Sonntag, 24.08.08, 17.00 Uhr – (Sand)Maisparkstadion Oftering City, Anpfiff zum Kellerduell der 2.Klasse Mitte Ost, SV Oftering gegen SC Rottenegg. Bereits vor dem Spiel, wie in der Vorschau angekündigt, war allen klar, das der Verlierer dieser Partie wohl länger mit der roten Laterne bedacht sein würde.
SV Oftering begann sehr nervös und konnte seinen erhofften Spielfluß nicht sofort finden. Anders die Gäste von Rottenegg, angeführt von ihrem Geistermann (er wurde von der Geisterbahn aufgrund seiner Läuse im Wuschelkopf gekündigt *gg* – Name und Nummer will ich hier besser nicht erwähnen, sonst bekomme ich ja noch eventuell Probleme – aber jeder weiß wohl wen ich meine – zumindest die zugeschaut haben, es war der Gegenspieler vom Leiti…), sie übernahmen das Kommando. Dann die zehnte Spielminute. Der Rottenegger Spieler Jan Suchan (vormals bei SV Urfahr unter Vertrag), ließ zwei Eulenspieler aussteigen, Schuß ins Lange Eck, keine Abwehrmöglichkeit für unseren Tormann Lukas Pichler, neuer Spielstand, zu dieser Zeit bereits verdient, 0-1 für die Gäste vom Hochwassergebiet.
Auf der Tribüne (wo ich auch wieder Platz nahm) wurde bereits von einigen „möchte gern Ofteringern“ heftig alles kritisiert ohne den weiteren Spielverlauf zu kennen, man sollte diese Tribüne auf „Sudarantenplatz“ unbenennen. Besonders zwei Spieler wurde hier bis aufs Letzte kritisiert und beleidigt. Ich finde das nicht in Ordnung, obwohl natürlich Meinungsfreiheit herscht. U.a. erfuhr ich auch, das man so z.b. gegen Buchkichen abgeschoßen wird. Naja liebe (ca.) 90ig jährige, warten wir doch erst mal ab…!
Leider konnte SVO in der ersten Halbzeit wirklich nicht überzeugen, viele Fehlpäße, falsche Laufwege usw. wurden getätigt. Aber auch Rottenegg merkte man an, das sie im Tabellenkeller stehen, denn auch sie hatten nur ganz wenige Chancen. Dann die 40. Minute, Freistoß für Oftering, die Rottenegger Hintermannschaft wußte wohl nicht das sie selber den Ball sperren müssen, da übernahm Mucki sofort die Verantwortung und schoß flach und platziert aufs Tor, dem Tormann war die Sicht verstellt, Ausgleich, 1-1 !!! Kurz vorm Pausenpfiff gab es noch einen Lattenschuß von Rottenegg, da hatten wir wahres Glück.
Pause, 1-1, Trainer Winter fand anscheinend die richtigen Worte in der Kabine, denn die Eulen kamen völlig anders als in der ersten Hälfte aufs Feld. Chance um Chance wurde jetzt heraus gespielt. Der heute unermüdliche Gebetsberger Flo ging am Flügel auf und ab, seinem Gegenspieler „Läßi“ hing bereits die Zunge bis zu den Knien rauß. Was ist denn in den Flo gefahren? Vor kurzen nur Luft für max. 60 Minuten, hielt er heute bravorös durch. Auf meiner Uhr lief gerade die 64. Minute, Gebetsberger hatte wieder einmal einen Sturmlauf gestartet, hui, was war das, Tooor, 2-1 für Oftering. Aber war das eine Flanke oder ein Schuß, ich weiß es nicht. Jedenfalls wurde der Ball für uns so glücklicherweise abgefälscht, das der Tormann der Gäste keine Chance hatte. Offizieller Torschütze, der Spieler des Matches, Gebetsberger Florian.
In der 71. Minute dann die wohl vorentscheidende Aktion. Stadler Michael, der am Dienstag seinen bereits dreißigjährigen Geburtstag feierte, Gratulation an dieser Stelle, wurde am Trikot zurück gehalten, und der Schiri gab sofort gelb-rot für Rottenegg, die daher bis Spielende mit nur zehn Mann auskommen mussten. Dennoch gaben sie nicht auf und er Wuschelkopf hatte noch eine Megachance, doch Pichler im Tor der Eulen war auf der Hut und wehrte diesen Schuß mit einer zweihand Parade ab. Was für ein Reflex…! Dannach war aber wieder Oftering am Zug und Stadler Michael hatte bei einem Lattenknaller Pech.
Das war auch seine letzte und wohl seine heutige beste Aktion, denn in der 84. Minute kam Hakan Ceküc für ihn aufs Feld. Er war erst zwei Minuten am Platz, da kam eine wunderschöne Flanke von Baurnberger Bernd, der auch heute wieder überzeugen konnte, genau zum 1,40 Metermann Hakan aus der Peruanischen Türkei (früher kannte man ihn nur vom Flöttenspielen auf der Landstraße…hahahaha), und man glaubt es kaum, er netze mit einem wuchtigen Kopfball zum 3-1 ein. Super Tor Hakan, nur weiter so, das war echt ein Hammerköpfler (Anm.: Bereits in der Reserve konnte Hakan mit einen Kopfball aufhorchen laßen, leider ging er dort nur an die Stange).
Dann war auch schon Schlußpfiff. SV Oftering ist nun Tabellenzwölfter, Rottenegg bereits knapp abgeschlagen am letzten Platz.
Fazit vom Spiel: SV Oftering war vor allem in der zweiten Halbzeit ganz klar überlegen und hätte auch leicht fünf Tore erzielen können, doch vor allem unser Legionär Eugen Bloju scheiterte heute immer wieder knapp am gegnerischen Tormann oder verzog um Millimeter. Egal, der erste dreier der Saison ist eingefahren. Gratuliere an die gesamte Mannschaft. Nächste Woche spielen wir in Mühlbach, da ist sicher für Spannung gesorgt, denn Mühlbach liegt nur einen Platz hinter uns. Man kann sich auch bei diesem Spiel berechtigterweise Hoffnung auf Punktezuwachs machen.

Aufstellung: 1 Pichler – 3 Baldauf – 5 Thalguter (76. Min. 13 Sözer) – 6 Gebetsberger – 7 Leitner – 8 Plöchl – 9 Bloju – 10 Mucki – 11 Stadler (84. Min. 4 Ceküc) – 14 Kaiserseder – 15 Baurnberger

Die Besten: Gebetsberger, Mucki und Pichler!!! Gratuliere aber an alle Ofteringer Spieler, ihr wart heute eigentlich alle die Besten, da man eindrucksvoll eine mannschaftlich-geschloßene gute Leistung abrief…!!! HE HA HO, S V O !!!

Die Reserve unterlag mit 4-2 (1-1). Bis zehn Minuten vor Schlußpfiff lagen wir noch 2-1 in Front. Einige Wechsel brachten uns jedoch völlig aus dem Tritt, und so konnten die Rottenegger gegen Schluß noch drei Tore erzielen. Wir waren jedoch über das ganze Spiel die bessere Mannschaft, und hatten durch drei Stangenschüße sowie einen Lattenschuß großes Pech. Auch einige Großchancen (auch von mir) konnten wir nicht in Tore umwandeln.

Nächstes Spiel, Sonntag, 31.08.08, in Mühlbach. Anpfiff Resi: 15.00 Uhr, KM 17.00 Uhr. Auf vielfaches kommen freut sich die gesamte SVO Mannschaft.

Auch er hat sich zu diesem Spiel angesagt, er wird für Fotos und Videos sorgen.

Am Sonntag, dem 24.08.08 um 17.00 Uhr, kommt es zum Kellerduell zwischen dem Kultklub aus Oftering und den Rotteneggern auf der Ofteringer Maisparkanlage. Im Vorjahr konnten wir beide Spiele für uns entscheiden. Dieses mal sind auch wir, meiner Meinung nach, der Favorit, da man erstens zu hause spielt und zweitens nach der guten Leistung gegen Gunskirchen wieder Oberluft erhielt. Rottenegg verlor ebenso wie Oftering die ersten beiden Begegnungen. Nach dem 1-6 in Aschach folgte ein 0-7 zuhause gegen Schallerbach 1b, Rottenegg ist daher um ein Tor schlechter als wir und kommt mit der roten Laterne in unseren Maispark. Falls eine Mannschaft den dreier einfahren kann, ich hoffe und wünsche mir natürlich das wir das sein werden, kann man bis auf den 10. Platz vorstoßen, natürlich unter Berücksichtigung der anderen Partien. Auch ein höherer Platz wäre theoretisch möglich, jedoch eher unrealistisch, da von beiden Vereinen die Tordifferenz denkbar schlechter ist als von allen anderen Teams. Eines ist jedoch ganz klar, der Verlierer dieser Begegnung wird es sehr schwer haben, vom Tabellenende weg zu kommen in naher Zukunft.

Auch die Reserve Mannschaft kann auf einen Punktegewinn hoffen.

Ich bitte alle Fans und Faninnen, angetrieben von unserem ehren Fan Hrn. Hartl Edi, zu diesem Spiel zu kommen und uns tatkräftig anzufeuern. Ich danke im Namen der Mannschaft allen…!

2. Mitteost
Vorschau auf die dritte Meisterschaftsrunde:
So, 24.08.2008 17:00 B.Schallerb. 1b : Mühlbach
So, 24.08.2008 17:00 Oftering : Rottenegg
So, 24.08.2008 17:00 Aschach/D. : Wels ESV
So, 24.08.2008 17:00 Alkoven : Prambachkirchen
So, 24.08.2008 18:00 Buchkirchen : Weißkirchen 1b
So, 24.08.2008 18:00 Eferd./Frah. : Feldkirch./D
So, 24.08.2008 18:00 Gunskirchen : Pucking

Tabelle nach dem zweiten Spieltag:
Rang Mannschaft Spiele S U N Torverhältnis Tordifferenz Punkte
1 B.Schallerb. 1b 2 2 0 0 16:0 16 6
2 Gunskirchen 2 2 0 0 10:4 6 6
3 Aschach/D. 2 1 1 0 7:2 5 4
4 Pucking 2 1 1 0 3:2 1 4
5 Wels ESV 2 1 0 1 6:3 3 3
6 Weißkirchen 1b 2 1 0 1 4:3 1 3
7 Alkoven 2 1 0 1 4:4 0 3
8 Eferd./Frah. 2 1 0 1 4:4 0 3
9 Feldkirch./D 2 1 0 1 3:3 0 3
10 Mühlbach 2 0 2 0 3:3 0 2
11 Prambachk. 2 0 1 1 4:8 -4 1
12 Buchkirchen 2 0 1 1 2:7 -5 1
13 Oftering 2 0 0 2 2:13 -11 0
14 Rottenegg 2 0 0 2 1:13 -12 0

Sonntag, 17.00 Uhr, gut besuchtes Maisparkstadion Oftering: Die Eulen emfingen gestern den diesjährigen Absteiger aus der 1. Klasse, die Union Gunskirchen. Die Vorzeichen waren alles andere als gut, so konnte unsere Mannschaft letzte Woche beim 0-9 Debakel in Schallerbach nur enttäuschen und Gunskirchen beim 6-2 Sieg gegen Prambachkirchen alle von ihrer Aufstiegsfavoritenrolle überzeugen. Aber neues Spiel, neues Glück.
Leider dauerte es nur drei Minuten, da konnte bereits Gunskirchen zum 1-0 stellen. Aus abseitsverdächtiger Position wurde dieser Treffer erzielt. Oftering antwortete aber sofort, und der erstmals spielende Rumänien-Legionär Eugen Bloju traf in der fünften Minute im sitzen zum Ausgleich. Leider sah ich diese zwei Tore nicht persönlich, da ich noch unter der Dusche stand nach dem Reservematch (ich wurde ohne Angabe von Gründen „runtergestuft“ – aber ich aktzeptiere das und kämpfe weiter, und ausserdem ist´s eh nett in der 1b…jedoch war das logischwerweise nicht mein Ziel, aber mal schauen wie es weitergeht).
Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Nach einem Abwehrfehler der Eulenabwehr fiel das 1-2 in der 33. Spielminute. Oftering gab aber nicht auf und kämpfte verbissen weiter. So entstand der Ausgleich in der 38. Minute wiederum vom bereits am Oberschenkel angeschlagenen Eugen Bloju. Er bekam auf der linken Seite den Ball, sprintete mit seinem vorhandenen Torriecher direkt in den Strafraum und erzielte suverän das Tor in die lange rechte Ecke. Keine Chance für den Torhüter der Gunskirchner.
Dann war auch schon Pause. Alle Zuschauer, inklusive mir, waren von der gezeigten Leistung unserer Eulen angetan. Es war wirklich bis datto ein offener Schlagabtausch mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Meine Befürchtung war aber, das uns wieder einmal die fehlende Kraft zum Verhängnis werden könnte.
Die zweite Halbzeit begann. Das Spiel verlor etwas an Tempo der ersten Hälfte. Leider merkte man im Verlauf des Spieles tatsächlich, das Gunskirchen etwas frischer wirkte (in der Vorwoche drehten sie ein 0-2 in der zweiten Hälfte auf ein 6-2 um !!!). Oftering kam nun immer seltener vors gegnerische Tor, jedoch auch Gunskirchen hatte kaum Chancen. Unsere Verteidigung, angeführt von Mucki, der als starker Libero agierte, stand ´noch´ sattelfest.
Dann die vorentscheidende Situation in der 61. Minute. Ein Stürmer der Gunskirchner wurde kurz von Leiti Reinaldinho im Strafraum (5 m Raum) am Trikot gezogen (Anm.: der Stürmer wäre alleine vorm Tormann gestanden, daher kein Vorwurf an Leiti), dieser fiel um wie ein Sandsack, jedoch ein klarer Elfmeter. Kurzer Anlauf, scharf ins in untere rechte Eck, keine Chance für unseren starken Tormann Lukas Pichler. Kurz darauf hatten wir die Letzte wirklich dicke Chance auf den Ausgelich, aber leider konnte diese Thalguter Florian im rutschen knapp nicht verwerten. Das Spiel pläterschte nun so dahin. Ein Tor von Gunskirchen wurde zurecht wegen Abseits aberkannt. Die Gäste spielten das Spiel nun trocken herunter.
90. Minute, die Draufgabe: Die Ofteringer Abwehr wollte auf Abseits spielen, leider war es diesesmal keines und ein Stürmer zog alleine aufs Tor und konnte zum Endstand von 4-2 für Gunskirchen einnetzen.
Alles im allen eine starke Steigerung der Eulen, und wenn man weiter so spielt, werden Punkte nur mehr eine Frage der Zeit sein. Gratuliere von mir persönlich an die gesamte Mannschaft!!!

Pichler – Mucki – Plöchl – Leitner – Baldauf – Gebetseder (62. Min. Hadzic) – Thalgutter (85. Min. Ceküc) – Kaiserseder – Baurnberger – Stadler – Bloju (62. Min. Sözer)

Die besten drei Spieler des SVO: Bloju – Leitner – Baurnberger

Die Reserve unterlag sang und klanglos 0-12. Das war von allen Beteiligten eine skandalöse Leistung.

Ps.: Ich habe noch nie einen so verdrehten Spielbericht auf der Fussballbundseite gesehen, so scheinen bei uns nur zehn Spieler in der Startformation auf (Mucki steht gar nicht oben), die Auswechslungen sind durcheinander, und auch einige gelbe Karten wurden nicht eingetragen. WAHNSINN !!!

sv ofteringMit Entsetzen und tiefster Erschütterung musste der inoffizielle SVO Fanclub im Internet, soeben die unbarmherzige Termination seines Verweises von der offiziellen Seite des SV Oftering zur Kenntnis nehmen.

Gerüchten und der aktuellen Stellungnahme eines SVO Mitarbeiters zufolge, der hier seinen Namen nicht nennen möchte, geschah dies auf Grund der kritischen Berichterstattung über die zuletzt gezeigten Leistungen des Vereins aus dem Eulendorf.

Eine Einstellung der Berichterstattung über den SV Oftering steht derzeit noch nicht zur Debatte, bestätigte SVO Korrespondent Florian „Fingi“ Fingolf. Erst bei einem Vereinswechsel von Ofterings „Haus und Hofschreiber“, werden die Berichte eingestellt. Nur dann kann man sich auf der offiziellen Seite endlich der sportlichen Selbstbeweihräucherung hingeben. Ganz ohne kritische Kommentare auf rapidler.at.

Bild: Copyright Vinicius Tupinamba | Agency: Dreamstime.com

Wiedereinmal ein Spiel mit hohem Ausgang gegen uns. Was soll ich da schreiben? Kann mir das wer erklären? Ich weiß es nicht. Chancenlos? Wollt ihr das hören? Ja, wir waren chancenlos. Mehr kann ich euch und will ich euch hier gar nicht mehr erläutern und sagen usw.! Bitte um Verständnis. Anm.: Es werden ja eh wieder genug auf Kommentare etwas schreiben, ich bitte euch, wer das Spiel gesehen hat, um eure Auffassung. DANKE

Aufstellung: Pichler – Niederschick (46. Min. Fingi) – Gisi – Plöchl – Leitner (60. Min. Oss) – Thalgutter – Kaiserseder (46. Min. Ceküc) – Baldauf – Baurnberger – Stadler – Hadzic

Ob es gut war dass Rapid aus dem Europacup ausgeschieden ist? Meiner Ansicht nach ja. Warum? 1. Man espart sich Auswärtsblamagen gegen die europäischen Spitzenvereine, und 2. man kann sich voll auf die Meisterschaft konzentrieren.

Wie es aussieht wenn sich Rapid einmal auf die Meisterschaft konzentriert, konnte man gut beim gestrigen Spiel gegen Altachs Cashpoint Kassenjungs beobachten. Nach 45 Minuten war die Sache klar: 6:2 Führung. Danach verwaltete man nur noch das Ergebnis und erzielte trotzdem noch ein Tor. Hätte Rapid in dem Tempo weitergespielt, wie aus der 1. Halbzeit, wäre ein historischer 12:4 Sieg sicher möglich gewesen. Aber die Meisterschaft ist noch lang, und man weiss nicht in welchen Spielen man die Kräfte noch nötiger gebrauchen wird.

Auch bermerkenswert dass Christopher Drazan nicht zum Einsatz kam. Mit ihm wäre es wohl auch ein durchaus höherer Sieg geworden.

Cashpoint Altach – Rapid Wien 2:7 (2:6)
Cashpoint Platz, 7.500 Zuschauer, SR Drachta

Torfolge:
0:1 (8.) Hoffer
1:1 (16.) Konrad
1:2 (20.) Hoffer
2:2 (28.) Ribeiro
2:3 (30.) Hoffer
2:4 (31.) Hoffer
2:5 (36.) Maierhofer
2:6 (45.) Hofmann
2:7 (63.) Maierhofer

Cashpoint Altach: Krassnitzer – M. Koch, Stückler, D. Sereinig (39. Mayer), Pfister (62. Mimm) – Guem, Pamminger – Ribeiro, Ze Elias (72. Karatay), Jagne – Konrad

Rapid Wien: G. Koch – Dober, Tokic, Patocka, Katzer (64. M. Hiden) – Hofmann, Heikkinen, Boskovic, Kavlak (76. Kulovits) – Maierhofer, Hoffer (67. Jelavic)

Gelbe Karten: Ribeiro bzw. Heikkinen

Donnerstag, 19.00 Uhr, Meggenhofen: Es herschen südländische Verhältnisse, es „glüht“ herunter, bei der Hinfahrt zeigte mein Autothermometer 31°. Der Platz lag noch dazu auf einen Berg, und so konnte die Sonne ungehindert auf unsere „Batterien“ strahlen. Da es aber für beide Teams gleich heiß war, rechneten wir uns doch realistische Chancen auf einen Sieg aus, jedoch konnten wir diese Hoffnungen bereits nach zehn Minuten wieder begraben, denn da stand es schon 3-0 für Meggenhofen. Wir hatten bereits nach zwei Minuten bei einem Lattenschuß von Stadler Michael Pech, aber dann ging es ab. Dritte Spielminute, hoher Ball in unsere Abwehr, die neuformierte Abwehr rund um Gisi „Franz“ Gisbert war nicht achtsam und schon wars passiert, Tor. Kurz darauf das 2-0, ich kann mich gar nicht mehr erinnern wie das geschah, aber ich denke es war ein Schuß aus 16-Meter. Das dritte Tor entstand aus einer Unachtsamkeit im Mittelfeld und der Gegenspieler ging auf der rechten Seite durch, Paß, 3-0. „Na hurra“, dachte ich mir, wie sollte das weitergehen???
Aber, — wir wurden wach, und konnten uns jetzt immer wieder schön von hinten heraus befreien. So kamen wir auch zum Anschlußtreffer von Baldi Baldauf, als ihm ein Meggenhofener Verteidiger den Ball ans Schienbein trosch. Neuer Spielstand, 3-1. Dannach endlich Pause. Die Hitze machte uns schwer zu schaffen und jeder trank mindestens einen Liter Wasser.
Trainer Winter führte in der Pause diverse Einzelgespräche und baute uns nochmal auf und forderte mehr Konzentration. Es ging wieder los, und erwischten wieder einen rabenschwarzen Anfang so wie in der ersten Hälfte. Keine zwei Minuten gespielt, es schepperte wieder einmal in unseren Kasten, 4-1 für die Hinterweltler aus einen Kopfball nach einen Eckball. „Was ist da los“? schrie der Trainer aufgrund der Tatsache, das wir bei Eckbällen oft zu weit weg stehen. Er schickte Hakan Ceküc zum Aufwärmen. 62 Minute, es viel das 5-1. Lochpaß, Libero Gisi vorm Stürmer am Ball, er wird jedoch so derart bedrängt und erzielte unglücklicherweise ein Eigentor. Gisi, Kopf hoch, kann passieren, es war ja sicher nicht dein erstes Eigentor 🙂 !!! 65 Spielminute, Hakan „Amor“ Ceküc kam ins Spiel und nahm sofort das Zepter in die Hand. Er brachte wirklich schwung ins Spiel. Endlich wieder eine schöne Aktion von uns, ich (Zufall) hob den Ball über die Abwehr, Stadler „Stadi“ legte einen Sprint hin und schoß trocken zum 5-2 ein. Wir waren nun gut in der Partie, doch den letzten Akt machte dann wieder Meggenhofen. Der Spieler mit der Nummer zehn führte den Ball von links Richtung mitte, knapp außerhalb vom 16er zog er ab, und der Ball schlug genau ins Eck ein. Marke: Traumtor.
Dannach war Schluß. Eines ist uns klar: Am Sonntag beim ersten Meisterschaftsspiel (17.00 Uhr in Bad Schallerbach) müßen wir anders auftreten. Es waren jedoch einige schöne Aktionen von uns dabei und wir hätten das eine oder andere Tor eigentlich mehr erzielen müßen, da wir einige große Chancen vergaben (u.a. von Leiti, Gebetsberger, Ceküc, Baurnberger und Stadi), jedoch das neue System von Trainer Winter Kurt benötigt logischerweise noch einige Einspielzeit, aber ich denke immer positiv und bin davon überzeugt, das dies auch bald einwandfrei funktioniert. Noch eine kleine Anmerkung: Wir waren wieder nur 12 Mann (es sind noch etliche in Urlaub) und Meggenhofen hatte 16 Spieler, die allesamt zum Einsatz kamen, was in anbetracht der Hitze sicher ein enormer Vorteil für unseren Gegner war (soll aber bitte nicht als Ausrede gelten…).

Auch zwei Ex-Ofteringer waren in Meggenhofen als Zuschauer anwesend: Robert Hainbuchner „the Card“ und Mario „Zanda“ Verlende, beide sind ja jetzt in Buchkirchen tätig. DANKE für euren Besuch, hat mich/uns sehr gefreut das ihr uns nicht vergeßen habt.
Danke auch an Fr. Gisi, die wieder einmal als Fan angerückt ist. Sie ist bei jedem Spiel dabei und versorgt uns auch mit den Getränken usw., bzw. alles was anfällt. DANKE

Aufstellung: Pichler Pepi – Franz Gisi – Ackermän Duzi – Fingi Fingolf – Plöchi Zmuffo – die Pferdelunge Leiti the Killler 0:0 Tipper – Bergbauer Baldauf – Linksfuß Kaiserseder – Leitwolf Baurnberger – Gewaltschuß Gebetseder (65. Minute Hakan „der beste Livetipper“) – Stadler Stadi

Das nächste Spiel, und somit das erste Meisterschaftsspiel, findet am Sonntag, 10.08.08, um 17.00 Uhr in Bad Schallerbach statt.
Wir bitten um zahlreiche Unterstützung. DANKE !!!

Leider ist Rapid nun draussen, doch wenn man sieht wie der 17-jährige Drazan aufspielt dann kann man dieses Ausscheiden leicht verschmerzen.

In diesem Sinne: Eisern Drazan!

Der SK Rapid konnte am Samstag seine zahlreichen Kritiker, die auch hier auf dieser Seite vertreten sind, wieder beeindruckend zum Schweigen bringen. Es ist klar dass man über einer Saison nicht ein jedes Spiel gewinnen kann, und auch mal als Verlierer vom Platz geht. Jene die in jedem Spiel einen Sieg fordern, haben wohl vom Fussball nur wenig Ahnung, auch wenn sie selbst einmal aktiv waren bzw. immer noch sind. Ich möchte hier den ehemaligen Nationalspieler und Bundesligaprofi Arnold Wetl 1991 in Salzburg zitieren, der nach einem 3:0 Erfolg über die Färöer Inseln im Rückspiel nach der legendären aber äusserst unglücklichen 0:1 Auswärtsniederlage zum TV Reporter gemeint hat, „es wäre klar dass wir den Gegner nicht 90 Minuten unter Druck setzen können.“

Zum 3:1 Sieg darf auch nicht vergessen werden dass zwei völlig reguläre Rapid Tore aberkannt wurden. Schiedsrichter Schörgerhofer entpuppte sich dabei als leidenschaftlicher Rapid Hasser. Anders kann ich mir diese Entscheidungen nicht erklären. Alle 5 Rapid Tore abzuerkennen, wäre dann eben doch etwas zu auffällig gewesen. So reichte es immer noch zu einem überzeugenden 3:1 Rapid Sieg.

Rapid Wien – Kapfenberg 3:1 (1:0)
Hanappi-Stadion, 16.400 Zuschauer, SR Schörgenhofer

Torfolge:
1:0 (15.) Hofmann
2:0 (69.) Kavlak
3:0 (72.) Maierhofer
3:1 (92.) Erkinger

Rapid Wien: Koch – Dober (80./Thonhofer), Tokic, Patocka, Katzer (89./H. Eder) – Hofmann, Heikkinen, Kulovits, Kavlak – Jelavic (67./Drazan), Maierhofer

Kapfenberg: Eisl – Taboga, Akoto, Rauscher (46./Schönberger), Osoinik – Lienhart, Liendl (74./Erkinger), Siegl, Felfernig – Kozelsky, Sencar (54./Pejic)

Gelbe Karten: Keine bzw. Sencar, Rauscher

Wahnsinn was da Rapid gestern aufführte. 3-0 gegen eine Zypriotische durchschnitts Multi-Kulti Truppe zu verlieren, ich bin sprachlos. Ohne richtige Chance sang und klanglos untergegangen.
Wie sagte Helge Payer im Interview: „Man muß nun auf ein Wunder von Wien hoffen“!

An alle Rapidler: Kopf hoch, ich bin´s von Oftering gewöhnt, die Hoffnung stirbt zuletzt !!!

Zu Freuden aller (hoff ich halt), gibt es heute wieder einen Fingi-Bericht über das Oftering-Match. Ich bitte nochmals um Verständnis, das es zuletzt vom Ternberg Match keinen Eintrag gab, denn das was wir dort aufführten, war sicher nicht mehr ganz normal und ich wußte einfach nicht, was ich hier noch schreiben hätte sollen…aber nun Schwamm drüber…jetzt geht´s ab…!

Wieder mit einer stark ersatzgeschwächten Mannschaft (siehe unten die Aufstellung) reisten wir ins nahegelegene Trauner Stadion zum Vorbereitungsmatch gegen den erste Klasse Klub Union Dionysen. Bei trophischen Temperaturen befürchteten wir wieder das Schlimmste, aber es kam nicht so, wir kämpften grandios und hatten in der ersten Halbzeit auch einige Torchanchen, die jedoch allesamt leichtfertig vergeben wurden. Dionysen war zwar optisch überlegen, jedoch Neo-Tormann Lukas Pichler (!!! 17 Jahre alt !!!) hielt seinen „Kasten“ suverän sauber. So ging es zum Staunen aller Zuschauer mit einem für uns hervorragenden 0-0 in die Kabinen.
Kurz nach der Pause viel dann aber das 1-0 für Dionysen, doch wir konnten postwendend durch Baurnberger Bernd aus einem Freistoß zum 1-1 ausgleichen (das Faul holte Leiti mit einer super Schwalbe rauß…gratuliere Leiti, die Flugeinlage war ein echter Höhepunkt in diesem Spiel). Jedoch ging uns dann etwas die Luft aus und Dionysen übernahm nun eindeutig das Kommando. Man muß auch anmerken, das Dionysen fünf Spieler zur Pause tauschte, wir aber nur den 49ig-jährigen Trainer Kurt Winter als Ersatzspieler aufbieten konnten, er kam auch um die 60 Minute statt Thalgutter Florian ins Spiel, der einer Zerrung trotzen mußte. So mußte es ja wieder einmal kommen wie es auch dann kam. Wir standen nun zu weit vom Gegenspieler weg und es floßen Tore, leider für unseren Trauner Gegner. Innerhalb von zehn Minuten konnten sie auf 5-1 davonziehen. In der 85. Minute hätten wir unser zweites Tor erzielt, doch der Schiri entschied fragwürdigigerweise auf Abseits (die Fahne vom „Wachler“ blieb übrigens unten). Es wäre das erste Tor von unserem Comebackler aus Peru, Hrn. Amor Hakan Ceküc gewesen. Vorarbeit war vom straken Reinald Leitner gewesen. Den Schlußpunkt setzte dann wieder Dionysen mit dem Tor zum 6-1.

Trotz der hohen Niederlage muß man sagen, das ein klarer Fortschritt zu sehen war und wir uns sicher nicht verstecken müßen. Es gibt uns viel Hoffnung, da wir noch bei weitem nicht vollzählig sind uns sicher noch an die fünf Kaderspieler fehlten.

Aufstellung: Lukas „PEPI“ Pichler – Gisbert Franz – Susi Paschl – Leitner „Steelhammer“ – McPlöchl „Zmuffo“ – Thali Flo (60. Minute Trainer Kurt Winter)- Fenzl „Flügelflitzer“ Mario (in der 80. Minute rauß – jedoch kein Wechselspieler mehr anwesend) – Baurnberger „die Drehscheibe“ – Baumeister Stadler – „Peruanischer Flötenspieler“ Hakan Ceküc – Flo „Fingi Fingolf Stürmerstar“ 🙂

Torfolge:
1-0 48 Min.
1-1 53 Min. durch Baurnberger Bernd (Freistoß)
2-1 62 Min.
3-1 65 Min.
4-1 69 Min.
5-1 72 Min.
6-1 88 Min.

sv ofteringIm Testspiel gegen den FC Ternberg musste sich der SV Oftering einer debakulösen 0:15 Niederlage hingeben. Auf der österreichischen Fussballverbandsplattform „www.fussballoesterreich.at“ sind alle erschreckenden Details nachzulesen. Die offizielle SV Oftering Netzpräsenz verschweigt die sportliche Katastrophe, und selbst „Haus und Hofschreiber“ Florian „Fingi“ Fingolf möchte sich zu diesem Resultat nicht äussern. Da aber der Informationsfluss der SVO Spiele gewahrt bleiben muss, nimmt sich der Netzmeister dieser äusserst anspruchsvollen Aufgabe selbst an.

Seltsamerweise wird die Aufstellung mit der der SV Oftering in das verwerfliche Debakel schlitterte, strengstens geheim gehalten. Selbst fussballoesterreich.at wurden diesbezüglich keine Daten übermittelt. Anscheinend versucht man die Niederlage mit allen Mitteln geheimzuhalten und totzuschweigen. Doch angeblich wurde, wie uns ein aufmerksamer Leser soeben mitgeteilt hat, über die 0:15 Niederlage auch schon in der heutigen Printausgabe der „Oberösterreichischen Nachrichten“ berichtet. Die Verdrängungstaktik schlug also fehl.

Die Torfolge des Grauens im Detail:

FC Ternberg – SV Oftering 15:0 (6:0)
01:00 (08.) Herbert Streicher (Nr 19)
02:00 (13.) Herbert Streicher (Nr 19)
03:00 (20.) Herbert Streicher (Nr 19)
04:00 (25.) Herbert Streicher (Nr 19)
05:00 (40.) Jürgen Michlmayr (Nr 20)
06:00 (41.) Herbert Streicher (Nr 19)
07:00 (54.) Walter Schörkhuber (Nr 11)
08:00 (56.) Bernhard Putz (Nr 14)
09:00 (60.) Markus Kainsner (Nr 6)
10:00 (61.) Jürgen Michlmayr (Nr 20)
11:00 (62.) Herbert Streicher (Nr 19)
12:00 (65.) Bernhard Putz (Nr 14)
13:00 (70.) Bernhard Putz (Nr 14)
14:00 (85.) Jürgen Michlmayr (Nr 20)
15:00 (90.) Jürgen Michlmayr (Nr 20)

Schiedsrichter war Horst Hoffmann.

Böse Zungen sprechen bereits über eine weitere schwere Krise im Eulenklub bevor die neue Saison überhaupt begonnen hat. Der Erfolgstrainer der letzten Saison wurde auf Grund „geteilter sportlicher Ansichten“ vom neuen Vorstand vor die Tür gesetzt. Auch Oftering Aushängeschild, Leitwolf, und Publikumsliebling Peter Haberlik verliess ohne Angabe von Gründen den Verein. Mit ihm eine handvoll weiterer Leistungsträger, die anscheinend nicht ausreichend kompensiert werden konnten.

Mit ungeheurer Spannung und ungebrochener Hoffnung wartet die Ofteringer Leidensgenossenschaft wie es nun wohl weitergehen wird. Kann sich Oftering zu Saisonbeginn noch steigern? Kann der neue Trainer die Jungs noch einmal aufrichten? Welche Taktik soll seiner Meinung nach zum Erfolg führen? Laut offizieller Internetseite lautet das Ziel eine Verbesserung in jeder Hinsicht zu schaffen. Ob und wie das gelingen soll, wird man noch sehen.

Bild: Copyright Vinicius Tupinamba | Agency: Dreamstime.com

Hallo und grüß Gott, ich bin wieder im Lande. Uralub war schön, jedoch das Wetter allerdings meistens leider nicht. Trotzdem genoßen wir (ich und meine Freundin) diese Woche sehr.

Trainerwechsel: Am 15. Juli wurde Trainer Mario „Zanda“ Verlende durch Hrn. Kurt Winter ersetzt. Hr. Winter war zuvor in Sandl tätig.
Die Gründe, eine für die meisten Spieler schockierende und überaus überaschende Entscheidung, lagen nach offiziellen Statement des Vorstandes an, ich formuliere: „An sportlichen Differenzen“! Ich möchte es auch hier als Ofteringer Presseschreiber dabei belaßen und werde darüber nichts mehr berichten, es ist Vergangenheit und diese Entscheidung seitens des Vorstandes müßen wir Spieler, und somit auch ich, aktzeptieren.
Ich persönlich wünsche dem Mario alles gute und beste.
Hrn. Winter kenne ich erst aus dem gestrigen Training, jedoch machte er auf mich den Eindruck, das er ein routinierter, ruhiger Trainier ist. Ich wünsche ihm natürlich mit uns viel Glück und Erfolg.

Zugänge:
Baurnberger Bernd von Weißkirchen 1b
Bloju Eugen von SV Wilhering
Gebetsberger Florian von der Blauen Elf Linz
Kaisereder Mario und Thalgutter Florian von Admira Linz
Öczan Ugur, Pichler Lukas (Tormann) und Sözer Oguz von Doppl/Hart Leonding
Niederschick David von Krenglbach
Moser Günther von Asten
+ einige junge U17 Spieler werden lt. sportlicher Leitung des SVO´s noch folgen.

Abgänge:
Besim Hadzic und Agan Fejzic nach Luftenberg
Spielertrainer Mario Verlende als Spieler zu Buchkirchen
Agan Hamzic nach ???
Peter Haberlik zu Edelweiß
Robert Hainbuchner zu Buchkirchen
Wolfgang Rammer zu Westbahn

Das nächste Vorbereitungsspiel findet morgen Samstag, um 18.30 Uhr, in Ternberg, das ist irgendwo bei Steyr oder so, statt.

Hohe Niederlage für den SV Oftering! Wir kassierten ein 0-5 Debakel gegen den Absteiger aus der 1. Klasse, der SV Ufahr. Zu diesem Ergebnis, was soll ich da noch viel schreiben? Leider stellten wir uns viel zu passiv an und kamen nur selten, wie vor dem Match besprochen, rasch aus unserer Abwehr rauß. So war es nur eine Frage der Zeit, bis die SV Urfahr in Führung gehen würde. So war es dann auch, Lochpaß, Tor, 10. Minute, 1-0 für die Urfahraner. Unseren neuen Verteidiger David merkte man an, das er lange nicht am Platz stand (Stellungsfehler). Auch das 2-0 kam ähnlich zustande. Das 3-0 war ein Tor, das man auch nicht bekommen darf. Hoher Ball über die Abwehr, ein Stürmer tankte sich durch, und schon wars wieder um uns geschehen. Wir hatten nur eine richtige Chance in der ersten Halbzeit, ein Weitschuß von Hammerl Plöchl ging knapp übers Tor.
Trainer Verlende, der sich auch heute noch nicht selber aufstellte, war fuchsteufelswild über unsere (nicht)gezeigte Leistung.
Die zweite Halbzeit begann. Wir stellten von 3-2-4-1 auf 4-4-2 um. Nun ging auch endlich mehr nach vorne und wir standen nun kompakter hinten. Libero Mucki (sein Transfer zu Asten scheiterte aus beruflichen Gründen, jedoch ist noch nicht klar, ob er zu uns zurückkehren kann) organisierte uns jetzt einfach besser. Jedoch konnten wir unsere Chance leider nicht verwerten, und so war wieder die SVU am Drücker und kam noch zu weiteren zwei Toren.
Im großen und ganzen war das Spiel eine wahre Enttäuschung für uns.

Aufstellung: Florian1 – Mucki – Paschl – David (25. Min. Duzi) – Leitner (82. Min. Miesenberger) – Fingi – Plöchl – Baurnberger (60. Min. Hoss – wieder eingetauscht) – Hoss (35. Min Ceküc) – Baldauf – Hadzic
Es fehlten: Verlende, Stadler, Ugur, Bloiju, Mario, Florian2 und Florian3

Anm.: Die Beine beim Spiel waren bei uns bereits sehr schwer. Wir hatten am Samstag eine lange Trainingseinheit. Es wurde von 10.00 – 13.00 Uhr trainiert. Trainer Verlende kündigte bereits an, das es nicht der einzige Samstag mit Training in der Vorbereitungszeit gewesen sein würde…!

Info: Bin ab Dienstag eine Woche auf Urlaub. Es wird daher leider keine Berichte geben !!!

Samstag, 18.15 Uhr, 32 Grad, das erste Aufbaumatch stand in St. Veit/Mühlviertel an. Nach langer Anreise und intesivem Aufwärmen ging die Partie mit einigen Neuzugängen los.
St. Veit begann fulminant und hatte in der Anfangsphase einige Chancen, die jedoch allesamt sang und klanglos vergeben wurden. Man merkte uns die vielen Neuen an und wir kamen nur sehr schwer ins Spiel. Jedoch dauerte es nicht lange und wir nahmen immer mehr und mehr das „Zepter in die Hand“ (Originalkommentar von Hrn. Hakan Dr. Fu). So war das 1-0 für uns Eulen nur mehr eine Frage der Zeit. Ich bekam am Flügel den Ball, Flanke zu Flo (von Admira Linz gekommen), der zögerte nicht lange, und schoß trocken ein. Kurze Zeit später wieder ein schneller Angriff von der Abwehr heraus, Plöchl´s wunderschöner Paß zu mir, ich rauß auf die Seite zu Ugor (Testspieler von Doppl Hart), dieser flankt halbhoch zu unserem neuen rumänischen Freund Eugen „Adrian Mutu“ Bloju (früher U17 Spieler von Lazio Rom – kam von SV Wilhering leihweise für ein Jahr – großer Dank hier an Hrn. und Fa. Hierzer) und der schoß wunderbar aus der Drehung zum 2-0 ein – Traumtor. Weitere Chancen folgten, jedoch happerte es noch am Abschluß.
Pausenstand 2-0 für SV Oftering.
In der zweiten Hälfte merkte man uns dann das harte Training an, und St. Veit konnte einfach nicht, so war der Pausenstand auch der Endstand. Es passierte nicht mehr viel.

Fazit des Spiels: Das Spiel mit dem Ball wird immer besser, und auch kräftemäßig sind wir voll im Plan. Der Leistungsabfall in der 2. Spielhälfte kam auch daher, das wir echt in der prallen Sonne spielten.
Die besten Akteure der Eulen waren Plöchl (er deckte den St. Veiter Spielmacher aus Tschechien suverän) und auch Leitner Reinald war bei diesem Spiel heute einer der besten (!!! stoppte einmal im rutschen den Ball in noch nie gesehener manier !!!). Auch Libero Mario spielte sein Spiel trocken runter. Aber auch Lob an den Rest, da wir dem Gegner ganz klar überlegen waren und uns für die 2-0 Niederlage im Winter revanchieren konnten.

Aufstellung:
Tor: Flo1 (junger Tormann, von Blau Weiß über Lichtenberg zu uns gestoßen)
Abwehr: Mario (von Admira Stock Linz), Reini, Susi Paschl
Defensives Mittelfeld: Plöchl und Fingi
Mittelfeld: Ugor + Os (beide Testspieler von Doppl Hart), Baurnberger Bernd (von Weißkirchen)
Sturm: Eugen „Adrian“ Bloju (von Wilhering) und Flo2 (von Admira Stock Linz)
Ersatz waren Hakan Dr. Fu – der Comebackler – und Kevin Kohout (beide wurden in der Halbzeit eingewechselt, dannach wurde ständig untereinander getauscht).
Verletzungsbedingt mußte Trainer Verlende paßen. Baldauf fehlte aufgrund eines privaten Termines. Duzi mußte am Pool arbeiten – er wird Bademeister 🙂 ! Rest: unbekannt.

Da der Kader noch nicht bekannt ist, kann ich hier noch nicht schreiben, wer fix neu ist bzw. wer uns verlaßen hat. Bis 15. Juli muß alles fixiert sein, dann gibt es neue News…!

Lg. Fingi

Hr. Hartl „Gerard“ Gerhard feiert heute seinen 36. Geburtstag.
Die Rapid & Oftering Gemeinschaft gratuliert Dir dazu sehr sehr herzlichst.

Als Geschenk hast Du morgen die Ehre, die Greyhound Luschis als Kapitän beim Ofteringer Hobbyfussballturnier aufs Feld zu führen. Hoffe Du nimmst das dankend an 🙂 !!!

Bleib so wie Du bist…
…lg.

Fingi

Heute wurden die Gruppeneinteilungen seitens dem OOEFV. fixiert. Es gab keinerlei Änderungen mehr in der 2. Klasse Mitte Ost, das heißt, die genannten Mannschaften, die bei dem älterem Bericht von mir geschrieben wurden, bleiben unverändert und daher logischweise gleich 🙂 !
Der Spielplan wurde jedoch noch nicht bekannt gegeben.

Die U16 ´Mädl´ OÖ.-Auswahl erreichte mit unserer Ofteringer Nachwuchsfrauenhoffnung Julia Piesch (Anm.: Julia ist die Tochter unserer lieben Fr. Karli) ein 1-1 auswärts gegen die Kärntner Auswahl. Das Unentschieden war sehr schmeichelhaft für die Kärntner Mädls, wurde das Spiel stets von OÖ. nach belieben dominiert sowie ein Elfmeter verjuxt. Gleich nach dem Spiel ging es mit dem Spielerbus weiter zu einem Turnier nach Ungarn.
Wir wünschen den `Mädls` alles Gute und hoffen auf ein erfolgreiches Abschneiden !!!
(Informationsquelle: Vertraulich)
Lg.
Fingi

1. Pucking
2. Feldkirchen/Donau
3. Buchkirchen
4. KULTKLUB SV OFTERING !!!
5. Weißkirchen 1B – Neu in dieser Gruppe!
6. Alkoven
7. Gunskirchen – Absteiger – Neu in dieser Gruppe!
8. Prambachkirchen
9. Aschach/Donau – Absteiger – Neu in dieser Gruppe!
10. ESV Wels
11. Bad Schallerbach 1B
12. Rottenegg
13. Eferding-Fraham – Absteiger – Neu in dieser Gruppe!
14. Mühlbach

Aufgestiegen und daher weggekommen sind von der 2. Klasse Mitte Ost Wallern/Pasching und Wilhering.
Nicht mehr erscheint in dieser Liga außerdem Kematen/a.I., die in die 2 Klasse Mitte West umgesiedelt wurden!
Kommischerweise oder Glücklicherweise wurde Pasching 1B (mit Tobi Pointner) vorübergehend in die 2. Klasse Mitte eingeteilt.
Jedoch befinden sich mit Aschach, Gunskirchen und Eferding-Fraham drei Absteiger in unserer Liga!!!
Also leichter wird dieses Jahr auf keinen Fall.

Bitte bei Kommentare wie immer Eure Sicht der Dinge preisgeben!!! DANKE

Ernst Happel Stadion, 51.428 Zuschauer
Endlich wars soweit und unser aller „Europameister der Herzen“ startete ins Turnier. Und live vorort eine kleine wackere unerschütterbare Freundesgruppe aus dem Herzen Europas, Wels. Rossi (Reiseleiter), Steven, Alex B. und meine Wenigkeit hatten das Glück Besitzer einer Karte zu sein.

Optimistische Österreich-Fans

Da die Zugfahrt im stolzen Preis von 80 Juros inkludier war, ergab sich natürlich die logische Konsequenz, dass wir dieses „Schnäppchen“ im Anspruch nahmen. Bei den heutigen Bezinpreisen wär es aber denke ich sowieso die einzige Alternative gewesen. Naja, ausser vielleicht mit dem Fahrrad, aber lassen wir das.
In Wien angekommen wurde schnell klar, dass Österreich ein sehr beliebtes Urlaubs-, oder Exil-Land für unsere südlichen Freunde aus Kroatien ist. Allerdings genauso freundschaftlich lief das Ganze auch ab.

Freundschaftliche Party

Im Stadion war es dann einfach nur „geil“ (neumodischer Jugend-Ausdruck) da zu sein. Und bei der Nationalhymne haben Alex B. und ich so laut gegröllt, dass selbst der Kärntner Jörgl das noch bei sich zu Hause gehört haben muß. Für alle Nicht-Orangen kann es auch der Landeshauptmann von Vorarlberg Sausgruber gehört haben!

Die kroatische Fankurve

Die kleine feine Eröffnungsfeier

Das Spiel konnte beginnen, und die Kroaten versuchten zu Beginn die Hausherren unter Druck zu setzen. Und das gelang, denn in der 4ten Minute hieß es plötzlich Elfmeter für die Gäste. Ein Moment des Schreckens für alle österreichischen Fans, die es nicht glauben wollten und dem Schiri die Schuld gaben!
Superstar Modric ließ beim Elfer Jürgen Macho (Matscho) keine Chance und das Spiel begann somit mit einem Rückstand für Österreich von neuem. Allerdings waren weiterhin die Kroaten am Drücker.
Es dauerte einige Zeit bis unsere Jungs das Spiel offen halten konnten. Mit mehreren weniger erfolgreichen Weitschüssen gelang es nicht Torhüter Pletikosa zu gefährden.
Und kurz darauf machte der Schiri auch den Elferpfiff wieder etwas gut, denn Pogatetz, der wegen Meckerns (Wie eine griechische Bergziege) Gelb gesehen hatte, sah keine Rote Karte, nach einem frühzeitig versuchten Leiberltausch mit Olic!
Ab der 35ten Minuten dann waren die Kroaten mehr in ihrer eigenen Hälfte zu finden, und so kam Österreich noch vor der Pause zu zwei guten Möglichkeiten, aber zu keinem Ausgleich.
Halbzeit und in der Kurve wurde heftigst über den Elfmeter diskutiert. Alkoholfreies Bier machte das Ganze auch nicht leichter.
Die zweite Halbzeit begann wie die erste geendet hatte. Ein Sturmlauf Österreichs, allerdings vorerst ohne richtig gefährlich zu werden.

Die Fans feuerten ihr Team an

Nach einer Stunde wurde der meiner Meinung nach farblos gebliebene Säumel aus dem Spiel genommen und Ivica Vastic kam für ihn aufs Feld. Weiters wurde der Flügelflitzer und Flankengott Ümit Korkmaz eingewechselt was minutenlange „Ümit Ümit Ümit“ Rufe zu Folge hatte.
Und diese zwei neuen frischen Kräfte (38+23 Jahre = 61 durch 2 ergibt das flotte Durchschnittsalter von 30,5 Jahren) brachten das Team in Stimmung für mehr. Wie entfesselt spielten Hickes Mannen jetzt auf und ich für meinen Teil war einem Herzinfarkt sehr nahe.
Chancen über Chancen, aber die oftmals als langsam verschrieenen Abwehrspieler Kroatiens köpften alles raus was in die Nähe ihres Gehäuses geflogen kam.
Und als alle schon dachten es wär aus, kam es noch mal zu einem Freistoß durch Kapitän Ivanschitz, doch der wuchtige Kopfball von Roman Kienast ging am Tor vorbei.
Dann war es aus und die Kroaten feierten ihre ersten 3 Punkte im Turnier, während Österreichs Team lautstark aufgebaut wurde, denn diese Niederlage war mehr als unverdient.

Auch nach dem Spiel war es sehr ruhig, wenngleich das Sicherheitssystem nicht recht verständlich war, denn es mischten sich alle Fangruppierungen ohne jegliche Polizisten oder Ordner in der Gegend. Also wenn das bei anderen Spielen auch so ist, na bumm….
Das Chaos nach dem Spiel ergab sich dann aber erst bei den U-Bahn-Stationen und auch bei der ÖBB, die wohl nicht mit dem Andrang gerechnet hatten, oder einfach darüber hinweg sahen. Hauptsache ausgebucht, nicht wahr!?
Endlich in Wels angekommen, wär ein Schlummertrunk nicht schlecht gewesen, aber es schüttete in Strömen und so beließen wir es und hakten einen tollen Euro-Tag pünktlich zur Geisterstunde ab.

SV Oftering Kult-Trainer Mario „Zanda“ Verlende liegt seit letzter Woche mit einer schmerzhaften Wirbelsäulenverletzung im AKH Linz (bis voraussichtlich Donnerstag).
Reini, McPlöchl und ich waren gestern bereits bei ihm im Spittal, er stand jedoch noch unter starken Medikamenteneinfluß, den er trug einen !!! Deutschland Trainigsanzug…!!! 🙂
Wir wünschen unserem Trainer alles alles Gute.

Radio OÖ Liga „my wave“ 26. Runde 04.06.2008 18:00 Sattledt (Waldstadion) ca. 350 (?) Zuschauer

Es ging um den Meistertitel, der zwischen den „weniger befreundeten“ LASK Amateuren und Blau Weiss Linz, ausgespielt werden sollte. Die Blau Weissen konnten es in ihrem Heimspiel gegen Mondsee klar machen, während die LASK Amateure erstens auf einen Sieg ihrer Mannschaft, bzw. auf einen Gewinn der Meisterschaft auf den „Grünen Tisch“ hofften.

Meine Frau war in letzter Zeit sehr gnädig zu mir und wußte, dass 3 Spiele in 4 Tagen selbst bei mir ein Ausnahmezustand, bzw. erste Zeichen des Fußballfiebers vor der Heim-EM bedeuteten. Aber da wir eine Konferenzschaltung im Privaten Sinne vorhatten, war ich derjenige der in Sattledt vorort sein sollte, während der Blau Weisse Riese und WebAndi in Linz feiern wollten.
An diesem Teil meines Berichtes möchte ich noch mal einen Dank an Walter richten, der Igor und mich als „Unser Matchsponsor“ einlud.
Da ich noch nie in Sattledt am Fußballplatz war, war ich gespannt wies denn dort so ausschaut und muß sagen, dass sich da so manch Welser Klub ein Scheibchen abschneiden konnte.
Achja, die Auswärtsfans hielten sich heute in Grenzen, an die 25 LASKler (Hoch angesetzt) solltens wohl gewesen sein.
Das Spiel konnte also beginnen, und die LASK Amateure machten von Beginn an mächtig Druck. Das 1:0 in der 8ten Minute (Freundenthaler) war nur eine Frage der Zeit. Schön herausgespielt und elegant reingemacht kann man dazu nur schreiben.
23 Minuten war kaum was zu sehen von den Gastgebern, die sich hinten mit Händen und Füssen wehrten und durch Konter versuchten zum Erfolg zu kommen. Und so ein Konter lief in der 23ten Minute. Flanke auf Arnitz Thomas, und der stand so ca. an die 2-3 Meter im Abseits, jedoch sah dass der Schiri-Assistent nicht so und ließ weiterlaufen. 1:1 ein etwas merkwürdiger Entscheid von Herr Kühr an der Linie.
Danach etwas ruhigeres Spiel, ohne jedoch langweilig zu werden. Die LASK Amateure hatten das Heft aus der Hand gegeben und ließen die Hausherren jetzt mehr Raum, was diese geschickt ausnutzten, jedoch Chancen gabs hieben wie drüben.
Und so kam es doch noch zur Pausenführung für die Gäste. Erneut war Freudenthaler zur Stelle und schoß zum 1:2 ein. Ein „kleinerer“ Abwehrfehler war dem Treffer zuvor gegangen.

Dann war Halbzeit und Promi-LASK A.-Trainer Stumpf schien nicht sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, naja, vielleicht lags auch am Halbzeitstand von 2:0 für BW Linz.

Gerade als ich mir einen Nahrungsnachschub in der Kantine holte (Bosna um 1,80, sehr empfehlenswert) gabs Elfer für Sattledt. Es gab geteilte Meinungen über die Gerechtigkeit, aber das änderte nichts daran dass Litzlbauer Josef zum Ausgleich traf. Das Ganze in der 68ten Minute.
Und die LASK Amateure waren wohl etwas ausser Puste, oder demotiviert, denn nur 5 Minuten später machten die Sattledter die Blau Weissen aus Linz fast schon zum Meister. Huemerlehner Mario glich aus, 3:2 für die
Sattledter und vor lauter Begeisterung gabs sogar eine bengalische Fackel. Allerdings von einem verwirrten LASK-Fan, der von einem Fanbetreuer (Mehr Linzer Polizei als Fans aus der Bundeshauptstadt) zur Bande begleitet wurde, wo er seiner pyromanischen Leidenschaft nachgehen durfte.
Dann gabs eine sensationelle Wechselorgie von 4 Wechseln in 5 Minuten, was den Spielfluß „etwas“ ins Stocken brachte.
Das Spiel endete schlußendlich mit 3:2, obwohl der Schiedsrichter es gut meinte mit Nachspielzeit. 4 Minuten dauerte das psychische Martyrium für die Sattledt-Fans noch, in denen die LASKler noch mal alles nach vorne
warfen, jedoch ohne Erfolg.
Blau Weiss Linz durfte sich über den Titel freuen, denn mit einem gefährdeten 3:1 Sieg dürfen sie nächste Saison wieder in der Regionalliga zum FC Wels reisen!

Leistungsliga U19 8. Runde 03.06.2008 19:15 ASKÖ Stadion Wels 80 Zuschauer

Mit etwas merkwürdigen Gelüsten bewandert ließ ich mich drauf ein, ein Spiel der Leistungsliga der U-19jährigen zu besuchen, natürlich immer auf der Suche nach neuen Talenten.
Ok, vielleicht war auch der Grund, dass ich mit dem Trainer der Welser gut befreundet bin. Also ab ins früher nicht gern besuchte „Eintracht-Stadion“. Dieses Mal genau rechtzeitig zum Anpfiff. Und das war auch gut so, denn bereits in Minute 1 stands 1:0 für die Gäste, durch einen etwas unglücklichen Treffer (Aus Sicht der Welser).
Was war passiert? Die typische Situation, hoher Ball, Torhüter stürmt aus, Verteidiger zurück, beide schreien, Ball springt dazwischen auf, und über den Goalie ins Tor. Alles verstanden? Also die Zuschauer sicher nicht!
Und damit dieser Gegentreffer so richtig unverdaubar wurde, kam es in der 4ten Minute sogar zum 2:0 für die Gäste.
Ein etwas aufgeregter Trainer auf der Wels-Bank schimpfte wie ein Rohrspatz, ohne allerdings allzu ausfällig zu werden. (Naja…)
Das Spiel ging flott hin und her, und ab dem zweiten Treffer der Gäste spielten die Welser gut mit, bzw. zeitweise sogar deutlich besser. Und so resultierte aus diesem Übergewicht auch das 1:2 durch Primetzhofer Thomas.
80 Zuschauer jubelten dem Torschützen zu, und ich wurde danach kurz abgelenkt von den Gästen des Jugendzentrums im Stadiongelände, die im „Ghetto-HipHop-Österreichi-Krocha-Style“ abhingen. Also ich bin froh aus dem Alter draussen zu sein.
Das Spiel ging während dessen weiter und die Welser hatten mehr Prozent vom Ballbesitz auf den Boden, während die Vöcklabrucker immer wieder mit hohen Bällen für Gefahr sorgte.

Dann war Halbzeit und ich stattete dem Buffet einen Besuch ab um mich dann wieder köstlich über die Reality-Soap Jugendzentrum zu amüsieren. Ein echter „Krocha“!

Halbzeit vorbei und die zweite Hälfte begann wie die Erste. Tor für Vöcklabruck nach einem schweren Schnitzer der Abwehr. Den ersten Schuß hielt der bis dahin blaß gebliebene Goalie mit Bravour, doch beim Nachschuss war er chancenlos.
Die Welser mußten jetzt reagieren und diszipliniert nach vorne spielen. Das Letztere war wohl schnell vergessen, denn in der 52ten sah Rados Igor die Blaue Karte. Kurios der Hergang dieses Ausschlusses.
Freistoß für Wels, ein Spieler spielt zu Rados, der nimmt den Ball merkwürdigerweise in die Hand und will von dort weiterspielen. Der Schiri gibt Handspiel und Rados reagiert etwas unsanft. Blaue Karte wegen eines dummen verbalen Ausrasters, sehr zum Ärger des Trainers und der Zuschauer.
Und es kam noch besser. 9 Minuten später, eine sehr harte Attacke von Krump Michael (FC W) und dieser sieht zurecht die Blaue Karte. Also erneut ein Mann weniger am Feld, was die nun mehr angriffslustigen Vöcklabrucker ausnutzten.
Zahirovic Adis konnte einen Torwartfehler zum 4:1 verwerten. Damit war das Spiel gelaufen, wenngleich es der FC Wels noch einmal probierte zu verkürzen. Ausser einem Eckball, der von einem Vöcklabrucker Spieler an das eigene Gehäuse geköpft wurde, passierte aber nicht mehr viel.
Enttäuschte Gesichter bei den Welser Kickern, die mit einem Sieg nach vorne rücken hätten können. Viele Zuschauer waren ebenfalls enttäuscht von der Einstellung der Welser Nachwuchstalente, die heute nicht wirklich
motiviert wirkten.
Zusatz: Das wär ich auch nicht wenn ich innerhalb von 4 Tagen 3 Spiele zu spielen hätte (DI,MI und FR), super Einteilung!

Blaue Elf Platz, ca. 150 Zuschauer
31. Mai, 17:00 3:1 (1:1) Diesenberger (76.), Toth (40., 80.); Petrov (17.).

Samstag Nachmittag, 35 Grad in der Sonne, ca. genausoviel im Schatten, was macht Man(n)/Frau? Eh klar, Bezirksliga Süd, letzte Runde, Blaue Elf Wels schauen.

Fast schon pervers könnt man das Ganze nennen, allerdings ist es nun mal Tradition, dass auch ich jedes Jahr das letzte Heimspiel der Blau Weißen Götter (Selbstbennung) besuche.

Um dem Ganzen noch einen drauf zu setzen, kaufte ich mir sogar noch einen Wollschal, der zwecks Jugendförderung zum Verkauf stand. (Um den Hals hab ich ihn mir nicht gehängt, das wär zuviel gewesen!)

Aber zum Spiel. Der Besuch hielt sich in Grenzen, was wohl mit dem Temperaturen zu tun hatte. 2 Minuten zu spät gekommen, konnte ich beim Tippspiel meine klassischen Tips 3:1, 2:0, 1:1 nicht mehr abgeben, was ich später bereuen sollte.

Die Mannschaften trabten anfangs etwas unmotiviert auf dem grün-braunen Rasen, der wohl auch nach Wasser/Bier lechzte. Die Gäste aus Stadl Paura fanden auf jeden Fall schneller ins Spiel. Die Auswärtsfans waren übrigens äußerst sympathisch, wenngleich sie später noch mit dem Schiedsrichter angeregt diskutieren sollten.
In der 17ten Minute fiel dann der erste Treffer des Tages. Der „Bulgaro-Stadlinger“ Petrov war der Torschütze. Die ührung nicht unverdient, da die Auswärtself bis dahin mehr fürs Spiel tat.
Das zweite Tor der Gäste wurde nicht gegeben. Ein für mich „fast“ offensichtliches Handspiel brachte die Emotionen der Eltern des Torschützens zum überschwappen woraufhin sie den Schiri kritisierten, allerdings ohne unhöflich zu werden. Dieser nahm sofort das Streitgespräch auf und unterbrach das Spiel um das Ganze mit folgenden Worten zu klären: „Jetzt gehts erst mal in die Kantine und trinkts einen Kamillentee, das beruhigt.“ Das Gelächter war auf seiner Seite, und auf die Frage obs denn so was überhaupt gebe, wußte selbst ich keine Antwort. „Hopfentee gibts sicher!“, meine Antwort.

In Zeiten wie diesen, wo Schiris nicht nur verbal sondern auch körperlich attackiert wurden (Goisern, LASK A.), war dies ein sehr mutiges, wenngleich auch unnötiges Verhalten der „Biene Maja“ wie er schließlich liebevoll umbenannt wurde.

Die Blaue Elf drückte jetzt und kam schließlich in der 40ten Minute nach einem hmmmm etwas umstrittenen Elfer zum Ausgleich durch G. Toth.
Danach war etwas Ruhe ins Spiel eingekehrt und es wurde in der Pause heftigst diskutiert.

In der zweiten Halbzeit dann ein ganz anderes Spiel, die Blaue Elf munterer und aggressiver im Zweikampfverhalten. Was ihnen auch ein Übergewicht an Ballbesitz brachte.
Nachdem der Schiri das ein oder andere Mal das Spiel wieder unterbrochen hatte um den „runden Tisch“ am „grünen Rasen“ einzuberufen, gab er auch ein reguläres Tor für die Blaue Elf nicht, was ihm sicherlich am Ende keine gute Bewertung einbringen sollte.
Übrigens bestätigte auch der Schiedsrichter-Assistent kopfschüttelnd, schulterzuckend und grinsend, dass der Mann in Gelb-Schwarz nicht alles unter Kontrolle hatte.

Das tat aber der Spiellaune der Heimelf keinen Abbruch und sie kamen durch Tore von Toth und Diesenberger zu einem verdienten (Heimspiel-Sicht) Erfolg in der letzten Runde der diesjährigen Liga-Saison.

Nach dem Spiel kam es noch zu Diskussionen, was denn da so alles los war während des Spiels. Der Schiri begnügte sich mit einer kühlen Blonden (Bier) und hielt sich dabei eher im Hintergrund, was sicher nicht vom Nachteil war.

(Fotos folgen…)

Schlechtes Saisonfinale von Oftering: Oftering City, Sa., 17.00 Uhr, Maisparkstadion, 32 Grad im Schatten, Anpfiff zum letzten Saisonspiel gegen die Mühlbacher Union.
Tormann war dieses mal der 15 Jährige Miesenberger Michael, da Agan F. erkrankt ist. Gleich mal vorab, Michael hielt alles haltbare und hat keinen Fehler gemacht, nur weiter so Junge…!
Wir wurden eiskalt erwischt. 3. Spielminute, 1-0 für Mühlbach. Eckball, wir schliefen noch, Tor. Dannach war es ein Spiel, das einfach nur dahin plätscherte. Fast keine Chancen, wir konnten an diesen Tag nicht, und auch Mühlbach wirkte völlig verwirrt, jedoch waren sie uns heute trotzdem klar überlegen. Leider übersah der äußerst schwache Schiri Holy ein eindeutigen Hands von Mühlbach im Strafraum. Das wäre ein klarer Elfmeter gewesen. Aber naja, was kann man machen wenn seine Pfeife stumm bleibt…nix?!. Ich bekam in der 32. Minute eine gelbe Karte wegen einem Mickeymouse Foul (es war mein erstes Foul in diesem Spiel).
Pause, Trainer Verlende war total aufgebraust und entsetzt über die geleistete Laufarbeit der ganzen Mannschaft.
Wir wollten nun nochmals alles versuchen. Doch an diesen Tag hatten wir leider alle die Gicht. 64. Minute, völlig unmotiviertes Foul von Agan im eigenen Sechszehner, Elfmeter, unhaltbar geschoßen, Tor, 2-0 für Mühlbach. Kurz dannach bekam ich meine erste Ampelkarte in meiner Karriere (außer einmal in der U12 oder so), weil ein Foul vor mir war und ich keinen Sprint vom Ball wegmachte, der lächerliche Schiedsrichter gab mir sofort gelb-rot. Gratuliere an Hrn. Holly. Er gab übrigens den Mühlbachern 7x gelb und 2x gelb-rot. Und das in einer sicher nicht hart geführten Partie. Jeder kleine Murx oder jedes kleine Foul wurde mit gelb bedacht. Also ich hatte zwei kleine Regelverstöße, und sofort Rot. Hr. Holy war trotz unsrer schlechten Leistung der „hinigste“ am Platz. Dem würdens sogar in der DSG-Liga das pfeifen verbieten 🙂 ! Nix desto trotz, wir waren selber schuld an der katastrophalen Leistung und es sollte keine Ausrede sein. In der 73. Minute dann der Anschlußtreffer durch Besim H., ich kann darüber nichts schreiben, da ich nach der roten in die Kabine mußte und nicht beim Feld bleiben durfte. In der 80. und 84. Minute folgten noch zwei Tore für Mühlbach, die den Endstand von 4-1 herstellten.
Kurz um: Wir waren heute schlicht und einfach eine absolute Frechheit. Sorry an die Fans und Faninnen.

Aufstellung: Miesenberger – Paschl – Baldauf – Haberlik – Plöchl (52. Hamzic Agan) – Hadzic Adis – Mucki – Hadzic Besim – Fingi – Rammer (64. Ackermann „Duzi“) – Verlende

Die Reserve verlor trotz 2-1 Pausenführung noch knapp mit 3-4.

Ein großes Dank am Ende der Saison möchte ich heute mal der Fr. Gisi aussprechen, die uns bei jedem Spiel mit diversen Getränken versorgte. Echt total nett von ihr. Natürlich auch ein herzliches Danke an alle anderen, die uns immer wieder geholfen haben und anwesend waren.
DANKE DANKE DANKE !!!

Bei der Abschlußfeier gab es eine Wahl, wer den der Spieler des Jahres von Oftering in diesem Jahr war. Es standen die Susi Paschl, Reini „Reinke“ Leitner und Besim Hadzic zur Auswahl.
Es gewann die Susi vor Reini und Besim. Gratuliere an die Susi !!!

Außerdem traten folgende Neustrukturierungen beim Kultklub in Kraft. Hr. Ing. Ch. Pointner ist zurück getreten, als neuer Obmann wurde Hr. Helmut Piesch bestimmt. Die sportliche Leitung übernimmt Hr. Kutschera. Wir wünschen beiden viel Glück bei den neuen Aufgaben.

Abschlußtabelle (SVO erreichte mit 24 Punkten den 10. Platz) ersichtlich auf:
http://www.fussballoesterreich.at/fussball/page/128547147339757610_446060208962608019_446060208962608019,de.html

17.00 Uhr, Kematen am Innbach (eigentlich müßte es heißen: Kematen an der Bundesstraße…): SV Oftering ging wieder einmal, diesmal sehr stark ersatzgeschwächt, in das Match. Es gab aufgrund der vielen Ausfälle (Slach, Leitner und Stadler verletzt, Rammer beruflich verhindert, Besim H. gesperrt) zu zwei sensationellen Comebacken. So kam der Handtuchwerfer von der Aufbauzeit, Hainbuchner Robert, nach mind. dreimonatigem NICHTtrainierens gleich von Anfang an zum Einsatz, und auch Besim´s Bruder Adis H. kam im Sturm vom Start an zum Zug. Auch Trainer Verlende mußte trotz andauernder Schmerzen von Beginn an ran. Er übernahm wieder den Liberoposten. Außerdem angeschlagen waren die Susi (ganze Woche krank) und Duzi (Ersatz, detto krank diese Woche).
Trainer Verlende muntert uns aufbauend vorm Match auf. Das half, denn wir hatten von Beginn an mehr vom Spiel. Dennoch waren beide Tormänner in der ersten Halbzeit unterbeschäftigt. Es war so die 30. Spielminute, als Adis H., der heute sehr stark im Sturm aggierte, einen Stanglpaß auf den ebenfalls starken Hainbuchner spielte. Er sprintete in den Paß, und spitzelte elegant den Ball aus fünf Metern am Tormann vorbei. Das Zusammenspiel war fast so, als könnte man meinen, das die beiden heimlich miteinander trainiert hätten 🙂 ! Verdientes 1-0 für SVO zu diesem Zeitpunkt. Es passierte bis zur Pause eigentlich nichts mehr.
Der Ofteringer Fanklub, der wieder vermehrt aufgetaucht ist – DANKE an dieser Stelle, war sehr erfreut über den Zwischenstand. Wir gingen stolz in die Kabinen. Trainer Verlende sah keinen Grund zu einer Umstellung und so blieben wir gleich wie in der ersten Halbzeit.
Es ging wieder los. Das Spiel war weiterhin offen. Kematen kam jedoch jetzt immer besser ins Spiel, und wir lauerten auf Konter. Unser Tormann Agan F. konnte sich nun einigemale gut in Szene setzen, er hielt heute sensationell gut und hielt die Bälle stets sicher. Eine enorme Leistungssteigerung war bei ihm festzustellen. Auch aufgehust von den Gegnerischen Fans lief er zur Höchstform auf. 60. Spielminute, ein schöner Konter wieder von uns, doch Agan H. scheiterte alleine vorm Tormann. Der Ball war einfach zu unplatziert geschoßen. Einige Minuten später der nächste Konter über Adis, er umspielte zwei Gegenspieler, genialler Paß auf Kapitän „Baldi“ Baldauf, der täuschte in gewöhnter manier den Tormann, Tooor, es stand 2-0 für SVO. Von wo dieser Adis die Kraft her hatte, war uns allen ein Rätsel. Er lief auf und ab, und das ohne ofiziellen Training. Wahnsinn diese Adili…! Das Spiel wurde nun immer rasiger, wir verteidigten mit Haut und Haar, Trainer Verlende bekam die Gelbe Karte, und auch einige andere waren kurz davor, den vom Schiri selbstgemachten Karton (er hatte die orignalen zuhause vergeßen), zu sehen.
Dann die 70. Minute. Ein langer Paß von Kematen auf ihre Nr. 8, Goalie Agan F. stürmte aus dem Tor, spielte ganz klar den Ball, der Stürmer viel über ihn, was tat der Schiri, er zeigte Agan gelb und gab zum Staunen aller Elfmeter. Der übergewichte Libero der Kematner trat an, lief an wie ein Bauchtänzer (sein Bauch „tanzte“ beim Anlaufen *gg*), und zack…schuß in die linke Seite – und…Agan hielt den Ball !!! Das ist wahre Gerechtigkeit. Die Fans von Kematen waren jetzt fuchsteufelswild auf unseren Tormann und beschimpften ihm aufs Tiefste, doch Agan, ja, der lächelte nur hämisch zu ihnen rauf, und wir freuten uns mit ihm über den gehaltenen Elfmeter.
So ab der 75. Minute wurden wir tief hinten hineingedrängt und konnten uns nur mehr sehr schwer befreien. Das nützte Kematen aus und kam durch ein kurioses Tor aus zehn Metern (der Ball wurde mehrmals abgefälscht) zum 2-1 Anschlußtreffer. Wir waren nun alle in der eigenen Hälfte vereint. Zum Glück ging den Kamatnern dannach auch mehr oder weniger die Luft aus und wir konnten die letzten Spielminuten ohne größere Probleme runter spielen. Ein, zwei Kopfbälle, ein Schuß, entweder daneben, oder unser Tormann war da.
Im großen und ganzen gewannen wir dieses Spiel hochverdient. Zwei Siege in den letzten beiden Spielen sagt alles über unsere wieder gefunde Form bzw. den gefundenen Kampfgeist. Wir haben nun bereits 24 Punkte, seit langem wieder ein SV Oftering Rekord !!! Und drei können noch dazu kommen…HE HA HO, S V O ! ! !

Aufstellung: 1 Fejzic – 2 Paschl – 11 Haberlik (83. Min. 14 Ginterstorfer)- 18 Verlende – 12 Fingi – 7 Hainbuchner (60. Min. 4 Ackermann) – 13 Hamzic – 8 Plöchl (80 Min. Miesenberger) – 10 Medjuseljac – 3 Baldauf – 9 Hadzic Adis

Die Reserve muße sich 7-2 (2-0) geschalgen geben.

Das nächste und letzte Meisterschaftsspiel 2007/2008 findet nächsten SAMSTAG, um 17.00 Uhr, im gefürchteten Maisparkstadion in Oftering City statt. Wir freuen uns wieder auf zahlreiches Erscheinen.
DANKE !!!

Ps.: Zwei Anmerkungen:
Wo war denn gestern der eiserne Edi? Ist er erkrankt? Falls ja, gute Besserung. Bitte um Info.
Gratuliere an unseren ehemaligen Stürmer Tobi Pointner, er schoß in der Landesliga West Partie der 1b seinen ersten Hattrick gegen Andorf !!!!!

An einem veregneten Tag kam die SVO auf der heimischen Maisparkanlage zu einen verdienten 4:3 Sieg. Bereits nach zwei Minuten konnte Besim einen Freistoß aller Luca Toni mit der „Batterie“ zum 1:0 versenken. Dannach war Rottenegg besser und spielte gezielt nach vorne. Wir kamen immer wieder zu hochkarätigen Konterchancen, die jedoch meist stümperhaft (u.a. von Plöchl und Slach) vergeben wurden. In der 28. Minute ein eher harmloser hoher Ball eines Rotteneggers auf unser Tor, ja, und, Tor – Ausgleich. Der Ball ist unserem Goalie Agan durch seine etwas bereits fragwürdigen Handschuhe (bereits löchrig) gerutscht – sollte jedoch keine Ausrede sein. Dann die 39. Minute. Ballverlust am eigenem Sechzehner, Querpaß und bum, 1-2 aus Sicht der SVO.
Mit diesem Resultat ging es auch in die Kabinen. Trainer Verlende war fuchsteufelswild und gab so richtig gas in der Pause. Das war auch gut so. Eine Veränderung nahm er vor, Rammer wechselte auf die Aussenverteidigerposition und Agan kam ins Mittelfeld.
Wir wollten nun unbedingt das Spiel noch biegen. Jedoch gleich Glück für die Eulen als ein Rottenegger aus fünf Metern köpfelte, zum Glück zu zentral, und Goalie Agan war auf der Hut. 50. Minute, Besim wird im Strafraum zu Fall gebracht, sofort zeigte Schiri Besic auf den Elfmeterpunkt. Mucki rennt an, Tooor. Neuer Zwischenstand, 2-2. Wir wußten jetzt, diese Partie werden wir gewinnen. Dannach die erste gelbe Karte in der 52. Minute, die noch folgen haben wird, für Besim nach einem (harmlosen) Faul. 67. Spielminute, Freistoß aus ca. 20 Meter für SV Oftering. Es durfte diesmal Kapitän Baldauf ran, und was tat er, er nahm wie Fred Feuerstein nur einen Schritt mit so an die hundert Zwischenschritten anlauf, täuschte den Tormann mit einer uns nicht erklärbaren Taktik, der Ball flog über die Mauer, flog flog und flog, und flog genau ins Kreuzeck, und der Tormann der Rottenegger, wo war der, der flog noch immer durch die Lüfte, jedoch in die falsche Seite. Baldi, super Täuschungsmanöver 🙂 !!! Es stand 3-2. Es war bereits die 72. Minute am laufen, ein hoher Ball in unseren Sechszehner, Zweikampf zwischen Tormann Agan und einen Gegner, leider etwas zu agresiv seitens unserem Tormann, und dem Schiri blieb nichts anderes über, als Elfmeter zu geben. Dieser wurde auch trocken verwertet, und es stand 3-3. Ein wahrer Krimi war das heute im Maisparkstadion zu Oftering – City. Die Ereignisse überschlugen sich nun. 74. Minute, Lochpaß auf Agan, der war schneller als die gesamte Rottenegger Hintermannschaft, und es stand zum Jubeln aller 4-3 für den Kultklub. Was war das für ein Match. Jetzt kommt eine für uns blöde Szene: Besim ganz klar im Abseits, er lief jedoch trotz Pfiff des Schiris weiter und schoß den Ball ins Tor – ganz klar, gelb – rot. Laut eigener Angabe hörte er den Pfiff des Schiris nicht. Somit fehlt uns Besim nächste Woche in Kematen. Bei unserem kleinen Kader ein schwerer Ausfall. Rottenegg kam trotz numerischer Überzahl nur mehr selten vor unser Tor und wir konnten das Ergebnis ohne weitere Probleme über die Zeit retten.
Ein verdienter Sieg der SVO wie ich meine. Jedoch hätte dieser Krimi auch ganz anders Enden können. Dannch hatte ich die Ehre, !!! 3 Doppelliter !!! (1 x vom Kutschere Mr. „Spe“, 1 x von Fr. Gisi + Hr. Gisi und 1 x von Fr. und Hrn. Karli) anzuschreien. Herzlichen Dank an dieser Stelle nochmals.
Auch ein besonderes Danke an den SVO Fanklub, der uns wieder lautstark nach vorne peitschte. Da war besonders der eigene Nachwuchs aktiv. DANKE !!!
Auch ein danke an die restlichen Fans und Fanninen, die uns immer wieder zu den Spielen begleiten und anwesend sind.

Aufstellung: 1. Fejzic – 2. Paschl – 3. Baldauf – 8. Plöchl – 10. Medjuseljac – 11. Hadzic – 12. Fingerlos (65. Minute 4. Ackermann) – 13. Hamzic – 14. Rammer – 16. Slach (89. Minute 6. Miesenberger) – 19. Haberlik

Die Reserve verlor mit 4:2 (1:1).

Das nächste Spiel findet nächsten Sonntag, 25.05.08, um 17.00 Uhr in Kematen a.I. statt, die Resi startet um 15.00 Uhr.

Eine desolate Vorstellung der stark ersatzgeschwächten SVO sahen die mitgereisten Ofteringfans leider heute in Prambachkirchen. Die erste halbe Stunde Stunde wurde total verschlafen, und so konnte bereits in der 6. Minute Prambachkirchen nach einen sololauf auf 1-0 stellen. Der Prambachkirchener konnte bei diesem Tor gleich vier Mann überspielen.
Dannach tat sich wenig, Prambachkirchen war jedoch weiterhin feldüberlegen. Als endlich wir besser ins Spiel fanden fiel in der 27. Minute das 2-0. Ein schwerer Fehler meinerseits, Fehlpaß in der Vorwärstbewegung im Mittelfeld, dann ging es sehr schnell, Ball auf den Flügel, Querpaß hinein in den Fünfmeterraum, und Tor. So einfach kann und könnte Fußall sein…!
Endlich Pause. Trainer Verlende, erst in der 33. Minute anstatt von Reini (Kreislaufprobleme) ins Spiel gekommen, mußte bereits in der Pause wieder das Feld verlaßen, seine Achsiliensehnenverletzung machte ein weitermachen unvorstellbar. Brunmayr „Jacko“ Andreas, bereits 90. Minuten in der Reserve im Einsatz, kam zu seinem Kampfmannschaftsdebüt.
Auch Thomas Paschl war bereits lädiert im Einsatz, jedoch wollte Trainer Verlende noch etwas zuwarten. Wir stellten um. Als Libero wurde Thomas Plöchl bestimmt, Slach Thomas wechselte ins Mittelfeld vor. Wir wollten unbeding baldigst das Anschlußtor schafen.
Wir machten jetzt mehr fürs Spiel. Leider blieben unsere wenigen Chancen ungenützt. Die Größte fand Baldi Baldauf vor, der sich gegen drei Gegenspieler durchsetzten konnte. Jedoch rutschte ein anderer in seinen Schuß hinein. Der Ball hätte sonst genau gepaßt. In der 60. Minute war dann bei Paschl „Susi“ Schluß, es ging nicht mehr. Der junge Miesenberger kam ins Spiel. Außendecker wurde Ackermann „Duzi“. Wir probierten nun nochmal alles, jedoch waren wir heute läuferisch und spielerisch nicht in der Lage, das Spiel noch drehen zu können. Als Draufgabe kassierten wir noch aus klassischen Kontern in der 80. und 82. Minute das 3 und 4-0.
Pünktlich nach 90. Spielminuten pfiff der gute Schiedsrichter Dursun das Spiel ab. Wir gingen mit hängenden Köpfen in die Kabine.
Ein Witz, es gab nur kaltes Wasser. Vielleicht haben wir uns auch kein anderes (warmes) verdient nach dieser heutigen Leistung.
Der Sieg von Prambachkirchen ging völlig in Ordnung, jedoch wäre ein zweitore Unterschied das wohl richtige Ergebnis gewesen.

Das nächste Spiel findet am Sonntag, 18.05.08, um 17.00 Uhr zuhause gegen Rottenegg statt. Die Resi startet um 15.00 Uhr.

Aufstellung: Agan – Paschl (60. Miesenberger) – Ackermann – Fingi – Plöchl – Slach – Leitner (33. Verlende – 45. Brunmayr) – Baldauf – Mucki – Rammer – Hadzic

Die Reserve verlor mit !!! 10 !!! Mann nach einer beachtlichen Leistung in der ersten Halbzeit (0:0) noch mit 8:0.

Blaue Elf Wels – Hertha WSC 1:2 (0:1)
Blaue Elf Platz, 350 Zuschauer

Das Welser Derby stand am Programm der Bezirksliga Süd und das konnte man sich als Welser Fußballfan kaum entgehen lassen.
Leider folgten aber nur rund 350 dieser fußballerischen Kultpartie. Das fälschlicherweise auf vielen Kalender der Sonntag als Muttertag ausgewiesen war, brachte wohl die Tatsache mit sich, dass auch einige ältere Frauen am Platz zu finden waren. Wenn das kein Geschenk ist, eine Eintrittskarte zum Welser Derby!

 

parkplatzprobleme

 

Allerdings konnte ich dank eines Arbeitseinsatzes im Mühlviertel erst
etwas verspätet zur Heimat des traditionsreichen Fußballklubs fahren.
Und so kam es, dass es bereits 0:1 für die Gäste aus dem Norden von Wels stand. Ein „Augenzeuge“ beschrieb den Tatvorgang wie folgend:
„Flanke nach einer Standardsituation und der Ball traf den Spieler Lehner genau am Kopf, sodass sich dieser von nun als Kopfballungeheuer nennen darf.“ Zu der Körperstatur des Spielers wurden auch Angaben gemacht, die ich hier aber auslassen möchte.

 

Also eine kalte Dusche für die ambitionierten Blaue Elfler, die jedoch, so ehrlich muß man sein, in Hälfte Eins weniger vom Spiel, bzw. Ball hatten. Der weitere Verlauf der ersten Spielhälfte ließ kaum Tormöglichkeiten zu, wenngleich die „Massen“ am Spielfeldrand mit originellen Transparenten ihr Team lautstark anfeuerten.

 

transparente

 

Dann gings in die Halbzeitpause und die Fans diskutierten bei herrlichem Sonnenschein und jede Menge Bier die wenigen Attraktionen der ersten 45 Minuten.

 

 

fullhouse

Ich sprach mit einigen Tipp-Begeisterten, was sie denn so an Spielergebnissen geraten hätten. Das 4:4 eines Freundes gefiel mir am Besten, was eigentlich gar nicht abwegig klang, wenn man auf das Ergebnis von 14:4 aus dem „Reserve-Spiel“ schließen konnte.

 

Die zweite Hälfte begann mit viel Elan. Allgmein wurde jetzt mehr gekämpft, gekratzt, gebissen und auch gefoult. Insgesamt 6 Gelbe Karten wurden gezeigt, diese allerdings gerecht aufgeteilt. Selbst Massage-Künstler B. (Name der Red. bekannt) von der Blaue Elf Wels wurde mehrmals vom Schiri verwarnt.
Dann in der 61ten Minute der schwerst erkämpfte Ausgleichtreffer für die Blaue Elf. Janotka wurde im Strafraum „raumgedeckt“, sprich in seinem Umkreis waren 4 Verteidiger (Der Umkreis betrug ca. 6 Meter), und der Blaue Elf Kicker stoppte sich noch frech den Ball, ehe er ihn am herausstürzenden Goalie ins Netz schob. 1:1 und endlich wieder lautstarker Jubel beim Publikum.
Auch bei der Polit-Prominenz, die aus dem Bürgermeister und den beiden rivalisierenden Klub-Präsidenten und Vize-Bürgermeistern bestand.
Plötzlich war die Blaue Elf munter geworden. Mehrmals konnte sich jetzt der Torhüter der Hertharaner auszeichnen, der dieses Unentschieden mit Glanztaten parierte, wenngleich das Spiel deswegen nicht unbedingt anschaulicher wurde.

 

toraction

 

Nach dieser Zwischenoffensive der Hausherren, gab allerdings die Hertha den Vorwartsgang wieder rein und drückte wiederum die Blaue Elf in die eigene Hälfte zurück.
Und als die ersten Zuschauer schon gingen, zwischendurch gab es nämlich ein Intermezzo von ca. 5 Minuten, wo die Torhüter den Ball hin und her spielten, kam es doch noch zu einem Tor. 6 Minuten vor Schluß war es Harald Leitner der den Ball über die Linie bugsierte. Ein etwas schmeichelhaftes Führungstor, aber dennoch nicht ganz unverdient.
Die Blaue Elf zeigte danach Kampfgeist, jedoch umso mehr die Minuten verstrichen, desto schneller sank der Wille oder die Kraft noch mal alles aus sich herauszuholen.
Der zum Teil, meiner Meinung nach, sehr schwache Schiri fand jedoch noch genügend Puste um abzupfeifen, und viele Fans verließen mit hängenden Köpfen den Platz, bzw. bewegten sich zum „Seelentröster“ Bierstand.
Alles in Allem ein spannendes kampfstarkes Derby. Jedoch ohne großartig spielerisch zu glänzen haben beide Teams verkrampft versucht den
Anschluß an den Tabellenführer zu halten.

Sonntag, Oftering-City: Hoch motiviert gingen wir nach dem 6-0 Kantersieg von voriger Woche in Buchkirchen in die Heimpartie gegen Bad Schallerbach 1b. Die Gäste aus dem Kurort haben insgesamt fünf Spieler in der Anfangsformation, die zumindest dem Kader der Landesliga KM angehören. Die letzten zwei Partien gewannen sie mit einer ähnlichen Aufstellung 9-0 und 7-0. Doch wir wollten uns trotz dieser angsteinflößenden Ergebnisse nich einschüchtern laßen. Trainer Verlende mußte beim Aufwärmen seiner Achsillensehnenverletzung klein bei geben und konnte nicht einlaufen. Statt ihm wurde kurzfristig Agan H. in Anfangsformation geholt. Libero war demnach Haberlik „Rudi“ Peter.
Dritte Spielminute, ein Freistoß aus ca. 20 Metern von unserem Mucki klatschte an die Latte. Was wäre das für ein Auftakt der Eulen gewesen…!? Dannach eigentlich wenige Szenen. Es war ein eher schwaches Spiel. Chancen auf beiden Seiten gab es fast nur durch Standartsituationen. Beide Tormänner blieben aber eigentlich beschäftigunslos. So ging es auch logischerweise mit einem 0-0 in die Halbzeit.
Trainer Verlende ließ unsere Mannschaft unverändert.
Ich wurde so um die 55. Minute ausgetauscht und es kam Ackermann „Duzi“ Ackermän in das Spiel. Dannach eine spielentscheidende Szene (ca. 58. Minute): Abschlag vom Tormann der Schallerbacher Illy „Illyneck“ Saliu, der Ball wurde immer länger, und zum Staunen aller, 1-0 für Schallerbach. Unser Tormann, der zuletzt immer wieder ein toller Rückhalt war, schaute hier mehr als unglücklich aus, ihm sprang der Ball drüber. Kurz darauf hatten wir einen Eckball, jedoch Besim scheiterte knapp und setzte den Ball über den Kasten. 65. Minute, 2-0 für Schallerbach. Diese Tore waren heute ein wahnsinn. SVO hatte bereits den Ball, Haberlik Peter wurde jedoch beim „Ausputzen“ im fünf Meterraum getroffen und der Ball ging wie bei einem Billardstoß ins Netz. Oftering der Verzweiflung nahe. Die Tore zum 0-3 in der 89. Minute (Elfmeter) und zum 0-4 in der 92. Minute waren nur mehr Draufgabe.
Eigentlich wäre bei diesem Spiel ein Unentschieden mehr als gerecht gewesen, so stehen wir jedoch leider mit leeren Händen da, und wissen gar nicht, wie das passieren hat können. Aber so ist Fußball, und auch deswegen, obwohl es diesesmal uns erwischt hat, lieben wir diesen Sport so sehr. Passieren keine Fehler, endet jedes Match mit 0-0.

Nächstes Spiel findet am Pfingstmontag, 12.05.08, um 17.00 Uhr in Prambachkirchen statt. Die Resi startet um 15.00 Uhr.
Achtung: Bitte früher wegfahren, da eine Hauptverbindung wegen Bauarbeiten zwei Wochen gesperrt ist (lt. Radio) – Dies zur Info!

Aufstellung: Agan F. – Haberlik – Leitner – Susi Paschl – Fingi (55. Ackermän) – Plöchl (80. Kallinger) – Agan H. (85. Miesenberger) – Mucki – Rammer – Baldauf – Besim H.

Es gab gestern auch ein Vorspiel: Die Ofteringer U15 mit Neo Coach Hrn. Kohout mußte sich hauchdünn mit 5-4 der SVO Resi geschlagen geben. Bei der Resi feierte Hr. Kutschera ein Comeback alias Edgar Davids, er spielte mit Sonnenbrille. Bei der U15 Auswahl kamen auch zwei 13- jährige zum Einsatz, da drei Stammspieler fehlten. U15, nur weiter so, es war ein tolles Match von euch.

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ESV Wels – FC Blau Weiss Linz 0:1 (0:1)
Sportplatz ESV Wels, 1.500 Zuschauer

Tor:
0:1 (27.) Neuhold

Welch ungewöhnliche Vorzeichen vor dem Spitzenspiel der OÖ-Liga. Das OÖ Derby zwischen ESV Wels und dem kleinen Bruder BW Linz, einst so stolzer Klub VÖEST, bevor man ihn auf unfeine Art in die ewigen Jagdgründe schickte.
Ungewöhnlich? Naja wenn das Linzer Derby in der inoffiziellen OÖ-Hauptstadt Wels stattfindet, fragt man sich schon. Und wenn dann der „Heimklub“ rund nur ein 1/5tel von den durchwegs als Fußballplatz zu bezeichnenden Stadion zugesprochen bekommt, muß man sich doch fragen, wer da daheim in der Ferne spielte.
Auf jeden Fall war ich froh dass der Blau Weiße Riese mich zu diesem Erlebnis abholte und chauffierte. Bereits beim Stadion merkte man eine „leicht“ erhöhte Polizeipräsenz, die sich beim Auswärts-Eingang etwas unbeliebt machte, da eine wahre Menschentraube davor wartete aufs Peinlichste genau kontrolliert zu werden.
Wir, auch net dumm, gingen zum ESV-Sektor, bei dem wir ohne allzu streng kontrolliert zu werden reinkamen. Ab zum Bierstand und dann zur Absperrung zum BWL-Bereich. Dort noch kurz von einem Ordnungshüter aufgehalten „Sats es kane ESV-Fans?“ und nach Verneinen der Frage einem mürrischen „Wie sats es daun einakumma waun des da der esv-eigaung is?“. Wohl mit dem falschen Fuß aufgestanden. Im Auswärts-Sektor, die gesamte Tribüne war gut gefüllt, wurde von den Sherrifs erst mal eine Sexpuppe mit LASK-Trikot vom Dach geholt, ehe das Spiel unter tobenden Applaus der Gäste-Fans starten konnte.

esv wels

esv wels

Es waren noch nicht mal alle Fans im Stadion, da sollte sich herausstellen, dass dieses Match sicher nicht den Titel „Spiel der Runde“ verdiente. Anfangs schien es als ob sich die ESVer eine leichte Überlegenheit herausspielen könnten. Blau Weiss noch zu unbeweglich und ohne die Ruhe im Spielaufbau. Die Fans hatten nun allerdings ihre Motivation in Form von ca. 25 sehr erlebnisorientierten ESV und LASK-Fans gefunden.

esv wels

Erst in der 27ten Minuten kam eine Blau Weisse Strafraumszene zustande. Eckball von Ertan Göksin, elegant hereingedreht, eher weniger elegant abgewehrt, und Torgigant Daniel Neuhold netzt unwiderstehlich ein. Jubel unter den ca. 1450 in blau weiss gekleideten Fans und der Bierstand wurde friedlich gestürmt um gleich für Nachschub zu sorgen. Aus verlässlicher Quelle wurde mir versichert, dass ein absoluter Bierverkaufs-Rekord erzielt wurde. Minimun 5 Fässer wurden herangeholt und von äußerst attraktiven Damen verkauft, das war wohl auch ein Mitgrund warum soviel gesoffen, ich meine konsumiert wurde.

Nach dem bis dahin etwas glücklichen Führungstreffer spielten die Blau Weißen etwas mehr auf und konnten die Führung souverän in die Halbzeitpause spielen. Fußballexperten unter sich gewährten sich natürlich das nächste Bierchen und diskutierten über diverse Fehlpässe, denn von denen gabs an diesem Tag genug.

esv wels

Die zweite Hälfte sollte beginnen, oder „sollte“ sie, denn die 25 anfangs erwähnten ESV und LASKLer hatte ihr eigenes Derby am Laufen. Nach einem Platzsturm und harter Gegenwehr von BlauWeiss-Fans konnte die Polizei die schwarz weißen Burschen des Stadions verweisen.
Nachdem der Schiri das Spiel wieder angepfiffen hatte, hofften viele, mitunter auch ich, dass er es gleich wieder abpfiff, denn diese Fußballspiel, war nicht gerade als solches zu erkennen.
Beide Teams schienen sich sehr zu mögen, denn der Ball wechselt mehrmals hin und her, wobei da keiner einen Unterschied machte, ob ESV oder BW-Spieler.
Die ESV-Fohlen machten jetzt wieder das Spiel und die BlauWeissen verteidigten was das Schuhwerk hergab. Im Endeffekt gabs aber nur ein oder zwei Chancen auf beiden Seiten, die jedoch nichts Zählbares hervorbrachten.
Der Schiri hatte nach 90 Minuten ein Herz für die nervlich angespannten BW-Fans und pfiff pünktlich ab. Nun stürmten die Fans den Rasen und feierten mit der Mannschaft diesen besonders wichtigen Sieg im OÖ Derby in Wels.

esv wels

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