstadt Dritter Gruppe F Vierter Gruppe E

56 15:24 Kapstadt Dritter Gruppe H Vierter Gruppe G

VIERTELFINALE

57 15:36 Kapstadt Sieger Spiel 53 Sieger Spiel 54

58 15:48 Kapstadt Sieger Spiel 49 Sieger Spiel 50

59 16:00 Kapstadt Sieger Spiel 52 Sieger Spiel 51

60 16:12 Kapstadt Sieger Spiel 55 Sieger Spiel 56

HALBFINALE

61 16:24 Kapstadt Sieger Spiel 58 Sieger Spiel 57

62 16:36 Kapstadt Sieger Spiel 59 Sieger Spiel 60

SPIEL UM PLATZ 3

63 17:00 Kapstadt Verlierer Spiel 61 Verlierer Spiel 62

FINALE

64 17:20 Johannesburg Sieger Spiel 61 Sieger Spiel 62

Der lang erwartete Transferknaller ist endlich eingetroffen. Thomas Hinum ist Rapidler!

Nach langen und zähen Verhandlungen unterschrieb das 22-Jährige Riesentalent endlich den von Sportdirektor und Fingi Fingolf Doppelgänger Ali Alfred Hörtnagl sorgfältig ausgearbeiteten Vertrag für drei Jahre. Hinum durchlief bisher so gut wie alle Nachwuchs-Nationalmannschaften Österreichs. Ebenso war er ein Teil des erfolgreichen U20-Kaders, der im Jahr 2007 bei der WM in Kanada den vierten Platz belegen konnte.

Sportdirektor Alfred Hörtnagl meinte zu seinem Coup: “Er ist ein Spieler, der vom Potenzial im defensiven Bereich eine Führungsposition erreichen kann.”

Samstag, 12.06.10, das letzte Meisterschaftsspiel dieser langen Saison stand an, Gegner war auswärts der Tabellenvorletzte Union Leonding. Obwohl sich jeder bereits sehr auf die wohl verdiente, jedoch kurze Sommerpause freute, forderte Trainer Mayr nochmals alle auf, die letzten Kräfte zu mobilisieren.

Und das wurde auch umgesetzt. Westbahn nahm von Beginn an das Spielgeschehen an sich und kam so zu einigen Chancen, doch Leitner, Pollak, Beganovic und Dzafic vergaben jeweils knapp. Unser Tormann, Reini Pfann, wurde nur äußerst selten geprüft. Dann die ominöse uns sensationelle 20. Spielminute: Thomas Plöchl, auch gerne Hammerl genannt, eroberte sich mit einem tackling in der eigenen Hälfte den Ball. Sofort spielte er mit Dzafic einen Doppelpass…und jetzt ging seine Reise los…er lief, lief und lief, erinnerte uns sogar an “Forest Gump” ;-) , kein Leondinger konnte ihn stoppen, so überlief er fast die gesamte Abwehr, was macht er jetzt knapp vorm Tor? Jaaa, er gab dem Tormann noch ein Gurkerl, und drinn war das Ding…1-0 für Westbahn, was für ein Tor!!! Herrlicher Sololauf unseres Abwehrhühnes McPlöchl. Alle Mitspieler gratulierten ihm sofort und auch Trainer Mayr konnte sich ein schmunzeln nicht verkneifen. Doch gewonnen ist noch lange nichts. Wir fielen nun etwas ab. Es entwickelte sich ein Mittelfeldgeplänkel mit wenigen Chancen. Das vermeintliche 1-1 wurde wohl zurecht wegen Abseits nicht gegeben, der eigene Linienrichter hob sofort die Fahne. Wir, die Fans, forderten nun lautstark “Plöchl in den Sturm” und auch mit der von Michi Weiß mitgebrachten Vuvuzela wurde, wenn wir es schafften, gehörig Wirbel gemacht. Diese Tröten sind echt anstrengend um einen Ton raus zu bringen. Es blieb jedoch bei der durchaus verdienten 1-0 Führung für unser Team!

Die zweite Halbzeit begann. Leonding machte nun auf und riskierte mehr, unsere Abwehr, rund um dem heutigen Libero Alex Oppolzer, musste nun mehr und mehr ins Spielgeschehen eingreifen. Wir verlagerten unser Spiel nun immer mehr ins kontern. Fast wäre dabei auch Oppolzer, der einmal mit vor gerückt ist, das 2-0 geglückt, doch er verfehlte freistehend per Kopf knapp das Tor. Ohhh, was ist denn da los? Was bereits der Wetterbericht vorhersagte, trat nun ein. Es fing leicht zu tröpfeln an, und keine fünf Minuten später musste Schiedsrichter Ezekiel das Spiel unterbrechen (75. Minute), es blitze gefährlich nahe und der Himmel ergoss sich wie ein Wasserfall…! Da sich das Wetter nicht besserte, pfiff der Schiri die Partie ab. Da bereits die erforderlichen 75. Minuten absolviert waren, wurde das Spiel auch mit 1-0 für uns beglaubigt und Thomas “Hammerl” Plöchl konnte zum ersten Mal in seiner Karriere ein Goldtor bejubeln…gratuliere an Thomas und an die gesamte Mannschaft zu diesem versöhnlichen Meisterschaftsausklang mit drei Punkten!!!

Fazit vom Spiel: Wie jeder einzelne weiß, muss an der Fitness und Kondition im Sommer hart gearbeitet werden. Nur so wird man nächstes Jahr in der Tabelle weiter oben stehen können (dieses Jahr schaute “nur” der zehnte Endrang heraus…)!

Pechvogel: Mili Beganovic erlitt leider im letzten Spiel vor der Sommerpause einen Ermüdungsbruch (Mittelfußknochen) und muss nun mehrere Wochen einen Gips tragen. Was dies für ihn bedeutet finde ich echt sehr traurig, er musste bereits seinen Urlaub (Ghana) und ein Hobbyturnier absagen. Mili, im Namen der gesamten Mannschaft wünschen wir dir gute Genesung, sodass du uns im Herbst wieder mit dem gewohnten Einsatz und Elan wieder zur Verfügung stehst!

Aufstellung: Pfann – “der goldene ” Plöchl – Pöcksteiner T. – Herrmann – Demiri – Haslhofer – Dzafic – Beganovic (62. Min. Shahin) – Pollak – Leitner – Oppolzer

Die Reserve konnte ebenfalls die Saison erfolgreich abschließen und gewann hochverdient mit 2-1. Torschützen des ESV: Weiss und Edinger.

Der gestrige Gegner St. Martin war sicherlich ein Gegner, wo wir uns durchaus drei Punkte zugetraut hätten. Leider wurde es nur einer. Trainer Mayr musste wiederum umstellen, Stammlibero Andreas Bindreiter verweilt zur Zeit beruflich in China, so musste Christoph Pollak dieses Amt als letzter Mann übernehmen. Auch Thomas Pöcksteiner fehlte berufsbedingt. Neu in die Mannschaft kam der Juniorenspieler Miradz Demiri.

Sonntag, 17.00 Uhr, Schiedsrichter Badic (machte seine Aufgabe gut) pfiff die Partie vor rund 80 – 100 Zuschauern an. Unter den Zuschauern wurden auch u.a. Pepi Schicklgruber, Christian Mayrleb und der Ex- St. Martin Trainer / + ehemaliger Westbahn Akteur Peter Engler gesichtet. Das schöne Wetter machte eben vielen Zuschauern Freude und sie erschienen, für unsere Verhältnisse, diesesmal recht zahlreich. So sollte es auch im nächstem Jahr sein, wenn die ESV hoffentlich um einen besseren Tabellenplatz kämpft!

Leider kamen wir bei der gestrigen Partie, auch wahrscheinlich aufgrund der einigen Umstellungen, wieder schwer ins Spiel und St. Martin war uns feldüberlegen, ohne wirklich Gefahr auszustrahlen. Dann die 24. Minute, beim Herausspielen des Balles blieb dieser beim Trauner Mittelfeldspieler hängen, dieser schickte sofort seinen pfeilschnellen Stürmerkollegen ins Loch,  und er konnte alleine vor Tormann Pfann zum 1-0 für Gäste verwandeln. Die Abwehr sah hier nicht gut aus. Kurz darauf die nächste Schrecksekunde für die Eisenbahner, ein Weitschuss vom Gegner streifte die Latte und ging zum Glück knapp übers Tor. Danach kamen wir etwas besser in Fahrt und konnten durch Reinald Leitner den gefährlichsten Schuss unsrerseits in der ersten Halbzeit abgeben, jedoch war der Tormann aufmerksam und entschärfte diese Situation. Es schien so, als ob sich alle Beteiligten aufgrund der Hitze ab Minute 35 nur mehr auf die Pause freuten, denn es passierte auf beiden Seiten, kurz gesagt, nichts mehr. Halbzeitstand daher 1-0 für unsere Gäste aus Traun.

Anscheinend hatte Trainer Mayr in der Halbzeit die richtigen Worte gefunden, denn sofort nach Wiederanpfiff drückten wir endlich auf die Puste. Und diese wurde sofort mit dem Ausgleich belohnt. Eckball durch Leitner, der kopfballstarke Alexander Oppolzer stieg am höchsten, erwischte den Ball super mit der Stirn, Tooor, unhaltbar zappelte der Ball im gegnerischem Netz, 46. Spielminute, 1-1 Unentschieden. Wir versuchten nun das Tempo hoch zu halten und legten nach. Doch St. Martin stand hinten gut drinnen und besonders ihr Libero digtierte seine Abwehrreihe mit bravour. So war ein Durchkommen nur schwer möglich. Im Laufe der zweiten Halbzeit entwickelte sich dann ein eher langweiliges Spiel, obwohl wir Zuschauer lange dachten, ein Tor liege noch in der Luft — und beinahe hätten wir in der 80. Minute noch einmal jubeln dürfen, doch der eingewechselte Kevin Elazaj vergab sehr unglücklich (stieg auf den Ball) den vermeintlichen Matchball alleine vorm Trauner Tormann und scheiterte nochmals kurz darauf mit einem Schuss über das Tor. Daher täuschten wir uns leider und es blieb beim, ich denke, gerechtem 1-1 Unentschieden.

Fazit vom Spiel: Ab der 70. Minute merkte man beiden Teams den Kräfteverschleiß der langen Saison an. Trainer Mayr nutzt auch bereits die Spiele für die Vorbereitung aufs nächste Jahr, so spielen einige bereits auf eher ungewohnten Positionen zwecks Testzwecken.

Aufstellung: Pfann – Plöchl – Demiri (72. Min. Magauer) - Herrmann – Oppolzer – Haslhofer – Dzafic – Beganovic – Pollak – Shahin (60. Min. Elazaj) - Leitner

Erfreuliche Nachrichten von unserer Reserve! Endlich konnte wieder gewonnen werden. Nach dem zuletzt deutlichen Leistungsanstieg gewann man das Spiel mit 5-3 (1-0). Torschützen: 2 x Buchkar, 2 x Gregar, 1 x Magauer (mit einem herlichen Weitschusstor!!!)

Sensationeller Punktegewinn gegen den Tabellenführer Kirchberg/Thening. Sogar drei Punkte wären möglich gewesen, doch leider kassierte man kurz vor Schluss den ärgerlichen Ausgleich.

Man merkte heute von Anfang an, dass sich die Mannschaft viel vornahm. Das Team von Trainer Mayr ging hochmotiviert und hunderprozentig auf das Spiel fokussiert ins Match und verschlief dieses Mal keineswegs die Anfangsphase, wahrscheinlich auch deshalb, weil man sich vor dem Anstoß noch einmal gegenseitig richtig heiß machte. Mir gefiel diese Einstellung! Kirchberg war zwar klarerweise feldüberlegen (umsonst ist man nicht an der Tabellenspitze), doch wir hielten tapfer dagegen. Man ließ Kirchberg nur zu wenigen Chancen kommen, bzw. wir hatten sogar die besseren Chancen aus immer wieder schön vorgetragenen Kontern. Auch das Glück des tüchtigen hatte man gepachtet, so hob der Kirchberger Linienrichter beim vermeintlichen 1-0 die Fahne – Abseits! Respekt vor dieser Entscheidung. Dann lief die 24. Minute, wieder einmal ein schön vorgetragener Konter der Eisenbahner, Alexander Oppolzer schickte mit einem langen Ball Nedim Dzafic auf die Reise, dieser düpierte seinen Gegenspieler sowie den Tormann und konnte so einen hervorragenden Konter sensationell zum 0-1 abschließen!Was für eine toll gespielte Halbzeit des ESV´s. Man hatte, man sehe und staune, gegen den Tabellenführer tatsächlich die besseren Chancen als die Heimischen selbst. Es ging verdientermaßen mit einem 0-1 in die Halbzeit, es roch bereits jetzt, aufgrund der starken Leistung, nach einer möglichen Sensation!

Die zweite Halbzeit begann, und Kirchberg kam mit vollem Tatendrang aus der Kabine. Sie machten nun gehörlich Dampf nach vorne. Doch unsere Abwehr rund um Libero Andreas Bindreiter, hielt super dagegen. Man konnte nun nicht mehr so viele Konterangriffe starten wie in der ersten Halbzeit, doch das lag auch wahrscheinlich daran, das die Pässe aufgrund des aufgezogenem starken Gewitters (+ es schüttete wie aus Eimern) nicht mehr so genau ankamen bzw. vom starken Wind verblasen wurden. Doch nichts desto trotz, wir führten nach wie vor, und Kirchberg musste kommen. Torhüter Reinhard Pfann konnnte die wenigen brenzligen Situationen heute gekonnt entschärfen und so passierte stellenweise nicht viel, und die heimischen Zuschauer zitterten bereits um die immer wahrscheinlicher werdende Möglichkeit, die Tabellenführung verlieren zu können. Es lief nun bereits die Schlussphase. In der 87. Spielminute ein Abschlag vom Tormann der Kirchberger, unsere Abwehr erwischte den langen Ball nicht, dieser sprang auf und genau einen Kirchberger Stürmer vor die Füße, dieser zog alleine auf Tormann Pfann zu und ließ sich die Chance nicht nehmen, was für ein Pech so kurz vor Schluss, 1-1! Kurz danach pfiff der heute gute Schiedsrichter das Spiel ab. Es endete, wahrscheinlich gerechterweise, mit einem 1-1 Unentschieden. Kirchberg konnte damit die Tabellenführung erfolgreich verteidigen, und wir waren, trotz des spät erhaltenen Ausgleiches, auch mit diesem einen Punkt zufrieden.

Fazit vom Spiel: Klare Leistungssteigerung erkennbar. Der Zusammenhalt ist wieder da!!! Jeder kämpfte für jeden. Für die zahlreich erschienenen Zuschauer ein unterhaltsames Match. Wenn man so weiter arbeitet, braucht man sich um die Zukunft der Eisenbahner keine Sorgen zu machen. Ich gratuliere jedenfalls!

Aufstellung: Pfann – Bindreiter A. – Plöchl – Pöcksteiner T. – Herrmann – Haslhofer - Leitner – Beganovic - Pollak - Dzafic (90. Min. Magauer) – Oppolzer (82. Min. Demiri) 

Auch die Reserve gab trotz einer 6-3 Niederlage ein kräftiges Lebenszeichen. Gegen den ebenfalls in der 1b Tabellenführer Kirchberg führte man sogar kurz vor Schluss mit 3-2, doch ein Elfmeter zum 3-3 brachte dann doch noch die Wende zugunsten des Tabellenführers. Man vergab beim Stand von 3-2 die große Chance auf das 4-2, und selbst bei 3-3 hatten wir noch bei einem Lattenschuss Pech. Auch bei 4-3 und 5-3 (bereits für Kirchberg) vergaben wir noch etliche hochprozentige Chancen (2x alleine vorm Tor + wiederum Lattentreffer). Also, obwohl auch bei diesem Match Kirchberg feldüberlgen war, ist diese Niederlage als sehr unglücklich einzustufen, da wir kämpferisch toll dagegen hielten. Positiv ist außerdem zu erwähnen, das wir mit vielen Jungspunden und nur einem Ersatzspieler diese gute Leistung abrufen konnten. Torschützen: Nakic (Elfer), Bahjat u. Magauer

Morgen Freitag, 28.05.10, geht es für uns Eisenbahner zum schwierigen Auswärtsmatch zu Kirchberg/Thening. Kirchberg führt sowohl in der Reserve, auch als in der Kampfmannschaft, die Tabelle an. Also, Westbahn kann im Endeffekt nur gewinnen und Kirchberg nur verlieren! Für Spannung ist daher in diesen Begegnungen gesorgt. Das erste Spiel konnte die KM der Westbahn überraschend gewinnen, und auch die Resi zeigte in der ersten Partie ein gutes Spiel und verlor erst in der Schlußphase.

Anstoßzeiten:

Resi: 17.30 Uhr

KM: 19.30 Uhr

Leider wurde es wieder nichts mit einem Derbysieg. Zöhrdorf gewann unterm Strich verdient das Spiel mit 4-2.

Die erste halbe Stunde wurde vollkommend verschlafen. Nach 33. Minuten stand es bereits 3-0 fürs ZDF. Bis dahin hatten wir keinen Torschuss zu verzeichnen und Zöhrdorf machte was sie wollten. 1-0, Flanke von rechts, hinten steht ein Stürmer der Gegner, und dieser konnte leicht einschießen. Nach nur fünf Minuten waren wir also mit 1-0 in Rückstand. 14. Minute, das 2-0. Der Spieler von Zöhrdorf wurde nur mäßig von unserer Hintermannschaft attackiert und konnte seinen trockenen Schuss ins Tor befördern, was war da nur heute los!? In der 25. Minute musste Petar Minic das Feld verlassen, für ihn kam Reinald Leitner ins Spiel - die erste Reaktion/Umstelung aufgrund des erschreckenden Starts des Teams von Trainer Mayr. Doch es änderte sich vorerst einmal nichts im Spiel der Eisenbahner. Nein, im Gegenteil, es kam noch dicker, 3-0, 33. Minute, der gleiche Spieler wie vom 2-0 konnte ein ähnliches Tor, in dem er wiederum nur gering gestört wurde, erzielen. Wer aber nun dachte, das Spiel sei gegessen, der irrte gewaltig. Endlich kamen auch wir zu unseren ersten Chancen im Spiel, und sofort die Erste konnte Christoph Pollak zum 3-1 Anschlusstor verwandeln. Sein Schuss aus rund 16 Metern fand den Ball ins Tor. Dann ein Freistoß in der 42. Spielminute, wieder Christoph Pollak am Ball, und dieser konnte die “Wuchtel” wiederum im Tor der Heimmannschaft unterbringen, nur mehr 3-2 für Zöhrdorf und auch gleichzeitig der Pausenstand.

Die zweite Halbzeit konnte beginnen, doch leider verschliefen wir wieder die Anfangsminuten und mussten bereits in der 50. Minute das 4-2 einstecken. Ein Stanglpass wurde aus ein paar Metern verwertet. Nach dem Tor konnten wir wieder zusetzten und kamen auch zu einigen Chancen, jedoch leider wurden diese etwas unglücklich vergeben. Dann, die 65. Minute. Das vermeintliche 4-3 wurde aufgrund einer Abseitsposition nicht gegeben, doch wie war dies einzustufen bzw. war diese Entscheidung korrekt!? Der Ball ging wiederum nach einem Freistoß von Pollak ins Tor, doch der Schiedsrichter entschied, wahrscheinlich auch zu Recht (es gab fast keine Reklamationen), auf Abseits – der Tormann wurde von zwei Westbahnspielern, die wohl tatsächlich im Abseits standen, irritiert.  Es blieb beim 4-2. In der 78. Minute nahm Trainer Mayr nochmals volles Risiko und tauschte Libero Andreas Bindreiter aus und brachte für ihn den offensiv ausgerichteten Kevin Elazaj ins Spiel. Man “haute” nun alles nach vorne. Doch die Abwehr von Zöhrdorf hielt unserer Schlussofensive stand und das Spiel endete mit 4-2.

Fazit vom Spiel: Man verschlief, wie bereits mehrmals in dieser Saison, jeweils die Anfangsphasen der beiden Halbzeiten. Warum das so ist, muss nun in aller Ruhe analysiert werden. Ansonsten konnten wir das Spiel offen halten und  gestalten. Aber leider reichte die heutige Leistung erhlicherweise und gerechterweise nicht einmal zu einem Derbypunkt. Aber nächste Saison gibt es Revanche!!!

Aufstellung: Pfann – Plöchl – Pöcksteiner T. – Herrmann – Bindreiter A. (78. Min. Elazaj) – Minic (25. Min. Leitner) – Haslhofer – Dzafic – Pollak – Oppolzer – Beganovic

Auch die Reserve enttäuschte und verlor nach zweimaliger Führung noch mit 6-3. Man hätte wieder in der ersten Halbzeit alles klar machen müssen, doch etliche Großchancen bleiben ungenützt. Auch die Abwehr war heute sehr löchrig. Toschützen des ESV: 2 x Buchkar / 1 x Pöcksteiner P.

-
Leider hat es irgendwas mit der Software und er nimmt mir keine Leerzeilen an!
Sorry.
 Info vorab: In Zukunft, mit Beginn heute, gibt es aufgrund diverser Wünsche (u.a. hörte ich, es sei zuviel zu lesen / der Schiri soll im Bericht tabu sein / für irgendeine Westbahnzeitschrift sind kürzere Berichte von Vorteil), nur mehr kürzere Spielberichte! Naja, ich kann ja dann eh meinen Senf über Schiris und desto gleichen bei Kommentare abgeben, und Westbahn hat ihre gewünschten Berichte – alles kein Problem, wau wau ;-) – Spaßal! Ajo, und weniger Arbeit bedeutet es dann auch – bin eh froh hehe.
 Heutiger Gegner war die starke Mannschaft von Traun 1b. Trainer Mayr musste auf die drei gesperrten Spieler (Pollak, Beganovic und Dzafic) verzichten. Zurück gekommen in die Mannschaft ist Petar Minic, und auch zur Überaschung einiger, gab Abdallah Shahin ein Comeback in der Kampfmannschaft. Nun ja, die Personallage bei uns ist zur Zeit nicht gerade erfreulich, jedoch wird bereits fleißigst für die neue Saison geplant.
 Traun 1b war von Beginn weg stark überlegen. Wir konnten ihnen nur wenig entgegen setzen. So war es wahres Glück, das es nach einer halben Stunde immer noch 0-0 stand. Traun traf zweimal die Stange, und der heute sehr gut aufgelegte Tormann der Eisenbahner, Reinhard Pfann, konnte mit einigen Glanzparaden schlimmes verhindern. Auch unvermögen war da mehrmals bei den Angreifern der Nachbarstädtler dabei. Danach wurde es für uns Zuschauer, allesamt fast nur Westbahnfans, unterhaltsam, aber auf der richtigen Seite, nämlich auf unserer. Laufweltmeister Rony Haslhofer schickte Reinald Leitner am rechten Flügel auf die Reise, Leitner, der in den Anfangsminuten mit seinem Gegenspieler noch Probleme hatte, wurde im Verlauf der ersten Halbzeit immer stärker und stärker (das Blatt wendete sich völlig), konnte seinem Gegenspieler enteilen und eine Flanke auf Alex Oppolzer schlagen, dieser wuchtete mit einem enormen Satz per Kopf zum Ball, Stange, oh nein, doch der Ball sprang genau zurück und er konnte im Nachschuss trocken verwandeln, 33. Spielminute, völlig überaschend 1-0 für Westbahn. Traun war noch geschockt, da waren wieder Oppolzer und Leitner die umjubelten Helden unsrerseits. Diesesmal umgekehrt, Oppi Flanke auf Leitner, dieser nimmt sich den Ball ´alla Schweinsteiger´ (ähnlich wie sein Tor im Cupfinale gegen Bremen) mit der Brust mit, zieht aufs Tor, Abschluß mit links, wiederum Stange, der Ball springt wie im Spiegelbild zum ersten Tor  genau zurück, und Leitner schoss elegant am noch verkehrt zum Tor stehenden Tormann den Ball vorbei ins Tor, 43. Minute, sensationelles 2-0 für die Heimischischen aus Linz und sogleich der Pausenstand! Wer hätte sich das nach den ersten Minuten nur zu denken gewagt!?
 Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die Erste, Traun war wiederum feldüberlegen, dennoch  hatte ich  das Gefühl, das wir nun das Spiel ausgeglichenener gestalten könnten als die Erste. Es gab nicht mehr diese großen Chancen für Traun, trotzdem konnten sie kurzerhand in der 55. Minute auf 2-1 verkürzen, ein Schuss aus rund 20 Metern ging per Innenstange ins Tor, diesesmal Glück für die 1b Mannschaft. Wir hatten nun das Spiel ganz gut im Griff. Weiterhin nur wenige Chancen für Traun. Wir hätten sogar aus einem der Konter mehr Kapital schlagen können, doch das Glück der ersten Halbzeit war leider verblasen. So ging es gemächlich weiter, aber ab der 70. Minute legten die Gäste nochmals zu. Konnte Shahin noch kurz zuvor auf der Linie klären, war es Bindreiter Andreas, der unglücklich einen Gegenspieler im Strafraum zu Fall brachte (!!! der Gegenspieler spielte vorher den Ball mit der Hand, was jedoch ungeandet blieb !!!). Der Trauner ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte den verhängten Elfmeter in der 80. Minute zum 2-2. Um Gotteswillen, 88. Minute, nein, nicht das auch noch, doch es war so, Tor für Traun, die Nummer 14 der Gäste zog aus spitzem Winkel ab, und der Ball ging unhaltbar ins lange Eck. Zwei Minuten vor Ende, 3-2 für Traun, sie haben das Spiel gedreht. In der 90. Minute scheiterte Oppolzer noch einmal hauchdünn bei einem Freistoß, sein Schuss wurde noch abgefälscht und ging hauchdünn am Tor vorbei, nun hatten wir alles Pech der Welt…! Endstand: 3-2 für Traun.
 Fazit vom Spiel: Brav gekämpft, jedoch viel Glück und Dusel in der ersten Halbzeit. Obwohl es komisch klingt, die zweite Halbzeit war besser gespielt als die erste. Läuferisch waren uns die Gäste jedoch um einiges überlegen, was auch vielleicht daran lag, das sie sehr viele junge Kräfte im Aufgebot hatten. Wir mit der fast letzmöglichen Aufstellung das Spiel bis zum Schluß hin offen gehalten, was als sehr positiv anzusehen ist!
 Hr. Peter Gruber (ESV Präsident) gab mir noch folg. Statement:  ”Wir haben das Spiel völlig verschlafen. Der Spielstand zwischendurch war sehr erfreulich. Am Schluss Pech für uns, aber Gesamt gesehen ein verdienter Sieg für Traun”.
Aufstellung: Pfann – Pöcksteiner T. – Herrmann – Bindreiter A. – Haslhofer – Shahin – Plöchl – Ansong (90. Min. Elezaj) – Minic - Leitner – Oppolzer
 Reservematch gab es diesesmal keines (aufgrund des 1b Teams aus Traun).
 ACHTUNG: Das nächste Spiel findet am Samstag, 22.05.10, bereits um 16.00 Uhr auf der Zöhrdorf Linz Anlage statt. Eine Stunde früher als normal! Die Resi startet um 14.00 Uhr. Grund ist, da wir nach dem Spiel einen Vereinsausflug nach Budweis absolvieren, und auch Zöhrdorf irgend ein Fest hat.

Vergangenen Samstag, 08.05.10, stand das Match gegen den Tabellenletzten Chemie Linz, auswärts, am Programm. Die Eisenbahner hatten viel Zuversicht, hier drei Punkte zu entführen, waren doch die letzten Partien sehr vielversprechend, doch leider muss ich es so schreiben, machte uns der Schiedsrichter einen Strich durch die Rechnung, obwohl nicht nur er alleine Schuld war am magerem Unentschieden.

17.00 Uhr, ein nicht unübersehbar in die Jahre gekommener Schiedsrichter (Hr. Holy Franz) pfiff die Partie an. Westbahn machte mit viel Selbstvertrauen von den letzten Partien sofort das Spiel. Chemie stand sehr tief. Man merkte ihnen an, das sie der Träger der “roten Laterne” in der zweiten Klasse mitte sind. So war es bereits in der 11. Spielminute Ansong Owiredu, der einen platzierten Schuß abgab, und Schnick Schnack Schnuck (o-Ton Zlatko Junuzovic) landete der Ball auch schon in den Maschen der Chemiker, neuer Zwischenstand, 1-0 für Westbahn. Wir hatten dann auch in den darauffolgenden Minuten mehr vom Spiel, doch Leitner, Oppolzer und wiederum Ansong scheiterten jeweils am Tormann der Heimmannschaft oder der Ball verfehlte den erhofften Einschlag denkbar knapp. So blieb es eng und wir versäumten eine frühe Vorentscheidung. Schiedsrichter Holy fiel darüberhinaus als kleinlicher “Schiri” auf, es gab drei gelbe Karten für unsere Mannschaft wegen kleineren Fauls bzw. jede kleinere Reklamation, was ich hier auf keinem Fall verteidigen möchte, wurde sofort und permanent mit gelb bestraft. Es lief die 42. Minute, Chemie hatte eine ihrer wenigen Chancen, Herrmann Daniel kam einmal zu spät und berührte den Gegenspieler im Strafraum unglücklich von hinten, klare Sache für alle Beteiligten am Feld, Elfmeter (wir Zuschauer dachten zuerst an eine Schwalbe, doch die Spieler gaben sich ehrlich und bestätigten mir/uns das Faul). Der Schütze konnte trocken verwandeln, Ausgleich, 1-1. Auch gleichzeitig der Halbzeitstand. Trotz des 1-1 war ich mir aufgrund unserer Überlegenheit sicher, das wir dieses Match gewinnen werden!!!

Die zweite Halbzeit begann. Eines vorweg, jetzt wurde es sehr sehr kurios, und auch für diese Spielklasse traurig mit anzusehen, welchen Einfluss ein Schiedsrichter auf ein Spiel haben kann, da wundert man sich wirklich nicht, das einige Herren bereits Probleme an diversen Sportplätzen bekommen haben! Es fing an. Erste sehr kuriose Tat von Schiedsrichter Holy: Freistoß für Chemie Linz am Sechzehnereck, Tormann Pfann richtet sich seine Mauer ein, der Pfiff ertönt, der Chemiespieler lief an, schoß, es ertönte ein weiterer Pfiff, der Ball wäre genau ins Tor gegangen, aber was tat Hr. Holy? Er gab Nedim Dzafic die gelb-rote Karte. Aber warum? Wir waren erstaunt über diese Entscheidung, und Chemie Linz reklamierte vergebens Tor. Lt. seiner Aussage zu den Spielern entschied er auf Faul in der Mauer!!!??? Sehr fragwürdig, denn in unsere Mauer hatte sich ein Gegenspieler gemogelt, und es wurde, wie bei jedem Freistoß üblich, ein wenig um den Platz gerangelt – unsrer aller Ansicht nach, auch der von Chemie, nie und nimmer Faul oder sonst was, normale Spielsituation. Glück und Pech für uns in einer Aktion, denn der zu wiederholende Freistoß ging am Tor vorbei. Den daraus herführenden Abstoß konnte Reini Leitner auf Alex Oppolzer verlängern, dieser wiederum setzte Mili Beganovic (lt. Stadionsprecher jedoch Pekanovic *gg*) gekonnt in Szene, Mili stürmte alleine auf den Tormann zu und konnte mit etwas Glück den Ball über die Torlinier puxieren, 51. Minute, wieder Führung für Westbahn, 2-1 (am Fußballbund wurde Oppolzer fälschlicherweise als Torschütze angeführt). Riesenjubel bei den vielen mitgereisten Fans der Eisenbahner! Danach war es ein eher trübes Spiel mit wenigen Highlights, nur die Kartenfestspiele gingen weiter. Wirklich, es war keineswegs ein gehässiges Spiel, trotzdem gab es weiterhin wegen den kleinsten Fauls eine Karte! Die nächste unfassbare Aktion stand auch schon an. Auf der Uhr leuchtete gerade die 74. Minute auf, wir hatten einen schönen Angriff zu verbuchen, Querpass von der Seite, nie ein Abseits, auch Linienrichter Lepschi ließ die Fahne unten, doch was ertönt von der Mitte des Feldes, natürlich, ein Pfiff, der “Schiri” entschied zum Staunen aller auf Abseits ;-) ! Ein breites schmunzeln machte sich beim Chemie Anhang breit. Jetzt kommt es aber noch dicker. Direkt vor uns Zuschauer ein harmloser Angriff auf der Seite von Chemie, Beganovic eilte zur Seite, der Chemiespieler wollte gerade als Mili eingriff flanken, es entstand ein Pressball, der Gegenspieler kippte etwas um, uns was entscheidet Schiedsrichter Holy nach !!! längerer !!! Überlegung und kurzer Diskussion mit Beganovic zuckte er wieder gelb und schickte ihn mit gelb-rot vom Platz. Dieser konnte es gar nicht fassen. Mit lächerlichen, wenn man es überhaupt so nennen kann, zwei Fauls wurde er vorzeitig unter die Dusche geschickt. Nun waren die Gemüter der Westbahner endlos erregt, was mir auch verständlich erschien. Dennoch darf das nie passieren, was dann in der 85. Minute passierte. Es wurde weiterhin gemeckert und gesudert, Hrn. Holy wurde es nun zu bunt (gerechtfertigt oder nicht…?) und er gab Freistoß für Chemie direkt am 16er. Und natürlich, mit dem Pech des heutigen Spiels, passte der Ball genau, und es stand 2-2. Wir spielten bereits nur mehr mit neun Leuten, da musste Pollak Christoph wiederum einen Angriff abfangen, er erwischte den Gegenspieler im Mittelfeld leicht am Körper, dieser fiel theatralisch, dreimal dürft ihr raten was der Schiedsrichter entschied, gelb-rot für Charly Pollak!!! Haha – obwohl nicht lustig, wir nur mehr zu acht – wahnsinn diese ganzen Entscheidungen! Und trotz starker Unterlegenheit (elf gegen acht ) hatten wir noch eine riesen Chance aus einem Konter, doch Haslhofer Ronny konnte einen Pass alleine vorm Tormann der Heimmannschaft nicht verwerten, das wäre eine Riesengaudi gewesen, wenn man hier noch den Sieg einfahren hätte können. So endete dieses turbulente Spiel mit einem für uns trotz all mageren 2-2.

Fazit vom Spiel: Wieder gut angefangen und bald geführt. Danach die Vorentscheidung verabsäumt. Zweite Halbzeit von den vielen kuriosen Schiedsrichtereintscheiungen geprägt. Auch die Chemiespieler mussten über diesen Herrn in schwarz lachen, und sogar der heimische Linienrichter (übrigens ein sehr fairer Sportsmann) griff sich mehrmals auf den Kopf und wunderte sich über solche Entscheidungen. Trotzdem muss man sich den Ausgleich auf die eigene Schulter nehmen. Denn wenn der Schiedsrichter bereits so verwirrt ist, muss man sich halt noch kurz zusammen reißen und Ruhe bewahren, dann hätte es den Freistoß zum Ausgleich nie gegeben. Jedoch ist es leichter gesagt als getan, ich hätte mich auch, denke ich, lautstark aufregen müssen. Wirklich, so eine Leistung des Schiedsrichters habe ich noch nie bzw. selten gesehen. Schwierig wird es nächste Woche, wenn drei Stammspieler gegen Traun 1b fehlen werden.

Aufstellung: Pfann – Pöcksteiner T. – Herrmann – Leitner (75. Min. Plöchl – war noch angeschlagen) – Bindreiter A. – Haslhofer – Dzafic (50. Min gelb-rot) - Beganovic (83 Min. gelb-rot) – Pollak (86. Min. gelb-rot) – Ansong – Oppolzer

Die Reserve trennte sich ebenfalls mit einem Unentschieden, hier der Endstand 1-1 (0-1). Torschütze des ESV: Pöcksteiner Patrick

1. Mai, Treffpunkt bereits um 8.15 Uhr auf der Westbahnanlage. Man fuhr mit dem Bus in die Innenstadt, da man als roter Verein beim diesjährigen Maiaufmarsch teilnahm. Danach gab es ein gemeinsames Essen am Sportplatz. Erfreulich zu erwähnen ist noch, das fast die gesamte Mannschaft + viele Nachwuchsspieler daran teilnahmen.

Um 17.00 Uhr dann Start zum Meisterschaftsspiel gegen die SV Urfahr. Verletzungsbeding passen musste Plöchl Thomas (Schulterverletzung), Bindreiter Stefan (offene Schnittverletzung am Fuß) und Elezaj (Krank). Jedoch konnte Trainer Mayr wieder auf die letzte Woche urlaubsbedingt fehlenden vier Spieler (Bindreiter A., Haslhofer, Herrmann und Sir Pollak) zurück greifen. Erfreulich war auch, das Pöcksteiner Patrick bereits wieder auf der Bank Platz nehmen konnte und nach langer Verletzungspause in der Reserve sein Comeback gab.

Das Spiel konnte also beginnen, und so schnell wie diesesmal schossen wir noch nie ein Tor. Zum Glück hatte ich meine Augen bereits aufs Spielfeld gerichtet, denn Oppolzer Alex hatte es sehr eilig und schoß nach bereits 2. Minuten zum 1-0 für die Eisenbahner ein. Was für ein Auftakt! Der etwas übergewichtige Tormann der Gäste sah dabei nicht besonders gut aus, der Schuss war nicht scharf und aus ca. 16 Metern, lt. Aussagen hat Oppolzer den Ball sogar nur mit dem Schienbein erwischt. Uns wars egal, hauptsache Führung. Es ging in dieser Tonart weiter. Westbahn drückt, und drückt. Nur einmal musste unser Tormann Pfann Reini in einer brenzlichen Situation klären, als ein Gegenspieler auf ihn zulief. Dann die 18. Spielminute, Dzafic Nedim zog aufs Tor der überforderten Urfahraner zu, schießt, der Goalie konnte nur kurz klären, und Beganovic Mili war zur Stelle und es stand hochverdient 2-0. Was für ein Match! Kurz darauf hätte wiederum Beganovic auf 3-0 stellen können, nach schönen Lochpaß zog er alleine aufs Tor, doch sein Heber ging zwar über den kleingewachsenen Tormann, jedoch auch knapp übers Tor. Von Urfahr sah man immer noch nichts. Es war verwunderswert, denn Urfahr steht in der Tabelle immer noch vor uns. 27. Minute, Freistoß aus gut 20 Metern für uns, Sir Pollak Charly nimmt Maß, und brachte den Ball gefühlvoll rechts an der Mauer vorbei, der Tormann sah wiederum nur verdutzt zur Seite und konnte nicht mehr eingreifen, sensationelles 3-0 nach nicht einmal einer halben Stunde. Das war eine atemberaubende erste Halbzeit! Nach dem 3-0 schalteten wir etwas zurück und das Spiel plätscherte so vor sich hin, dennoch waren wir weiterhin stark überlegen und wir hofften für unseren Schlußmann, das er sich keine Verkühlung aufgrund von Unterbeschäftigung einholt :-) ! Pausenstand auf der Westbahnanlage, 3-0 für die Heimischen!

Die zweite Halbzeit konnte also beruhigt starten, doch der Schwung von der ersten Halbzeit war nun etwas weg, das merkte man sofort in den Anfangsminuten. Das hohe Tempo aus Hz. 1 konnte nicht ganz gehalten werden. Aber man tat das Wichtigste, denn Urfahr war weiterhin die unterlegene Mannschaft. Eine Riesenchance von Beganovic, der die Stange traf, war der erste Höhepunkt der zweiten Halbzeit (ca. 60 Minute). Dann die 65. Minute, Urfahr mit dem ersten wirklich gefährlichen Angriff, der Ball konnte zur Mitte gespielt werden, ein Stürmer der Gäste steht ganz alleine und konnte den Ball in die lange Ecke schieben, nur mehr 3-1. Aber wir ließen uns durch diese kleine Unachtsamkeit nicht aus der Ruhe bringen, und legten sofort wieder ein Schäufchen zu. So war es Oppolzer, der eine hundertprozentige Chance alleine vorm Urfahraner Tormann vorfand, dieser doch in dieser Szene stark reagierte und den Ball entschärfen konnte. Westbahn kontrollierte weiterhin das Geschehen, und immer wieder konnte man sich kleinere Chancen herausspielen, darunter auch ein Stangenkopfball nach Eckballvon Ansong Owiredu. In der 92. Minute kam Urfahr nochmals über die Flügel zu einem ihrer wenigen Angriffe, die Flanke konnte wieder der selbe Stürmer der Gäste verwandeln, dieses Tor war aber gut oder weniger nur mehr Ergebniskosmetik. Es blieb beim mehr als hochverdienten 3-2 Sieg der Eisenbahner!

Fazit vom Spiel: Super erste Halbzeit, zweite auch überlgen, jedoch nicht mehr ganz so eindeutig. Pech im Abschluß in Hz. 2. Hohes Tempo, viele Chancen, Abwehr meist sicher, einfach ein tolles flottes Spiel, schön anzusehen. Libero Bindreiter Andi hatte seine Abwehr gut im Griff. Die Stürmer trafen wieder (Oppolzer u. Beganovic), Pollak mit dem ersten Meisterschaftstor. Stark auf den Flügeln, insbesondere Leitner Reinald, der sich anscheinend nach seinen starken Auftritten einen Stammplatz erspielt hat und bei allen drei Toren wiederum beteiligt war. Haslhofer Ronny vielseitig einsetzbar, vertrat Hrn. Plöchl in der Abwehr großartig, auch Pöcksteiner Thomas mit aufsteigender Form. Herrmann und Dzafic wie immer laufstark. Ansong noch mit leichten Problemen auf der neuen Position (Vorstopper), ansonsten stark im Spiel nach vorne. Pfann Reini unterbeschäftigt und nun verkühlt ;-) ! Bei dem ersten Tor chancenlos, das Zweite in der Nachspielzeit habe ich nicht gesehen. Verdienter Sieg, mit 3-2 sogar etwas zu knapp.

Aufstellung: Pfann - Pöcksteiner T. – Herrmann – Leitner (85. Min. Greger) – Bindreiter A. – Haslhofer – Dzafic – Beganovic – Pollak (90. Min. Demiri) – Ansong – Oppolzer 

Die Reserve verlor mit dem letztem Aufgebot (es fehlten wieder extrem viele Spieler) mit 6-3 (1-1). Nach zwischenzeitlichen 3-3 ging man gegen den Tabellenzweiten Urfahr kurz gesagt — ein! Torschützen des ESV: Pöcksteiner P., Djokic u. Shahin.

Stark erstatzgeschwächt ging man in diese Partie, gleich vier Stammkräfte weilten an diesem Wochenende in Mailand, da vier Matchkarten von Inter Mailand gegen Atalanta Bergamo (Anm. Endstand 3-1) bei einem Gewinnspiel gewonnen wurden. Es fehlten Herrmann, Bindreiter A., Haslhofer und Pollak. Erfreut war natürlich keiner vom Verein, jedoch wenn ma so eine Chance auf so ein Ereignis hat, war es doch wieder für jeden verständlich und in Ordnung. Wenn es ernsthaft noch um etwas gegangen wäre, hätten sie die Reise nicht angetreten. So kamen mit Elezaj, Pöcksteiner T. (v. Verletzung retour), Leitner u. Edinger vier andere Kräfte von Anbeginn zum Zug. Man hoffte, das diese Spieler die Ausgefallenen gut vertreten werden.

Das Spiel begann. Man merkte am Anfang sofort in unserer Mannschaft die Umstellungen. Leonding konnte uns gleich von Beginn an ihr Spiel aufzwingen und kam zur einen oder anderen Chance. Doch nach dem wir die Anfangsoffensive von Askö Leonding (Anm. kämpfen noch um den Aufstieg) gut überwunden haben und sich unsere Mannschaft schön langsam eingespielt hatte, fiel auch das -  zu diesem Zeitpunkt glückliche – 1-0 für uns. Reinald Leitner konnte von links eine Flanke schlagen, der Ball kam mustergültig zu Nedim Dzafic, und dieser konnte konnte gekonnt den Ball im Tor unterbringen (22. Min.). Bahnt sich da sogar eine Überaschung wie letzte Woche an (3-0 Sieg gegen U. Haid)? Leonding machte nun noch mehr fürs Spiel, doch die Unsrigen um den heutigen Libero Oppolzer Alex, hielten das 1-0 bis zur Pause. Kurz zuvor musste noch verletzungsbedingt getauscht werden (40. Min.). Edinger Alfred musste nach einer rüden, jedoch unglücklichen Attacke mit blutigen Knöchel das Feld verlassen, für ihn kam der ebenfalls von der Reserve aufgerückte Ahmad “Aaaaachmed” Buchkar ins Spiel.

Die zweite Halbzeit begann, und ich war noch in der Kantine, als auf der Anzeigentafel aufeinmal 2-1 für die Heimmannschaft aufleuchtete. Mich traf der Schlag – aber was war passiert? Ich konnte mir diese zwei Tore nur erzählen lassen. 1-1 – Elfmeter, angeblich eine Schwalbe und der Schiri fiel drauf rein. 2-1 – Flanke, Unstimmigkeit in der Abwehr, auch Tormann Pfann Reini schaute dabei unglücklich aus, Tor. Ich war echt paff. 58. Min., das 3-1. Torhüter Pfann konnte gerade noch rechtzeitig beim Herauslaufen klären, der Ball landete jedoch bei einem Gegenspieler, und dieser konnte aus rund 20 Metern die “Wuchtl” ins leere Tor heben. Was für ein Pech ist uns in diesen paar Minuten wiederfahren…! Danach war etwas die Luft vom Spiel herausen. Es tat sich nicht mehr viel, obwohl ich sagen muss, es hätten noch einige Tore fallen können, denn Westbahn machte nun auf um zu versuchen, das Unmögliche noch möglich zu machen, doch der Tormann der Leondinger war meist der Herr der Lage und konnte unsere Chance entschärfen. Natürlich entstanden durch unsere Schlußoffensive einige Konterchancen für die Askö, die aber allesamt nicht erfolgreich abgschlossen werden konnten. In der 88. Minute ließ uns Mili Beganovic noch einmal hoffen, ein (Verzweiflungs)-Schuss “alla Milis” fand den Weg in die Maschen, nur mehr 2-3 aus der Sicht der Eisenbahner. Es war ein wirklich schöner – harter Abschluss von der Strafraumlinie. Man versuchte noch einmal alles, auch Oppolzer schaltete sich immer wieder in den Sturm ein, doch es wollte nicht mehr sein, ESV Westbahn verlor trotz einiger Ausfälle äußerst knapp mit 3-2 !!! 

Fazit vom Spiel: Man gab alles und war, zumindest teilweise, ein ebenbürtiger Gegner gegen den Aufstiegsaspiranten aus Leonding. Die in die Mannschaft kamen, waren keineswegs nur Notnageln, sie gaben alles und fielen im Vergleich zu den Stammkräften überhaupt NICHT ab. Da kann Trainer Mayr in Zukunft ohne sich viel Sorgen zu machen, tauschen und lenken wie er mag…für die Zukunft sicher wichtig, wenn man weiß, das einige Position eins zu eins ersetzbar sind.

Aufstellung: Pfann – Plöchl – Pöcksteiner T. – Elezaj (66. Min. Ansong) – Bindreiter St. (85. Min. Greger) – Dzafic – Beganovic – Leitner – Minic – Oppolzer – Edinger (40. Min. Buchkar)

Die Resi verlor auch denkbar knapp – mit sehr vielen U16 Spielern - mit 5-4 (2-1). Man bewies Moral, konnte man  nach 5-2 Rückstand noch einmal ins Spiel zurück finden. Ein Remis wäre wohl mehr als verdient gewesen.

Tore der Resi von Westbahn:  Djokic – Fingerlos - Lambauer – Barbocz

Rotes Rindvieh – Rapid Wien 1:1 (0:0)
Rotes-Rindviech-Arena, 26.800 Zuschauer, SR Einwaller

Torfolge:
0:1 (56.) Hofmann
1:1 (83.) Afrolabi

Rindvieh: Arzberger – Schwegler, Afrolabi, Opdam, Ulmer – Schiemer – Tchoyi (86./Augustinussen), Cziommer (71./Wallner), Pokrivac, Svento (78./Vladavic) – Janko

Rapid: Hedl – Dober, Eder, Soma, Thonhofer – Kavlak (60./Pehlivan), Heikkinen, Hofmann (84./Patocka), Boskovic, Drazan (67./Trimmel) – Jelavic

Gelbe Karten: Schwegler, Janko bzw. Thonhofer, Heikkinen, Eder, Dober

Ein mieser Freitag Nachmittag erfuhr nach diesem Spiel die Krönung der Geschmacklosigkeit. Rapid konnte eine 1:0 Führung nicht über die Zeit bringen. Es passte in mein persönliches Bild dieses heutigen Tages.

Ich bekam die Einladung einer fussballbegeisterten Welser Familie (Zwei Brüder und eine Schwester) welche ich nicht ausschlagen konnte. Erstens konnte Rapid mit einem Sieg die Meisterschaft noch einmal spannend machen, und zweitens wollte ich diese Arena ohnehin einmal von innen sehen. So machte man sich auf den Weg nach Salzburg.

Mit 26.800 Zuschauern gab es eigentlich eine recht ordentliche Kulisse. In der ersten Halbzeit gab es für beide Mannschaften zahlreiche Einschussmöglichkeiten. Strittige Elfmetersituationen zu Gunsten von Rapid wurden von Schiedsrichter Einwaller nicht gegeben. Heute liess er sein Rapid Herz nicht sprechen. Das 1:0 für Rapid erfolgte für mich so überraschend dass ich wie paralyisert stehen blieb und das Glück nicht fassen konnte. Meine Befürchtungen bewahrheiteten aber sich als durch einen Kopfball das unverdiente 1:1 fiel. Das war es dann auch. Die Werkself des Roten Rindviechs liess in den letzten Minuten nichts mehr anbrennen und brachte das Remis sicher über die Runden.

Der Besuch dieses Spiels in Salzburg war teilweise sehr aufschlussreich. Ordner die penibel auf ein striktes Rauchverbot achten, und bei 25 brennenden Bengalfackeln im Rapidsektor stumm und achselzuckend in das Leere blicken. Ein Transparent im Rindviechsektor dass “10 Jahre Herzblut” verkündet. 10 Jahre Herzblut für einen Verein den es erst 5 Jahre gibt. Erinnert mich irgendwie an die beliebten Chuck Norris Witze. Chuck Norris hat so viel Geld, dass er sich seine Lebensjahre verdoppeln kann. Besonders nervtötend war auch dieses 90 Minuten lange autistische Klappern der Rindvieh Fans mit einem Fächer, der vor dem Spiel auf jeden Platz ausgelegt wurde. Die “Ooooh wie seid ihr lächerlich” Gesänge der Rapid Fans trafen da voll in das Schwarze.

Vor dem Spiel im Einkaufszentrum gleich neben der Arena: Salzburger Jugendliche die “einen drauf machen”.

“Willkommen im Irrenhaus” ging mir beim Betreten der Arena durch den Kopf. Ob die “Jubelbullen” für das “Stimmung machen” bezahlt werden? Ausschliesslich darf man es nicht.

Ein Red Rindvieh Fan bei seiner Lieblingsbeschäftigung: Klappern bis die Hände glühen.

Erste Riesenmöglichkeit für Rapid. Hannes Eder kommt ungedeckt zum Abschluss.

Schiedsrichter Einwaller, auch bekannt als “der Mann mit der Trillerpfeife”, mit leichter Heimtendenz. Sein angeblich vorhandenes Rapid Herz liess er heute jedenfalls nicht sprechen.

Einer von heute vielen klaren aber nicht gegebenen Elfmeter für Rapid. Der Spieler des Roten Rindviechs nimmt beim Zweikampf im Strafraum ganz klar seine Hände zu Hilfe. Schiedsrichter Einwaller schliesst elegant die Augen und entscheidet auf weiterspielen. Weitere umstrittene Elfmeterszenen sollen folgen. Anscheinend durfte Rapid heute kein Elfmeter gewährt werden. Aus welchen Gründen auch immer.

Ein Chuck Norris Fanclub der roten Rindviecher mit einem bemerkenswerten Transparent. 10 Jahre Herzblut bei 5 Jahren Existenz. Der Salzburger Chuck Norris Fanclub ist so stark, dass jedes Jahr doppelt zählt. Oder hat sich Dietrich Mateschitz die fehlenden 5 Jahre zum 10 Jahre Jubiläum einfach bei der Bundesliga erkauft? Wie heisst es im Lotto? Alles ist möglich!

Zigarettenrauch streng verboten. Pyroauch aber erlaubt. Als sich mein Sitznachbar eine Zigarette anzünden wollte, wurde er von einem wild gestikulierenden Ordner sofort verwarnt und angegangen. Als die Rapidfans ihre Pyrotechnik zündeten, blickte der gleiche Ordnungshüter nur noch anteilslos in das Leere.

Der Rapid Sektor nach dem 1:0. So gehört sichs.

Eisern Hedl!

Das ist der FC Rotes Rindviech. Obwohl man gerade den wichtigen und vermutlich meisterschaftsentscheidenden 1:1 Ausgleich erzielte, verliessen die Anhänger bereits 5 Minuten vor Abschluss der Partie die Plätze. Beeindruckend mit welcher Leidenschaft der gemeine Rindvieh Anhänger zu seiner Mannschaft steht.

Diese liessen sich aber nicht beirren und blieben auf ihren Plätzen stehen. Das 90 Minuten lange monotone Fächerklappern wurde von einigen Fanatikern nach dem Abpfiff noch fortgesetzt. Das ist gelebte Fankultur!

Info: Torschützen + Wechsel sind auf der Fußball Oberösterreich Seite nicht richtig eingetragen, ich versuche es, richtig zu kommentieren.

Was für eine Rehabilitation der Leistung und Einstellung der Eisenbahner im Spiel gegen die Union Haid im Vergleich zu den vergangenen Spielen!!!

Der Trainer hat anscheinend die richtigen (aufbauenden) Worte in dieser Woche gefunden und schenkte darüber hinaus dem schon länger angeschlagenen Ansong eine Regenerationspause und es kam Bindreiter Stefan von Beginn an zum Zug (Aussendecker) - Haslhofer Ronny wurde daher wieder in das Mittelfeld, was auch aufgrund seiner läuferisch starken Darbietung seine beste Position darstellt, vorgezogen.

Bereits in der zweiten Spielminute ließ Oppolzer Alex seine Gefährlichkeit aufblitzen. Eine kurze Körpertäuschung, der Gegenspieler kam nicht zum Ball, Abschluß, leider an die Latte. Was für ein schwungvoller Auftakt der Heimischen. Nach etwa zehn Minuten kam auch die Union Haid besser ins Spiel und hatte auch einige Chancen, jedoch war stets der heute gut gelaunte Libero Bindreiter Andreas zur Stelle oder Tormann Pfann Reini, der auch wieder eine stark aufsteigende Form zeigte, war zum richtigen Zeitpunkt da, wo er auch sein sollte, stets erfolgreich am Ball – und auch die hohen Bälle, was in geringer Vergangenheit eine kleine Unsicherheit darstellte, war am heutigen Tag wie verblasen – ein echt starker Rückhalt unser Routinier. Es entstand ein richtig flottes Spiel, und Westbahn hielt echt toll mit dem Aufstiegsaspiranten mit. Es lief so die 30. Spielminute. Plöchl Thomas, der wieder als Aussendecker aufgestellt war, wollte endlich einmal seinen schnellen und quirligen Gegenspieler, mit dem er  in der Anfangsphase seine liebe Not hatte – (er fing sich aber zunehmend und zeigte wieder eine beachtliche Leistung) - zurück in seine eigene Hälfte drängen, und stürmte einmal mit nach vorne. Bis auf Libero Bindreiter waren nun alle vorgerückt. Plöchl, auch liebevoll nach seinem Vorbild Plöchlhüttl (Hasenhüttl) genannt, bekam auch den Ball, er zögerte nicht lange, schlug eine Flanke mit effet, Bindreiter Stefan verlängerte per Kopf weiter auf Beganovic Mili, der verkehrt zum Tor stehend den Ball mit der Brust runternahm, schnelle Drehung nach links, Tooor – was für ein Hammer, aus 16 Metern genau in Kreuzeck, Tor des Monats April!!! Riesengroßer Jubel unter den Spielern und auch bei uns Zuschauern. Mit diesem Tor und somit mit 1-0 ging es auch in die für beide Teams verdiente Pause – es war echt ein ansehnliches flottes und interessantes Match!

Die zweite Halbzeit konnte beginnen. Lokführer (Anm.: Kapitän) und Sir des ESV´s / Sektion Fußball – Pollak “Charles” Christoph, motivierte nochmals lautstark seine Mitspieler. Und das half anscheindend. Denn noch besser, energischer und zielstrebiger kamen wir zurück auf Spielfeld. Sofort wurde das Kommando übernommen und es war auch unser Sir, der die Verantwortung übernahm und einen Freistoß gefühlvoll auf Oppolzer Alex brachte, der konnte wiederum seinen Gegenspieler schwindelig spielen und brachte den Ball, wie im Lehrbuch geschrieben, scharf und flach zur Mitte, Dzafic Nedim stand goldrichtig und brauchte den Ball nur mehr einzuschieben, neuer sensationeller Zwischenstand um die 55. Minute, 2-0 für die Westbahner. Einige Minuten darauf konnte dann auch Oppolzer seine starke Leistung mit einem sehenswerten Weitschußtor krönen. Der Ball passte genau ins lange Eck und wiederum hatte der heute allein gelassene Haider Tormann das Nachsehen. 60. Minute, 3-0 !!! Jetzt sollte doch alles entschieden sein. Die Union aus Haid, die unbedingt den Dreipunkter benötigt hätten (sie sind voll im Aufstiegsrennen), gaben nun nochmals alles und öffneten den Raum. Einmal eine haarige Aktion des Gegners, doch Tormann Pfann war wieder richtig heraus geeilt und konnte das Duell eins gegen eins als Gewinner für sich entscheiden, es blieb beim 3-0 Zwischenstand. Danach war nicht mehr wirklich viel los, einige Konter unsrerseits blieben knapp stecken, und Haid konnte nicht mehr wirklich entscheidend zusetzen, daher blieb es auch beim besagten Stand von 3-0. Das Spiel endete also mit einem nicht für möglich gehaltenen hohen Sieg gegen einen um den Aufstieg kämpfenden Gegner! Gratuliere an die Mannschaft!

Aufstellung: Pfann – Plöchl – Hermann – Bindreiter St. – Bindreiter A. – Haslhofer – Dzafic (83. Min. Edinger ) – Beganovic – Pollak (80. Min. Elazaj) – Mini – Oppolzer (85. Min. Lepschi)

Fazit vom Spiel: Endlich der erste Sieg in der Rückrunde, der mit viel Einsatz, der richtigen Einstellung, und auch mit dem nötigem Glück zustande kam. Jetzt nur weiter so!!!

Die Reserve konnte ebenfalls positiv abschneiden, es wurde mit vielen U16 Spielern ein eher sogar für uns schmeichelhaftes 2-2 errungen. Man merkt, die Jungen Spieler geben alles und machen bereits enorme Fortschritte. Eine suveräne Schiedsrichterleistung von Hrn. “Pumuckl” muss ich hier ebenfalls erwähnen. Manche Entscheidungen, die er vor 35 Jahren erlernt hatte, hätte nicht jeder Schiedsrichter gepfiffen. Hut ab vor dieser Leistung!

Torschützen des ESV: Elazaj und Buchkar

« Vorherige SeiteNächste Seite »