Vor dem Spiel gegen Mattersburg hatte man schon so ein flaues Gefühl im Magen. Nicht umsonst gilt der Verein der Sumpflandbewohner im Osten Österreichs als Rapids  Angstgegner.

Mattersburg wurde gestern dieser Rolle wieder voll gerecht. Man möchte am liebsten heulen und die heiligen Sterne am Himmelszelt und Trost spendenen Rat fragen. Wäre Rapid die Welt, so wäre sie gestern unter gegangen.

Frage: darf man so auftreten wenn man am Ende der Saison Meister werden will? Ich denke nicht. Angstgegner hin oder her. Die Spieler von Rapid haben in dieser Beziehung gestern ein klares Bekenntnis abgegeben. Man wird sehen wie die folgenen Runden verlaufen werden.

Mattersburg – Rapid Wien 1:0 (0:0)
Pappelstadion, 9.500 Zuschauer, SR Plautz

Tor: 1:0 Jancker (90.)

Mattersburg: Borenitsch – Pöllhuber, Sedloski, Mravac (69./Csizmadia) – Atan (76./Naumoski), Kühbauer, Mörz, Kovrig (82./Schmidt), Fuchs – Jancker, T. Wagner

Rapid: Payer – Dober, H. Eder, Patocka, Katzer – Hofmann, Heikkinen, Boskovic, Kavlak (56./Thonhofer), Korkmaz (92./Hoffer) – Bazina (65./Maierhofer)

Gelb-Rote Karte: Thonhofer (71.)

Gelbe Karten: Atan, Kühbauer, Kovrig bzw. Katzer, Korkmaz